CoRE-NRW - Connecting Research
            on Extremism in North Rhine-Westphalia
            Netzwerk für Extremismusforschung
            in Nordrhein-Westfalen

Thematisch fokussierte CoRE-NRW Workshops dienen dazu, den Wissenstransfer einerseits innerhalb der Forschung und andererseits zwischen Forschung und Praxis effektiv und zielgerichtet zu gestalten. Das jährliche CoRE-NRW Netzwerktreffen in Form einer Tagung bzw. Konferenz bietet den Raum, in größerem Rahmen Ergebnisse, Themen und Thesen sowie künftige Fragestellungen vorzustellen und zu diskutieren. Ein jährliches Doktorandencolloquium soll übergreifend Promovierende aus unterschiedlichen Fachbereichen und Hochschulen zusammenführen.

Zudem führen die wissenschaftlichen Netzwerkakteurinnen und -akteure zu ihren Forschungsprojekten und -arbeiten verschiedene Veranstaltungen durch. Auch Akteurinnen und Akteure der Extremismusforschung über NRW hinaus bieten Veranstaltungen an.

Über „Veranstaltung hinzufügen“ können Sie eine neue Veranstaltung anmelden. Geben Sie dazu bitte alle notwendigen Informationen an. Die Koordinierungsstelle wird sie nach einer Prüfung aufnehmen und auch im Newsletter des Netzwerks ankündigen.

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Aktuelle Veranstaltungen

28.09.2020 um 09:00 in
25. Deutscher Päventionstag Jubiläumskongress Smart Prevention- Prävention in der digitalen Welt

Der diesjährige Jubiläumskongress des Deutschen Präventionstags beschäftigt sich mit dem Veränderungen, die die Digitalisierung für den Alltag und das Zusammenleben mit sich bringt und den Auswirkungen auf die Gewalt- und Kriminalprävention. Es entstehen neue Fragen Phänomene, für die noch Antworten und Präventionsstrategien entwickelt werden müssen. Es soll offenen Fragen und Unsicherheiten begegnet werden, aber auch Chancen der Digitalisierung für die Präventionsarbeit werden thematisiert.

29.09.2020 um 18.00 - 20.00 Uhr in Online
Antifeminismus, Frauen*hass und (extrem) rechte Mobilisierungen für 'Frauenrechte

Antifeminismus will die Errungenschaften der (queer)feministischen Bewegungen zurückdrehen: durch Begriffsumdeutungen, Angriffe auf reproduktive Rechte, Ressourcen und Gleichstellungsmaßnahmen. Akteur*innen der extremen Rechten, Konservative und die "gesellschaftliche Mitte" vereint der Wunsch nach einer binären Geschlechterordnung und einer Männlichkeit die gemeinhin als „toxisch" bezeichnet wird. Antifeminismus kann auch tödlich sein: Der Glaube an männliche Vorherrschaft stellt die Basis für sexualisierte Gewalt, Femizide und Terrorismus dar. Paradoxerweise hat die (extreme) Rechte „Frauenrechte" dort für sich entdeckt, wo die „weiße Frau als Opfer" eine scheinbar neue Mobilisierungskraft entfalten kann: in Kandel, Chemnitz oder Wien. Dagegen stellt das AK Fe.In einen Feminismus, der die Fundamente der patriarchalen Ordnung hinterfragt, der Männlichkeit nicht heilen will und der grundlegend antifaschistisch ist. Eike Sanders ist Mit-Autorin des AK Fe.In (Feministische Intervention), welches als Autorinnenkollektiv im August 2019 das Buch „Frauen*rechte und Frauen*hass. Antifeminismus und die Ethnisierung von Gewalt" (Verbrecher Verlag) veröffentlichte. Sie arbeitet im Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin apabiz e.V., wo sie seit zehn Jahren zentral zu dem Thema extreme Rechte und Gender forscht, publiziert und Bildungsarbeit durchführt. Sie ist Mitglied im Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus. Anmeldungen bis zum 15.09.2020 an info@mobile-beratung-nrw.de

02.10.2020 um 16.00 - 19.00 Uhr in Online
“Was wir wollen ?!” Politisches Handeln für Demokratie in Zeiten der Normalisierung extrem rechter Deutungen

Alltäglichen Rassismus zum Thema zu machen und die Wegbereiter*innen rechter Gewalt und ihre Strategien zu benennen, ist nicht erst seit den rechtsterroristischen Anschlägen in Halle und Hanau eine der Aufgaben in der Migrationsgesellschaft.Gleichzeitig wird die Normalisierung extrem rechter Positionen in Politik und Gesellschaft zunehmend spürbar. Das gilt für öffentliche und mediale Debatten ebenso wie mit Blick auf Parlamente, Räte und kommunalpolitische Gremien. Für demokratische Akteur*innen wird dies in ihrem Engagement für eine offene Gesellschaft immer stärker zur Herausforderung, zumal rechte Diffamierungskampagnen nicht selten demokratische Projekte und Initiativen unter dem Vorwurf des »Linksextremismus« oder vermeintlich »mangelnder Neutralität« zu diskreditieren versuchen. Vor diesem Hintergrund wird es zunehmend schwieriger – aber notwendiger denn je, eigene Akzente, Themen und Erzählungen zu setzen und in den Vordergrund zu rücken. Welche Möglichkeiten haben zivilgesellschaftliche Akteur*innen, um der Normalisierung rassistischer Haltungen und Erzählungen entgegenzuwirken? Wie können Bündnisse und Initiativen gegen regelmäßige rechte Aufmärsche, Stammtische oder Wahlkampfstände rechter Parteien protestieren und gleichzeitig proaktiv eigene Positionen, Themen und Ziele sichtbar machen? Und daran anknüpfend: Welche Themen und Ziele könnten das überhaupt sein? Inwieweit sind demokratisch ausgerichtete ( Gegen- ) Erzählungen und Themensetzungen jeweils möglich und wodurch können sie – auch mit Blick auf unterschiedliche lokale Herausforderungen etwa in Dörfern oder größeren Städten ihre Wirkung entfalten? Wie kann ein selbstbewusster Umgang mit der zunehmenden Präsenz der AfD in Kommunalparlamenten und Gremien aussehen? Diese und weitere Fragen und Herausforderungen möchten wir gemeinsam im Rahmen unserer diesjährigen Tagung unter dem Motto »Was wir wollen?! « besprechen und nach Ideen suchen, wie wir trotz des Rechtsrucks weiter politisch handeln, selbst die Themen setzen und dabei viele demokratische und emanzipatorische Perspektiven abbilden können. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen bis zum 18.09.2020 an info@mobile-beratung-nrw.de

02.10.2020 um 10:00-18:00 in Berlin/ Online
Erkennen, Einordnen, verantwortlich handeln. Zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus

Cultures interactive e.V. ist ein Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltprävention. Anhand von zivilgesellschaftlicher Jugendkulturarbeit und politischer Bildung sollen Jugendliche in einer Haltung der Toleranz, Weltoffenheit und Gewaltvermeidung gestärkt werden. Durch die Arbeit sollen Chancen und Partizipation der Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft gefördert werden. Bei dieser fünfteiligen Fortbildungsreihe soll ein Handlungskonzept zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der Jugendarbeit vermittelt werden, das dabei hilft, partizipative und diversitätssensible Räume für junge Menschen zu schaffen. Mittels eines 5-stufigen Interventionsplans und praktischer Beispiele werden Strategien entwickelt um präventiv und durch Interventionen mit demokratiefeindlichen und rechtsextremen Äußerungen umzugehen. Modul 2: Situationsanalyse: Biografie-, Gender-, Milieu- und Regionen-spezifische Aspekte

05.10.2020 um 10.00 - 12.00 Uhr in Online
Hanau muss die Endstation sein! Kontinuitäten rechter Gewalt, Erinnerungsarbeit und praktische Solidarität nach Hanau

Nachdem ein Rassist neun Jugendliche mit Migrationshintergrund ermordet hatte, stand Hanau still und trauerte, gleichzeitig begannen sich die Familien und Angehörigen zu organisieren. Gemeinsam mit Aktivist*innen der Initiative 19. Februar schufen sie eine Begegnungsstätte. Ein Ort zum Erinnern, ein Ort zum Trauern, ein Ort, um füreinander und miteinander zu arbeiten - und nie zu vergessen. In diesem Workshop spricht Harpreet von der Initiative 19. Februar über diese Prozesse und die Kontinuitäten von rechter und rassistischer Gewalt im deutschen Kontext und bietet Raum für Fragen und Diskussion. Fragen unter anderem: wie kann eine Politik der Erinnerung aufrechterhalten werden oder wie kann praktische Solidarität aussehen, werden beantwortet. Anmeldungen bis zum 15.09.2020 an info@mobile-beratung-nrw.de

06.10.2020 um 17.00 - 20.00 Uhr in Online
„Lets talk about Alliances“ - intersektionale Aspekte gesellschaftlicher, politischer und kultureller Ungleichbehandlung und Diskriminierung

Der Workshop „Let’s talk about Alliances“ bietet den Teilnehmer*innen Gesprächsangebote über die Frage nach Allianzen zwischen Menschen, die von unterschiedlichen Diskriminierungsformen betroffen sind. Welche Rolle spielt Intersektionalität im diskriminierungskritischen Alltag? Welche Allianzen sind möglich? Welche Trennungen sind nötig? Wie stellen wir uns eigentlich eine Zukunft vor und was brauchen wir dafür? Mine Wenzel (trans*nonbinary/endo/weiß) ist DJ*, Musikerin* und trans*aktivistisches Anar*chic. Sie* produziert den trans*ginger Teapot Cast, gibt Vorträge und Workshops zu Machtkritik und Themen der Antidiskriminierung und graswurzelt sich über verschiedene Soziale Medien und analoge Netzwerke um das Cistem zu unterwandern. Arpana Aischa Berndt (cis/ weiblich/ endo/ PoC) ist Autorin und Journalistin und Antirassismustrainerin. Sie veröffentlicht Kurzgeschichten, Artikel und Podcasts online, in Zeitschriften und Anthologien. Sie gibt Workshops zu machtkritischem Schreiben, Allyship und Antirassismus. Anmeldungen bis zum 15.09.2020 an info@mobile-beratung-nrw.de

08.10.2020 um in Online
CoRE-Netzwerktreffen

Rechtsextreme Gruppen fordern unsere demokratische Gesellschaftsordnung zunehmend heraus, der Rechtsextremismus wird vom Bundesinnenminister als die größte Bedrohung für die innere Sicherheit Deutschlands eingestuft. Auf dem CoRE-Netzwerktreffen 2020 soll deshalb die Forschung zum Rechtsextremismus im Mittelpunkt stehen. Dadurch wird der bisherige Fokus auf den gewaltbereiten Salafismus um eine Beschäftigung mit dem Rechtsextremismus erweitert. Gerade da sich rechtsextreme und islamistische Weltsichten häufig aufeinander beziehen, kann der Austausch zwischen Forscherinnen und Forschern, die zu unterschiedlichen Phänomenbereichen arbeiten, einen Mehrwert für Forschung und Praxis der Extremismusprävention schaffen. Wir möchten unter anderem diskutieren, inwiefern es Gemeinsamkeiten und Unterschiede in rechtsextremen und islamistischen Radikalisierungsverläufen gibt. Es stellt sich die Frage, ob die Präventionsarbeit im Bereich Rechtsextremismus von Projekten gegen Islamismus lernen kann – und umgekehrt? Corona-bedingt findet das Netzwerktreffen in diesem Jahr virtuell statt.

08.10.2020 um 09:30-16:15 in Berlin
Kinder und Jugendliche stärken – Resilienzförderung im Schulalltag im Kontext rassismuskritischer Bildungsarbeit

ufuq.de ist eine Fachstelle für Pädagogik zwischen Islam, antimuslimischem Rassismus und Islamismus. Bei einem Fachtag zum Thema Resilienzförderung im Schulalltag im Kontext rassismuskritischer Bildungsarbeit soll es darum gehen, wie pädagogische Fachkräfte im schulischen Umfeld Resilienz im Umgang mit Krisen bei Kindern stärken können. Gerade in Krisenzeiten werden Kinder vor große Herausforderungen und Veränderungen gestellt. Der Fokus des Fachtages liegt auf den Lebensrealitäten rassismuserfahrener und sozialbenachteiligter Kinder und Jugendlicher und den Herausforderungen und Veränderungen, mit denen sie gerade in Krisenzeiten konfrontiert werden.

08.10.2020 um 15:00 - 16:00 in online
Methodology matters: researching the far right

The webinar is co-organized by the University of Oslo and the American University. It is part of a webinar-series called „Reaching the far right: methods and ethics“. The series aims to initiate a debate about the methodological, ethical, political, personal, practical and professional issues and challenges that arise when researching the far right. This webinar will discuss the methodology, starting with a presentation by Amy Fisher-Smith from the University of Dallas.

15.10.2020 um 09:30 in Köln
Geschlechterpolitik von rechts: anti-queere Ideologie als common ground autoritärer und konservativer Akteur*innen

Anti-queere Ressentiments sind in der Gesellschaft, besonders in rechtskonservativen Kreisen, verbreitet. Geschlechter werden immer wieder als zwei klare, statische Kategorien angesehen, in die sich die Menschen einteilen lassen. Hier wird mit klarem Menschenverstand, Biologie oder dem Gotteswillen argumentiert. Queere Ansätze werden als „Gender-Wahn“ abgetan. In dieser Fortbildung soll eine Auseinandersetzung mit diesen Ressentiments erfolgen. Welche Funktion erfüllen sie für autoritäre Ideologien? Wie fungieren sie als Kitt für unterschiedliche Gruppierungen? Wo lassen sich auch im eigenen Denken Irritationen feststellen, wenn Personen sich nicht in zweigeschlechtliche Kategorien einteilen lassen? Die Fragen werden durch einen Input von Hannah Engelmann (Erziehungswissenschaftlerin, Trans*-Beraterin, freie Referentin in der politischen Bildung) und interaktiven Methoden behandelt. Anmeldung unter: sefika.guemues@rubicon-koeln.de Mit der Bestätigung zur Anmeldung erhalten Sie weitere Informationen zur Veranstaltung.

16.10.2020 um 10:00-18:00 in Berlin/ Online
Erkennen, Einordnen, verantwortlich handeln. Zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus

Cultures interactive e.V. ist ein Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltprävention. Anhand von zivilgesellschaftlicher Jugendkulturarbeit und politischer Bildung sollen Jugendliche in einer Haltung der Toleranz, Weltoffenheit und Gewaltvermeidung gestärkt werden. Durch die Arbeit sollen Chancen und Partizipation der Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft gefördert werden. Bei dieser fünfteiligen Fortbildungsreihe soll ein Handlungskonzept zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der Jugendarbeit vermittelt werden, das dabei hilft, partizipative und diversitätssensible Räume für junge Menschen zu schaffen. Mittels eines 5-stufigen Interventionsplans und praktischer Beispiele werden Strategien entwickelt um präventiv und durch Interventionen mit demokratiefeindlichen und rechtsextremen Äußerungen umzugehen. Modul 3: Ein Team für den Prozess: Sozialraumorientierte Demokratiebildung und Netzwerkarbeit

21.10.2020 um 10:00-16:15 in Ulm
Radikalisierung und extremistische Gewalt. Handlungsgrundlagen für Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen

Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen können einen Beitrag dazu leisten, Radikalisierungsprozesse oder Gewaltbereitschaft bei ihren Patient*innen frühzeitig zu erkennen und so terroristischen Gewalttaten vorzubeugen. Bei dem Fachtag, der sich in erster Linie an Psychotherapeut*innen und Ärzt*innen richtet, aber auch für Menschen aus anderen Berufsgruppen geöffnet ist, sollen daher Fragestellungen im Umgang mit radikalisierten Patient*innen thematisiert werden. So soll eine bessere Vernetzung von verschiedenen Akteur*innen in dem Feld erreicht werden, um eine angemessene Unterstützung von radikalisierten Patient*innen zu gewährleisten.

26.10.2020 um 14:00 in
Braun und Rot, Rechts und Links: Wird der Extremismus in Deutschland zur Gefahr für die Dekomkratie?

Das Johannes-Albers Bildungsforum veranstaltet ein fünftägiges Seminar, in dem es um die Herausforderungen durch Extremist*innen für den Rechtsstaat geht. Da ihre Propaganda zu Verunsicherung in verschiedenen gesellschaftlichen Strukturen führt, soll hier thematisiert werden, wie der Rechtsstaat und die Zivilgesellschaft extremistischen und demokratiefeindlichen Kräften etwas entgegensetzen kann. In drei Blöcken werden dabei die Phänomenbereiche Rechtsextremismus, Linksextremismus und Islamismus in den Blick genommen.

29.10.2020 um in Köln
1980-2020: Die vergessene Geschichte des Rechtsterrorismus

Anlässlich des 40. Jahrestags des Oktoberfestattentats veranstalten das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, der Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus (FORENA) der Hochschule Düsseldorf sowie der Lehrstuhl für Kriminologie der Ruhr-Universität Bochum und die Nachwuchsforschungsgruppe „Rechtsextreme Gewaltdelinquenz und Praxis der Strafverfolgung“ der Hans-Böckler-Stiftung eine Fachtagung, die einen Blick auf ein bislang weitgehend übersehenes Kapitel der bundesdeutschen Geschichte werfen soll. Die gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten der späten 1970er und 1980er Jahre, in denen sich die extrem rechte Szene in Westdeutschland radikalisierte, werden hierbei beleuchtet. Wieso kam es immer häufiger zu Gewalttaten durch Neonazis? Welche Motive hatten die Täter*innen? Was waren und sind die Auswirkungen von rechtsterroristischen Anschlägen auf die Gesellschaft? Wie ist der Umgang der staatlichen Institutionen mit diesen Taten? Wie kann eine angemessene Würdigung der Opfer erfolgen? Die Tagung richtet sich an das wissenschaftliche Fachpublikum ebenso wie an Praktiker*innen aus den Bereichen Rechtsextremismusprävention und –intervention sowie an historisch und politisch Interessierte.

30.10.2020 um 10:00-18:00 in Berlin/ Online
Erkennen, Einordnen, verantwortlich handeln. Zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus

Cultures interactive e.V. ist ein Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltprävention. Anhand von zivilgesellschaftlicher Jugendkulturarbeit und politischer Bildung sollen Jugendliche in einer Haltung der Toleranz, Weltoffenheit und Gewaltvermeidung gestärkt werden. Durch die Arbeit sollen Chancen und Partizipation der Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft gefördert werden. Bei dieser fünfteiligen Fortbildungsreihe soll ein Handlungskonzept zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der Jugendarbeit vermittelt werden, das dabei hilft, partizipative und diversitätssensible Räume für junge Menschen zu schaffen. Mittels eines 5-stufigen Interventionsplans und praktischer Beispiele werden Strategien entwickelt um präventiv und durch Interventionen mit demokratiefeindlichen und rechtsextremen Äußerungen umzugehen. Modul 4: Planung der Handlungsschritte und der Selbstevaluation

06.11.2020 um in Mainz
Radikalisierung erkennen! Chancen der Prävention durch zivilgesellschaftliches Engagement in verschiedenen Lebenswelten

Die bundesweite Kooperationsveranstaltung des BfDT und der Stadt Mainz bietet Information und Austausch zu Fragen der Radikalisierungsprävention und des zivilgesellschaftlichen Engagements. Wie kann zivilgesellschaftliches Engagement präventiv gegen Radikalisierung wirken? Durch welche psychologischen und gesellschaftlichen Faktoren wird eine Radikalisierung begünstigt? Welche Beratungsmöglichkeiten gibt es?

13.11.2020 um 10:00-18:00 in Berlin/ Online
Erkennen, Einordnen, verantwortlich handeln. Zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus

Cultures interactive e.V. ist ein Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltprävention. Anhand von zivilgesellschaftlicher Jugendkulturarbeit und politischer Bildung sollen Jugendliche in einer Haltung der Toleranz, Weltoffenheit und Gewaltvermeidung gestärkt werden. Durch die Arbeit sollen Chancen und Partizipation der Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft gefördert werden. Bei dieser fünfteiligen Fortbildungsreihe soll ein Handlungskonzept zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der Jugendarbeit vermittelt werden, das dabei hilft, partizipative und diversitätssensible Räume für junge Menschen zu schaffen. Mittels eines 5-stufigen Interventionsplans und praktischer Beispiele werden Strategien entwickelt um präventiv und durch Interventionen mit demokratiefeindlichen und rechtsextremen Äußerungen umzugehen. Modul 5: Maßnahmen umsetzen

16.11.2020 um 10:00 in Gedenkstätte Buchenwald
Sprache, Hass und Terrorismus – Das Internet als Aktions- und Radikalisierungsplattform der extremen Rechten

Bei der Fachtagung des Ministeriums für Migration, Justiz und Verbraucherschutz Thüringen in Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, MOBIT e.V. und dem Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit „Denk bunt“ soll es um die Nutzung des Internets als Inszenierungs- und Vernetzungsplattform extrem rechter Akteur*innen gehen. Es wird diskutiert, wie man gegen die Präsenz rechter Parteien, Organisationen und Gruppen, die in sozialen Netzwerken mittels “Trollarmeen” einen “Infokrieg” führen, vorgehen und Betroffene von Hate-Speech unterstützen kann. (Anmeldefrist: 23. Oktober 2020)

19.11.2020 um in Berlin
FARN-Fachtagung Ökodiktatur oder Graswurzelbewegung? Natur- und Umweltschutz zwischen Autoritarismus und Liberalismus

Die FARN-Fachtagung beschäftigt sich mit verschiedenen Perspektiven auf den Natur- und Umweltschutz und den unterschiedlichen Reaktionen, die dieser in Teilen der Gesellschaft hervorruft. So soll beispielsweise ein Blick auf die Vereinnahmung des Naturschutzes und der Ökologie durch rechte Akteur*innen wie der ‘Neuen Rechten’ oder rechte Tendenzen in der Landwirtschaft geworfen werden. Außerdem wird die Klimakrise aus einer BIPoC-Perspektive unter dem Gesichtspunkt von globaler Klimagerechtigkeit diskutiert. Kosten: 45 Euro, Anmeldung bis zum 23.10.2020; Auskunft und Anmeldung über: seminare@nf-farn.de oder das Kontaktformular auf der Website

20.11.2020 um 17:00 in Gummersbach - Oberrengse
Naturschutz und Rechtsextremismus

Rechtsextreme Einzelpersonen und Gruppenengagieren sich im Natur- und Umweltschutz, wobei sich deren Positionen zu manchen Themen mit denen von Natur- und Umweltschutzorganisationen decken. Die Grenzen zwischen den politischen Lagern scheinen zu verschwimmen, wenn es um sogenannte grüne Themen geht. In diesem Seminar soll deshalb behandelt werden, wie bei genauerem Hinsehen die Verknüpfung von rechtem Natur- und Umweltschutz mit völkischen und rassistischen Positionen erkannt werden kann. Der Workshop stellt historische und aktuelle Verknüpfungen von Rechtsextremismus und Natur- und Umweltschutz dar, und entwickelt gemeinsam mit den Teilnehmenden Möglichkeiten der Prävention, Intervention und Identifikation von menschenfeindlichen Denkmustern im Natur- und Umweltschutz. E-Mail zur Anmeldung und Auskunft: veranstaltung@naturfreunde-nrw.de oder über das Kontaktformular auf der Website

27.11.2020 um 09:00 in Bonn
Die Reichsbürgerbewegung – eine zunehmende Gefahr für die Demokratie? Fachtag zu Organisationsstrukturen, Ideologien und Zielen einer heterogenen Szene

Der Fachtag der Bundeszentrale für politische Bildung beschäftigt sich mit sogenannten Reichsbürgern, die sich nicht zuletzt durch die Proteste gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie Gehör verschafften. Was sind die Organisationsstrukturen, ideologischen Grundzüge und Ziele der sehr heterogenen Szene? Was ist der Unterschied zwischen „Selbstverwaltern“ und „Souveränisten“? Das einende Moment der Szene ist die Verneinung der Legitimität des deutschen Staates und seiner repräsentativen Demokratie. Sie streben danach sich einen eigenen Staat zu schaffen. Bei dem Fachtag soll insbesondere ein Blick auf die Vielschichtigkeit der Szene geworfen werden, da dies für eine differenzierte Auseinandersetzung unabdingbar ist. Es werden die Auswirkungen und Gefahren für das demokratische System in den Blick genommen. Außerdem sollen Strategien entwickelt werden, um auf herausfordernde Situationen und Begegnungen mit Anhänger*innen der Szene, vorbereitet zu sein. Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von öffentlichen Behörden und Verwaltungen, der Polizei und Sicherheitsbehörden, der Justiz sowie interessiertes Fachpublikum.

01.12.2020 um 10:00-17:00 in Köln
Forum Migration

Die Otto Benecke Stiftung e.V. (OBS) veranstaltet am 1. Dezember, auch anlässlich ihres 55. Geburtstages, das 25. „Forum Migration“, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert wird.

Archiv

23.09.2020 um 10:00-15:30 in Online
Rassismuskritische Haltung in der Jugendarbeit - Welche Konsequenzen hat dies für meine pädagogische Arbeit?

Die Fachstelle Jungenarbeit NRW bietet ein Video-Seminar zu dem Umgang mit der spezifischen Form von Diskriminierungserfahrungen, die Jungen* und junge Männer* mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte in Deutschland erleben. Es soll darum gehen, wie in der pädagogischen Arbeit Schutzräume geschaffen und Empowerment durch rassismuskritische Arbeit erreicht werden kann. Hier liegt der Fokus auf dem spezifischen Zusammenhang zwischen Rassismuskritik und Männlichkeit(en). Es wird sowohl eine theoretische, als auch eine praktische Annäherung an Rassismuskritik und Konzepte der rassismuskritischen Arbeit erfolgen.

23.09.2020 um 16.00 - 18.00 Uhr in Online
How to make Facts great again

Verschwörungserzählungen haben Hochkonjunktur. Nicht nur in Krisenzeiten ziehen sie viele Menschen in ihren Bann und erreichen besonders durch Social Media ein breites Publikum. Doch warum glauben Menschen an diese Erzählungen, welche Gefahren bergen sie für die Gesellschaft und für Einzelne und wie können wir mit ihnen umgehen? Giulia Silberberger von „Der goldene Aluhut gUG“ aus Berlin führt durch die großen Verschwörungserzählungen unserer Zeit, zeigt ihren Überlapp zu rechtem Gedankengut und Antisemitismus und Lösungsansätze für den präventiven Umgang mit ihnen auf. Anmeldungen bis 15.09.2020 an info@mobile-beratung-nrw.de

21.09.2020 um ab 14.30 Uhr in Münster
SOZIALETHIK KONKRET "Demokratie stärken - Gerechtigkeit fördern - zur politischen Teilhabe befähigen"

Unsere Demokratie steht - nicht zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie - vor neuen Herausforderungen: die Schere zwischen Arm und Reich weitet sich, die politische Rechte erstarkt neben anderen Extremismen, gezielte Desinformationen verzerren politische Zusammenhänge und demokratiefeindliche Tendenzen wachsen in virtuellen Halböffentlichkeiten. Wie können Politik, Bildung, die Medien und eine gerechte Wirtschaftsordnung die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger und damit die Demokratie stärken?

18.09.2020 um 10:00-18:00 in Berlin/ Online
Erkennen, Einordnen, verantwortlich handeln. Zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus

Cultures interactive e.V. ist ein Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltprävention. Anhand von zivilgesellschaftlicher Jugendkulturarbeit und politischer Bildung sollen Jugendliche in einer Haltung der Toleranz, Weltoffenheit und Gewaltvermeidung gestärkt werden. Durch die Arbeit sollen Chancen und Partizipation der Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft gefördert werden. Bei dieser fünfteiligen Fortbildungsreihe soll ein Handlungskonzept zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der Jugendarbeit vermittelt werden, das dabei hilft, partizipative und diversitätssensible Räume für junge Menschen zu schaffen. Mittels eines 5-stufigen Interventionsplans und praktischer Beispiele werden Strategien entwickelt um präventiv und durch Interventionen mit demokratiefeindlichen und rechtsextremen Äußerungen umzugehen. Modul 1: Wahrnehmen und Einschätzen von Gefährdungslagen, Äußerungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, rechtsextremen Erscheinungsformen

17.09.2020 um 09:00-17:00 in Kiel
Islam und Salafismus in der Kinder- und Jugendhilfe

Bei der Fachtagung von PROvention soll in verschiedenen Vorträgen und Workshops Unsicherheiten im Umgang mit Religion, Radikalisierung und Extremismus im Kontext der Kinder- und Jugendarbeit begegnet werden. Die Themen der Einheiten decken sowohl Hintergrundinformationen zu der Abgrenzung zwischen Islam und Islamismus oder zur Anzeihungskraft des Salafismus auf Jugendliche, als auch praktische Anwendungsbeispiele und Fragestellungen ab. Die Sozialraumakteur*innen sollen so Hilfestellungen für Herausforderungen in ihrer Arbeit erhalten und Handlungsstrategien entwickeln können.

17.09.2020 um 18:00 in 19:30
Umgang mit Parolen in und außerhalb des Netzes

Die Akademie Management und Politik der Friedrich Ebert Stiftung veranstaltet ein Web-Seminar, in dem gemeinsam mit der Trainerin Simone Rafael von Belltower News diskutiert wird, wie mit rassistischen Parolen und (rechts)populistischen Gesprächsstrategien im virtuellen und analogen Raum umgegangen werden kann und mit welchen Argumenten sie sich entkräften lassen.

16.09.2020 um 12:30 in Online
Antisemitismus & Rechtsextremismus: Angriffe auf die Demokratie

Die besondere Gefahr, die von Rechtsextremismus und Antisemitismus für ein friedliches und demokratisches Zusammenleben ausgehen wurden jüngst durch die rassistischen Morde in Hanau und den Mord Walter Lübckes, sowie und den Anschlag auf die Synagoge in Halle, deutlich. Dabei gehen die beiden Ideologien in der Motivation solcher Taten häufig miteinander einher. Die vom Bundesprogramm “Demokratie leben!” initiierten Kompetenznetzwerke Antisemitismus und Rechtsextremismus, die sich wiederum aus verschiedenen Institutionen zusammensetzen, bieten eine Tagung an, bei der Erfahrungen mit den Phänomenen Rechtsextremismus und Antisemitismus ausgetauscht und Strategien dagegen entwickelt werden. Außerdem wird die gegenwärtige Bedrohungssituation analysiert.

15.09.2020 um 16:00-17:30 in Online
Antisemitismus - Geschichte und Aktualität

Das zweiteilige online-Seminar behandeln antisemitische Bilder, Stereotype und Verschwörungsmythen im Laufe der Geschichte und in der Gegenwart. Es wird diskutiert, welche Funktionen sie erfüllen, welche Erfahrungen Jüdinnen und Juden damit machen und mit welchen Strategien man auf antisemitische Äußerungen reagieren kann.

11.09.2020 um 14:14 in Königswinter
Terrorismus in Deutschland - Geschichte und Gefahren heute

In dem zweitägigen Seminar des Johannes-Albers Bildungsforums geht es um verschiedenste Aspekte des Phänomens Terrorismus. Da Rechtsterrorismus, aber auch islamistischer Terrorismus prägend sind für aktuelle sicherheitspolitische Debatten in Deutschland, soll hier eine umfassende Beschäftigung mit dem Terrorismus erfolgen. Dabei wird es zuerst als gesellschaftliches Phänomen in seinen unterschiedlichen politischen und historischen Erscheinungsformen dargestellt und die zugrundeliegenden Ideologien thematisiert. Schließlich soll eine die Frage, ob die Wahrnehmung der terroristischen Bedrohung im Alltag der Realität entspricht und diskutiert und die aktuelle Bedrohungslage in Deutschland analysiert werden.

10.09.2020 um 15:00-16:00 in online
Studying the peripheries: Iconography and embodiment in far right youth cultures

The webinar series "Researching the far right: method and ethics" aims to initiate and facilitate a much needed discussion about the methodological, ethical, political, personal, practical and professional issues and challenges that arise when researching far right parties, protest movements, and violent actions. This Webinar is about iconography and embodiment in far right youth cultures. There will be a Presentation by Cynthia Miller-Idriss (PERIL, American University) followed by a Q&A session.

03.09.2020 um 16:00-17:30 in Online
Antisemitismus - Geschichte und Aktualität

Das zweiteilige online-Seminar behandeln antisemitische Bilder, Stereotype und Verschwörungsmythen im Laufe der Geschichte und in der Gegenwart. Es wird diskutiert, welche Funktionen sie erfüllen, welche Erfahrungen Jüdinnen und Juden damit machen und mit welchen Strategien man auf antisemitische Äußerungen reagieren kann.

03.09.2020 um 13:00 in Online
Islamische und migrantische Vereine in der Extremismusprävention

Die BAG RelEx beschäftigt sich mit religiösem Extremismus und seinen vielfältigen Hintergründen. Sie dient als Schnittstelle zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren, der Politik und der Öffentlichkeit. In dieser Veranstaltung wird die wichtige Rolle von migrantischen Vereinen in der Extremismusprävention und die Herausforderungen, mit denen sie dabei konfrontiert sind, thematisiert.

02.09.2020 um 10:00-13:00 in online
Chancen und Grenzen von Biografieforschung und Typologisierungen

Was kann die Biografieforschung im Kontext eines multifaktoriell beeinflussten Radikalisierungsgeschehen für die Präventionsarbeit leisten? Wie sinnvoll sind Versuche individuelle Biografien und Radikalisierungsverläufe zu systematisieren oder zu typologisieren? Das Kompetenznetzwerk „Islamistischer Extremismus“ (KN:IX) lädt zu seiner diesjährigen Konzeptwerkstatt ein, um über aktuelle Forschungsergebnisse, Erfahrungen aus der Praxis sowie über die Fragen und Handlungspotenziale, die sich aus der Biografieforschung ergeben könnten, zu diskutieren.

02.09.2020 um 09:30-14:30 in Online
Islamisiserter Antisemitismus unter Jugendlichen

Das Seminar soll Wissen zu antisemitischen Stereotypen, die religiös aufgeladen werden, vermitteln und Strategien erarbeiten, mit Antisemitismus in Form von Mobbing oder rassistisch-religiöser Diskriminierung im Arbeitsalltag umzugehen.

01.09.2020 um 08.30 Uhr in Wiesbaden/Live-Stream
MOTRA-Jahreskonferenz

Mit Beginn diesen Jahres hat der Forschungsverbund „Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung“ (kurz: MOTRA) seine Arbeit aufgenommen. Vorrangiges Ziel des MOTRA-Verbundes ist es das aktuelle Radi-kalisierungsgeschehen in Deutschland mit einer empirisch-analytischen Zielsetzung längsschnittlich zu beobachten. Dabei soll neben den islamistischen Strömungen auch der Rechts- und Linksextremismus, sowie sonstige Formen der politisch motivierten Kriminalität betrachtet werden, vor allem auch um einen umfassenden Blick auf das Gesamtphänomen zu bekommen und etwaige Wechselwirkungen erkennen zu können. Darüber hinaus wird MOTRA als Plattform des Austauschs für Forschung, Praxis und Politik wirksam, um so letztendlich zu einer evidenzbasierten und an aktuellen Erkenntnissen orientierten Sicherheitspolitik einen Beitrag zu leisten. Dieser Austausch wird im Rahmen einer jährlich stattfindenden Konferenz befördert: Der MOTRA-K. Die MOTRA-Jahreskonferenz versteht sich als ein offenes Forum, das aktiv genutzt werden soll, um eigene Beiträge aus ‚Forschung‘ und ‚Praxis‘ einzubringen und damit einen vitalen Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zu befördern. Anmeldungen an motra@bka.bund.de

27.08.2020 um 10:00-16:00 in Wuppertal
Rechte Mädchen* in der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit

Die Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V. lädt ein zur Diskussion der Fragen: Wie können wirrechtsaffinen Mädchen*/Frauen* und Jugendlichen aus rechten Elternhäusern in unserer Einrichtung begegnen? Was brauchen wir um antifeministische Diskurse und Perspektiven zu erkennen?

18.08.2020 um 19.00 - 21.00 Uhr in Zoom
Wahrnehmungsdiskrepanzen von Antisemitismus in Deutschland

Generell wird Antisemitismus von der nicht-jüdischen Mehrheitsgesellschaft aus verschiedensten Gründen nicht erkannt und erscheint daher den meisten Menschen in Deutschland kaum relevant. Für die jüdische Bevölkerung allerdings ist das Erleben von Antisemitismus omnipräsent und belastend. Auch im pädagogischen Kontext wird selten direkt danach gefragt, was die Erfahrung von Antisemitismus eigentlich für die Betroffenen bedeutet und was sie mit ihnen macht. Der Frage, wie eine solche Diskrepanz in der Wahrnehmung von Antisemitismus zu Stande kommt, wie sie sichauf die Betroffenen auswirkt und wie dem sinnvoll begegnet werden kann, wollen wir in einer Podiumsdiskussion mit Antisemitismus-Expert*innen und Vertreter*innen der jüdischen Community in Deutschland auf den Grund gehen. Anmeldungen an podium2020@demokratieleben-koeln.de

14.08.2020 um in Bonn
„Nie wieder!“? Antisemitismus erkennen und entgegentreten

DAuf unserem Seminar wollen wir uns gemeinsam mit der Geschichte und Funktionsweise von Antisemitismus auseinandersetzen sowie unterschiedliche Formen von Antisemitismus herausarbeiten: Von rechtsextremem Antisemitismus über Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft und der politischen Linken bis hin zu islamisierten Antisemitismus. Auch die sogenannte Israelkritik – was also ‚wird man wohl noch sagen dürfen’ und wo fängt antiisraelischer Antisemitismus an? – werden wir genauer analysieren. Dabei beschäftigen wir uns auch mit explizit jüdischen Perspektiven auf das Thema Antisemitismus. In Anlehnung an das Konzept des Gedächtnistheaters von Max Czollek wollen wir die deutsche Erinnerungskultur an die Shoah hinterfragen und im Gespräch mit einem Gast der Initiative „Meet a Jew“ erfahren wir mehr über Jüdisches Leben in Deutschland heute. Zum Abschluss des Seminars erarbeiten wir konkrete Handlungsmöglichkeiten zum Aktivwerden gegen Antisemitismus. Hinweis: Die Veranstaltung wird unter den geltenden Corona-Schutzvorschriften durchgeführt, d.h. die Unterbringung erfolgt in Einzelzimmern. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt und wir werden Euch vor Seminarbeginn die dann zu beachtenden aktuellen Hinweise bezüglich der Schutzmaßnahmen mitteilen.

24.07.2020 um 16.00 - 18.00 Uhr in Zoom
Durch Ideologie getrennt, durch Gewalt vereint?

Politisch motivierte Gewalttaten haben in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt und die Bundesrepublik erschüttert. Einschüchterungen und Drohungen, Sachbeschädigungen und Brandstiftungen, Morde, sogar Selbstmordanschläge, gehören zum Repertoire politischer Gewalttäter in Deutschland. Trotz vieler Bemühungen scheint ihre Bereitschaft, anderen und sich selbst zu schaden, nicht abzunehmen. Stattdessen hat laut Kriminalstatistik die politisch motivierte Kriminalität im letzten Jahr (2019) sogar zugenommen. Während die Gefahren politischer Gewalt für die Bevölkerung sowie für Demokratie und Freiheit deutlich sind, bleiben die Motive, sich und andere für „die Sache“ zu töten, häufig unverstanden. Bei dieser Diskussionsveranstaltung möchten wir die Motivation für Gewaltausübung im Namen „einer Sache“ besprechen und dabei über Gemeinsamkeiten auf dem Weg in die Gewalt bei den verschiedenen Phänomenbereichen, wie dem linksextremistischen, rechtsextremistischen und islamistischen Spektrum, diskutieren. Der Vergleich nichtstaatlicher Gewaltakteure in Asien und Europa, der unter dem Titel „United by Violence, Divided by Cause?“ in diesem Monat beim Nomos Verlag erscheint, soll hierzu als Hintergrund dienen. https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/9783748905738/united-by-violence-divided-by-cause?hitid=0&search-click

22.07.2020 um 17.00 - 18.30 Uhr in Zoom
Into and Back Out of ISIS: An ISIS Defector Speaks Out

Oliver N. left Austria at only 16 to join ISIS. Upon return, he was convicted on terrorism charges and imprisoned. While in prison, he was a client of deradicalization expert Moussa Al-Hassan Diaw. Now released, Oliver explains how Moussa helped him change his life and free himself from ISIS’s violent interpretation of Islam. He now seeks to educate others about the circumstances under which he, as a young, impressionable and vulnerable boy, was lured into the tight-knit brotherhood of Salafism and eventually into ISIS. Moussa spoke at ICSVE’s second Zoom panel, “Can an ISIS Terrorist Be Rehabilitated and Reintegrated into Society?” about his important work in Austrian prisons and with Austrian law enforcement. At this fifth panel, Moussa and one of his success stories will discuss their journey together, moderated by Dr. Speckhard.

26.06.2020 um 18.00 Uhr in Bonn
"Politisches Framing: Die Macht der Worte in der politischen Debatte

Die Rede ist von Frames – Begriffen und Bildern, die unser Denken, unsere Gefühle und unsere Entscheidungen bestimmen. „Wenn es eine Debatte zu einem Thema gibt, so sind die dabei verwendeten Deutungsrahmen weder zufällig noch notwendig vorgegeben. Sie werden immer ausgewählt, und man kann jederzeit danach fragen, wie diese Auswahl zustande kommt. Entscheiden wir uns, über Chemnitz als eine “Hetzjagd auf Ausländer” zu sprechen, oder reden wir von “rechtsradikalen Ausschreitungen”, die “ein Viertel der deutschen Bevölkerung” zum Ziel haben? Gerade in einem aufrichtigen Gespräch wird genau diese Auswahl immer auch ein Element der Debatte sein. Anderenfalls wird sie fremdbestimmt.“, schreibt Houssam Hamade in der ZEIT. Gemeinsam wollen wir ergründen, wie Sprache unser Denken beeinflusst, wie Begriffe bewusst geschaffen und eingesetzt werden, um Meinung zu machen oder zu beeinflussen. Und wir werden selbst kreativ: Welche eigenen Metaphern und Frames können wir schaffen, um politische Positionen auszudrücken und zu verstärken? Und welche Frames erwarten wir in den Medien, damit nicht bereits mit der Wortwahl – wenn vielleicht auch ungewollt – eine bestimmte Meinung mitgeliefert wird? Werden wir sprachmächtig und bestimmen Diskurse mit! Programm: https://www.vfh-online.de/seminare/politisches-framing/

25.06.2020 um in Osnabrück
Muslimische Gefängnisseelsorge in Niedersachsen (save-the-date)

Das Institut für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück organisiert eine Fachtagung zum Thema der muslimischen Gefängnisseelsorge. Diese Fachtagung findet im Rahmen des Forschungsprojekts »Professionalisierung muslimischer Gefängnisseelsorge im niedersächsischen Justizvollzug« statt. Dieses Projekt wird in Kooperation mit dem Niedersächsischen Justizministerium durchgeführt. Es handelt sich dabei um ein Projekt, in welchem die Projektteilnehmer*innen zu unterschiedlichen Themen im Kontext der muslimischen Gefängnisseelsorge forschen, gleichzeitig aber auch zu Seelsorger*innen ausgebildet und in der Praxis der muslimischen Gefängnisseelsorge in mehreren niedersächsischen Justizvollzugsan-stalten eingesetzt werden. Das Ziel des Projekts ist die Etablierung einer professionalisierten muslimischen Gefängnisseelsorge in Niedersachsen.Im Rahmen dieser Fachtagung werden die Projektteilnehmer*innen ihre Forschungs-arbeiten vorstellen. Außerdem werden profilierte Akteure*innen im Bereich der Gefängnisseelsorge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über Erfahrungen, Standards und Professionalisierung der Gefängnisseelsorge vortragen.

17.06.2020 um 15.00 - 17.00 Uhr in GoTo-Meeting
„Vorsicht Ansteckungsgefahr: Stigmatisierung, Vorurteil und Diskriminierung - Der Einfluss der Corona-Krise auf extremistische Radikalisierungsprozesse in Deutschland“

Verschwörungsmythen sowie die Imagination einer apokalyptischen Umwälzung der gesellschaftlichen Ordnung sind wichtige Versatzstücke in vielen extremistischen Weltbildern. Die politischen, sozialen und ökonomischen Folgen der Corona-Krise und der Gegenmaßnahmen bieten eine Vielzahl von Ansatzpunkten, die sich mit derartigen Narrativen verknüpfen lassen und sie womöglich verstärken. Der CoRE-NRW Workshop „Vorsicht Ansteckungsgefahr: Stigmatisierung, Vorurteil und Diskriminierung - Der Einfluss der Corona-Krise auf extremistische Radikalisierungsprozesse in Deutschland“ fokussiert auf die tatsächlichen und möglichen Schnittstellen zwischen pandemischem Ausnahmezustand und extremistischem Diskurs. Zwei Phänomene stehen dabei im Vordergrund: Der Rechtsextremismus und der Islamismus. Der Workshop betrachtet zunächst jeden Bereich für sich und fragt, wie die erzählerische Verbindung hier hergestellt wird und mit welchen Konsequenzen für die dynamische Entwicklung extremistischer Strukturen zu rechnen ist. Danach nehmen wir eine vergleichende Perspektive ein und identifizieren Gemeinsamkeiten und Unterschiede in rechtsextremistischen und islamistischen Narrativen. Welches Mobilisierungspotential wohnt den Narrativen inne, insbesondere auch im islamistischen Milieu? Wie weit in die Bevölkerung hinein können sie wirken? Welche Forschungsfragen ergeben sich daraus? Und wie können Staat und Zivilgesellschaft darauf reagieren, insbesondere im Kontext von Präventionsarbeit? Der Workshop bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in unterschiedlichen Fachdisziplinen zum Rechtsextremismus und/oder Islamismus forschen, zusammen. Darüber hinaus werfen Beiträge aus der Praxis ein empirisches Schlaglicht auf aktuelle Beobachtungen in extremistischen Milieus. Der Workshop findet virtuell via GoTo-Meeting statt. Teilnahme nur mit Anmeldung möglich. Senden Sie die bitte an doering@core-nrw.de unbedingt unter Angabe des vollen Namens und der institutionellen Anbindung. Uhrzeit 15.00 bis 17.00 Uhr

27.05.2020 um 10.00 - 17.00 Uhr in Mühlheim a. d. Ruhr
Reichsbürger, Identitäre, Antisemiten, Bürgerwehren. Wie rechtsextrem ist NRW?

Rechtsextremismus ist in Deutschland auf dem Vormarsch, wie es u.a. der NSU, der Mord an Regierungspräsident Walter Lübcke und der Anschlag auf die Synagoge in Halle zeigen. Auch in NRW gibt es eine relevante rechtsextreme Szene. Menschen, die sich für eine weltoffene Gesellschaft einsetzen, werden immer öfter Zielscheibe von Hassbotschaften und physischer Gewalt. Von welchen rechtsextremen Personen, Gruppen und Parteien geht aktuell Gefahr aus? Was gibt der rechtsextremen Szene derzeit so großen Auftrieb? Welche Personen und Gruppen sind besonders anfällig für rechtsextremes Gedankengut? Welche Resonanz findet es in der bürgerlichen Mitte? Wie arbeiten Aussteigerprogramme und wie wirksam sind sie? Und wie können und müssen Politik, Staat und Zivilgesellschaft auf den Rechtsextremismus reagieren? Anmeldung an akademieanmeldung@bistum-essen.de oder online.

26.05.2020 um 16.00 - 18.00 Uhr in ZOOM
Antisemitismus im Bildungsbereich – Erscheinungsformen und Handlungsstrategien (Online-Fortbildung)

In den letzten Jahren berichteten Medien vermehrt von antisemitischen Vorfällen an Schulen. Auch gesamtgesellschaftlich erfährt das Thema, spätestens seit dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle im Oktober 2019, eine zunehmende Öffentlichkeit. Damit verbunden ist die Forderung nach einer umfassenden Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus. In unserer Fortbildung klären wir zunächst, was aktuellen Antisemitismus eigentlich ausmacht und in welchen Formen er auftritt. Anschließend setzen wir uns anhand von Berichten jüdischer Schüler*innen mit den Perspektiven von Betroffenen auf Antisemitismus auseinander. Dabei arbeiten wir gemeinsam heraus, wie die Betroffenen Antisemitismus erleben und diskutieren mögliche Strategien im Umgang mit Antisemitismus im pädagogischen Raum. kostenfrei Anmeldung an katja.hauser@koelnische-gesellschaft.de

14.05.2020 um 11.00 - 13.00 Uhr in ZOOM
Antisemitismus im Bildungsbereich – Erscheinungsformen und Handlungsstrategien (Online-Fortbildung)

In den letzten Jahren berichteten Medien vermehrt von antisemitischen Vorfällen an Schulen. Auch gesamtgesellschaftlich erfährt das Thema, spätestens seit dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle im Oktober 2019, eine zunehmende Öffentlichkeit. Damit verbunden ist die Forderung nach einer umfassenden Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus. In unserer Fortbildung klären wir zunächst, was aktuellen Antisemitismus eigentlich ausmacht und in welchen Formen er auftritt. Anschließend setzen wir uns anhand von Berichten jüdischer Schüler*innen mit den Perspektiven von Betroffenen auf Antisemitismus auseinander. Dabei arbeiten wir gemeinsam heraus, wie die Betroffenen Antisemitismus erleben und diskutieren mögliche Strategien im Umgang mit Antisemitismus im pädagogischen Raum. kostenfrei Anmeldung an katja.hauser@koelnische-gesellschaft.de

08.05.2020 um 17.00 Uhr in Gummersbach-Oberrengse
Naturschutz und Rechtsextremismus ABGESAGT

Gemeinsam mit den NaturFreunden bietet das Landesbüro NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung zwei Mal (im April und Mai) das Seminar "Naturschutz und Rechtsextremismus" an, um demokratiefeindliche und menschenverachtende Ideologien und Denkmuster im Natur- und Umweltschutz zu identifizieren und Handlungsoptionen zu erarbeiten.

30.04.2020 um in Osnabrück
Religion als Faktor der Radikalisierung ABGESAGT

Sind insbesondere junge Muslime aufgrund ihrer religiösen Orientierung empfänglich für radikale Botschaften? Können Radikalisierungsprozesse mit einer „richtigen“ religiösen Unterweisung unterbunden werden? Leisten Moscheegemeinden mit ihrer Bildungsarbeit ein Korrektiv? Im Rahmen der Tagung stellt das Forschungsnetzwerk "Radikalisierung und Prävention" am 30. April 2020 die Ergebnisse des Forschungsprojektes "Religion als Faktor der Radikalisierung" sowie den daraus entstandenen Sammelband vor. Ebenfalls präsentiert wird eine Handreichung für Praktikerinnen und Praktiker zum Thema. Anmeldung an kathrin.wagner@uni-osnabrueck.de

04.04.2020 um 9.00 in Köln-Deutz
„NIE WIEDER!“ – „SCHON WIEDER“? Die Wiederkehr der illiberalen Rechten 75 Jahre nach Kriegsende ABGESAGT

Unter Berücksichtigung historischer Perspektiven befasst sich die Veranstaltung mit aktuellen nazistischen, faschistischen, populistischen und extrem rechten Erscheinungsformen und den Ursachen ihres Auftretens in zahlreichen Ländern. Das Aufkommen und Erstarken populistischer und extrem rechter Bewegungen in Europa, der Rechtsruck in den USA, die Wahl eines rechtsextremen Kandidaten zum neuen Präsidenten von Brasilien und eine in Umfragen vielfach konstatierte Demokratieverdrossenheit haben die Frage nach der Möglichkeit und den Gründen einer Wiederkehr rechter Bewegungen mit faschistischen Merkmalsprägungen dringlich werden lassen. Angesichts von rechten Wahlerfolgen und zunehmender rechter Gewalt wird in Politik und Öffentlichkeit über die Möglichkeit einer erneuten Implosion demokratischer Ordnungen in Deutschland und Europa diskutiert: ‒ Erleben wir eine Neuformierung totalitärer und neofaschistischer Bewegungen? ‒ Wie sind die aktuellen rechten Geländegewinne im historischen Rückblick zu bewerten? ‒ Droht eine Wiederkehr politischer Instabilität („Weimarer Verhältnisse“)? ‒ Erodieren die Grundfeste parlamentarischer Demokratien? ‒ Wie widerstandsfähig sind die Strukturen des demokratischen Rechtsstaates? Die Veranstaltung nutzt historische Erkenntnisse als Hintergrundfolie und lädt zu einer vertieften Auseinandersetzung mit aktuellen demokratiefeindlichen Entwicklungen und deren Ursachen ein.

03.04.2020 um 17.00 Uhr in Gummersbach-Oberrengse
Naturschutz und Rechtsextremismus ABGESAGT

Gemeinsam mit den NaturFreunden bietet das Landesbüro NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung zwei Mal (im April und Mai) das Seminar "Naturschutz und Rechtsextremismus" an, um demokratiefeindliche und menschenverachtende Ideologien und Denkmuster im Natur- und Umweltschutz zu identifizieren und Handlungsoptionen zu erarbeiten.

01.04.2020 um 10.00 Uhr in Frankfurt am Main
Umgang mit gewaltbereiten Jugendlichen WEBINAR

Aufgrund der momentanen Lage findet die Veranstaltung als Webinar statt. Obwohl sich die Kriminalstatistiken nicht wirklich extrem verändert haben, so spürt man doch, dass Jugendkriminalität und Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen im Alltag einen höheren Stellenwert eingenommen haben. Zudem stellt sich ein gesellschaftlicher Wandel dar, der Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein für Mitmenschen immer weniger existent erscheinen lässt. Eine hohe Egozentrik und steigender Egoismus treten offensichtlich immer stärker zu Tage, was die rasante Entwicklung im Bereich der "Neuen Medien" noch zu beschleunigen scheint. Besonders aber im Bereich der jugendlichen Gewalttäter und den scheinbar immer jünger werdenden Aggressiven ist es wichtig, eine stabile, eigene Haltung zu entwickeln, die mit den Denkmustern und Verhaltensweisen dieser Menschen vertraut wird und die unserer professionellen Rolle in der Sozialisation der jungen Delinquenten, als verlässlich strukturgebend, regelstiftend und respektvoll gerecht werden kann. Dabei geht es darum, ein sicheres Umfeld geben zu können, aber auch für die eigene Sicherheit zu sorgen. So ist es unter anderem Inhalt dieser Fortbildung, eigene aggressive Anteile und den Umgang mit aggressivitätsgeladenen / schwierigen Alltagssituationen zu beleuchten, kennenzulernen und für eine in diesem Zusammenhang positive, professionelle und sichere Einstellung zu sorgen. Die Fortbildung beinhaltet theoretische und praktische Anteile zum Kennenlernen der Konfrontativen Pädagogik und ist stark praxis- und handlungsorientiert. Eine erfolgreiche Teilnahme setzt die Bereitschaft voraus, sich in angemessenem Maß auf Selbsterfahrungsprozesse einzulassen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung / Wirkung zu den Themen Aggressivität, Nähe / Distanz und Konflikte sind Bestandteil dieser Fortbildung.

31.03.2020 um 10.00 in ZOOM Webinar
Want to improve the effectiveness of alternative and counter narrative campaigns?

The webinar starts with a brief introduction of the background of RAN Communications & Narratives working group and the GAMMMA+ model. Each element of the GAMMMA+ model (Goal, Audience, Message, Messenger, Media, Call to Action + Monitoring & Evaluation) will be elaborated upon, including the questions one has to ask themselves related to the specific element. Every element will be illustrated through a fictional example of a campaign. At the end, questions from the audience will be answered.

20.03.2020 um in Bonn
Extrem. Populistisch. Radikal. Ein Blick nach rechts und links VERSCHOBEN (tbc)

Derzeit wird ein Ausweichtermin geprüft. Die Anmeldung ist jedoch weiterhin offen. Populismus, Extremismus – zwei Begriffe, die fast jeden Tag in den Schlagzeilen zu finden sind. Doch was steckt dahinter? Gemeinsam möchten wir herausfinden, wer und was eigentlich als extrem, populistisch oder radikal bezeichnet wird. Wo liegt die Grenze zwischen radikalen politischen Forderungen und Extremismus? Wie erkennen wir Extremist*innen? Wie, wo und wann treten sie in Erscheinung und was macht sie attraktiv? Gibt es trotz verschiedener inhaltlicher Ziele strukturelle Ähnlichkeiten? Wir betrachten aktuelle Entwicklungen und schauen dabei sowohl nach links, als auch nach rechts, um Populismus und Extremismus zu erkennen und gemeinsam zu überlegen, wie wir dem begegnen und entgegentreten können. Das Seminar richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren.

09.03.2020 um 15:00-16:45 in Zoom
CoRE-NRW Promovierenden-Treff

Die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein zentrales Anliegen von CoRE-NRW. Wie diese Unterstützung aussehen kann und aus Ihrer Sicht aussehen soll, möchten wir mit Ihnen auf diesem ersten Promovierenden-Treff im Rahmen eines Online-Webinars erörtern.

09.03.2020 um in Kassel
Präventionsarbeit in digitalen Lebenswelten

Die bpb (Bundeszentrale für politische Bildung) veranstaltet in Kassel die Tagung „Präventionsarbeit in digitalen Lebenswelten”. Es geht um islamistische und antimuslimische Agitation als Gegenstand von digitaler Bildung und Online-Streetwork.

06.03.2020 um 10.00 Uhr in Köln
Soziale Arbeit - Menschenrechtsarbeit. Wissenschaft und Praxis im Dialog

n der Sozialen Arbeit geht es immer um den Menschen, seine Würde und seine Rechte. Menschenrechtsarbeit ist daher Kernbereich der Sozialen Arbeit. Angesichts weltweiter Migrationsbewegungen, angesichts der Herausforderungen des Zusammenlebens in pluralen und multireligiösen Gesellschaften, angesichts struktureller, kultureller, aber auch personeller Gewalt rückt Menschenrechtsarbeit immer stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit von Politik und Zivilgesellschaft. Die Fachtagung „Soziale Arbeit – Menschenrechtsarbeit“ lädt ein zum multidisziplinären Dialog und Praxistransfer. Sie will Brücken schlagen zwischen Theorie und Praxis, zwischen Ansätzen und Initiativen der Menschrechtsarbeit, zwischen Politik, Recht und Sozialer Arbeit. Sie wendet sich daher an Sozialprofessionelle aus den unterschiedlichen Bereichen der Sozialen Arbeit und politischen Bildung. Die Tagung wird unterstützt von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen DGVN e.V.und vom Transfernetzwerk Soziale Innovation s_inn. Kontakt: fachtagung.ac@katho-nrw.de

13.02.2020 um in Berlin
Extremismusprävention zwischen youtube und Jugendtreff

Ein Fachtag mit Beiträgen aus Forschung und Praxis im Rahmen des Projektes RISE – Jugendkulturelle Antworten auf islamistischen Extremismus.

06.02.2020 um in Köln
Zwischen Extremismus-Prävention und Forderungen nach „Neutralität“: Wie viel Unabhängigkeit braucht politische Bildungs- und Beratungsarbeit?

Die Info-und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) sowie der Lehrbereich Politikwissenschaft und politische Bildung der Universität zu Köln in Kooperation mit der Mobilen Beratung NRW, dem Bundverband Mobile Beratung sowie dem Verein der Forschungsstelle für interkulturelle Studien laden zur Podiumsdiskussion im EL-DE-Haus ein

30.01.2020 um in Bielefeld
Von Ideologieverbreitung bis Finanzierung: Wie extremistische Netzwerke operieren

Abschlusstagung von Forschungsverbund zu Online-Radikalisierung X-Sonar. Das Verbundprojekt leistete praxisorientierte, interdisziplinäre Grundlagenforschung zum Verständnis extremistischer Interaktions- und Eskalationsdynamiken in sozialen Onlinenetzwerken. X-SONAR erforschte die Mechanismen der individuellen und kollektiven Gewaltdynamiken sowie die Selbstregulation von Radikalität in sozialen Online-Netzwerken. Onlineradikalisierung und die Eskalation von Gewalt im Internet sind nicht nur strafrechtlich relevant, sondern fordern auch neue Wege der Früherkennung und die Entwicklung geeigneter Präventionsmaßnahmen.

29.11.2019 um in Düsseldorf
CoRE-NRW Netzwerktreffen

Im Mittelpunkt des CoRE-Netzwerktreffens standen Herausforderungen und Perspektiven der Präventionsarbeit. Eine Einschätzung, welche Bedrohungen derzeit vom Extremismus in NRW ausgehen, gab eingangs Burkhard Freier, Leiter des Verfassungsschutzes NRW. Schlaglichter aus Forschung und Praxis beschäftigten sich anschließend u. a. mit der jugendkulturellen Dimension des Salafismus aus der Genderperspektive sowie mit rechten und salafistisch-dschihadistischen Mobilisierungen zur Gewalt in der virtuellen und der realen Welt. Die 60 Teilnehmenden aus Universitäten und Forschungseinrichtungen, Behörden sowie sozialer und Bildungsarbeit diskutierten zudem, wie die Vernetzung bei Salafismus- und Extremismusforschung verbessert und der Wissenstransfer – insbesondere auch zwischen Wissenschaft und Praxis – intensiviert werden kann. Ein Konferenzbericht erscheint im März 2020.

18.11.2019 um in Solingen
8. Integrationskongress NRW

Mit einem Informationsstand auf dem präsentierte sich CoRE NRW auf dem „Markt der Möglichkeiten“ des Landesintegrationskongresses.

15.10.2019 um in Potsdam
Kongress Glocal Islamism 2019

Die Bundeszentrale für politische Bildung war Veranstalterin der internationalen Fachtagung zum Thema "Glocal Islamism 2019 – Phänomene, Interdependenzen, Prävention".
Sie richtete sich an Akteurinnen und Akteure der Präventionsarbeit, um ein besseres Verständnis der Interdependenzen von globalen und lokalen Ausprägungen des Islamismus sowie lösungsorientierte Handlungsstrategien entwickeln zu können. Zur Tagung trugen auch Mitwirkende von CoRE NRW bei. Katja Mielke, BICC , hielt einen Vortrag zum Thema „Die Taliban-Bewegung im Feld des transnationalen Islamismus". Lisa Kiefer, Aktion Gemeinwesen und Beratung , referierte zu „Prävention und Intervention im schulischen Kontext“. CoRE-NRW stellte sich zudem beim „Projektmarkt“ der Tagung vor.