CoRE-NRW - Connecting Research
            on Extremism in North Rhine-Westphalia
            Netzwerk für Extremismusforschung
            in Nordrhein-Westfalen

Thematisch fokussierte CoRE-NRW Workshops dienen dazu, den Wissenstransfer einerseits innerhalb der Forschung und andererseits zwischen Forschung und Praxis effektiv und zielgerichtet zu gestalten. Das jährliche CoRE-NRW Netzwerktreffen in Form einer Tagung bzw. Konferenz bietet den Raum, in größerem Rahmen Ergebnisse, Themen und Thesen sowie künftige Fragestellungen vorzustellen und zu diskutieren. Ein jährliches Doktorandencolloquium soll übergreifend Promovierende aus unterschiedlichen Fachbereichen und Hochschulen zusammenführen.

Zudem führen die wissenschaftlichen Netzwerkakteurinnen und -akteure zu ihren Forschungsprojekten und -arbeiten verschiedene Veranstaltungen durch. Auch Akteurinnen und Akteure der Extremismusforschung über NRW hinaus bieten Veranstaltungen an.

Über „Veranstaltung hinzufügen“ können Sie eine neue Veranstaltung anmelden. Geben Sie dazu bitte alle notwendigen Informationen an. Die Koordinierungsstelle wird sie nach einer Prüfung aufnehmen und auch im Newsletter des Netzwerks ankündigen.

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Aktuelle Veranstaltungen

22.08.2022 um in Lüdinghausen
VIR-Fortbildung

VIR ist ein Qualifizierungskonzept für Personen, die beruflich oder ehrenamtlich mit rechtsorientierten Jugendlichen oder jungen Erwachsenen im Kontakt sind. In diesem Sinne „rechtsorientiert“ sind diejenigen, die sich an rechtsextremistischen Cliquen, Organisationen oder Parteien beteiligen und rechtsextremistische Denkmuster zunehmend verinnerlichen, ohne in führender Position in dieser Szene aktiv zu sein. Dies gilt vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene in einer Annäherungsphase an die rechtsextremistische Szene oder solche, die als Sympathisant*innen oder Mitläufer*innen beteiligt sind. Das Ziel des VIR-Konzepts ist es, in Alltagssituationen Impulse zu setzen, die zur Veränderung motivieren und den Prozess der Veränderung unterstützen. Das Projekt ist angelehnt an MOVE – Motivierende Kurzintervention bei Drogen konsumierenden Jugendlichen.  

01.09.2022 um in Wiesbaden
MOTRA-K #2022!

Am 1. und 2. September 2022 findet die dritte MOTRA-Konferenz – diesmal mit einem Schwerpunktthema: „Radikalisierung in Zeiten von Corona“ – an der Hochschule Fresenius in Wiesbaden statt.

15.09.2022 um 09.30 - 16.00 Uhr in Gelsenkirchen
Antisemitismus und Rechtsextremismus im digitalen Raum

Akteur*innen der extremen Rechten oder auch religiöse Extremist*innen sind im Internet sehr gut vernetzt und verbreiten dort ihre menschenfeindlichen, rassistischen sowie antisemitischen Weltbilder. Insbesondere Jugendliche sind hier Adressat*innen dieser Mobilisierung. Ein wenig durch das Internet surfen, schauen, lesen, liken, verbreiten und sich selbst neu positionieren - wohlmöglich sogar radikalisieren. Daher beleuchtet der Fachtag die zentralen Elemente des modernen Antisemitismus und Rechtsextremismus in einer sich immer weiter digitalisierenden Lebenswelt sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten. Im Speziellen wird u.a. dargestellt, wie sich Radikalisierungsprozesse im Netz vollziehen und welche vielschichtigen Faktoren dabei relevant sind. Außerdem widmen wir uns in Workshops den Themen der islamistischen Antisemitismuspropaganda im Netz, dem Zusammenhang von Gaming und Rechtsextremismus sowie Fake news, Verschwörungsmythen und antisemitischen Codes. Der Fachtag richtet sich an Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte sowie Engagierte.

21.09.2022 um 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr in Bochum
Tagung: Systemische Beratung in der Extremismusprävention

Das Thema lautet: Professionalisierung der systemischen Deradikalisierungs- und Distanzierungsarbeit – Vorstellung des ersten Handbuchs und Erfahrungsaustausch zu zehn Jahren Beratungsnetzwerk Grenzgänger. Neben Vorträgen und sechs thematischen Workshops erwartet Sie eine spannende Podiumsdiskussion rund um unterschiedliche Strategien, Herausforderungen und Lösungsansätze. Als einen Höhepunkt gibt es einen bundesweiten Erfahrungsaustausch zum zehnjährigen Jubiläum des Beratungsnetzwerkes Grenzgänger geben. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung folgen. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen in der Zwischenzeit jederzeit gerne zur Verfügung.

21.09.2022 um in Düsseldorf
„Türkischer Rechtsextremismus in Deutschland. Erkennen – Benennen – Handeln.“

Die Fachtagung blickt die auf die „größte rechtsextremistische Bewegung“ in Deutschland. Die Rede ist von einer rechtsextremistischen Szene, die in Deutschland vor allem unter dem Namen „Graue Wölfe“ bekannt ist. Doch wer genau sind die sogenannten „Grauen Wölfe“? Welche Ideologien vertreten sie und welche Rolle spielen sie, z.B. bei antisemitischen Demonstrationen wie zuletzt im Mai 2021? Welche Funktion haben Frauen in der Bewegung? Diese und andere Fragen sollen bei der Fachtagung im Mittelpunkt stehen. Multiplikatoren und Multiplikatorinnen sowie weitere Fachkräfte sind eingeladen, gemeinsam mit Expertinnen und Experten wie Prof. Dr. Kemal Bozay, Dr. Ismail Küpeli und Lena Wiese über das Phänomen zu diskutieren und in Workshops Handlungsstrategien zur Auseinandersetzung zu entwickeln. Anmeldungen sind bereits jetzt unter https://lpb-gw.mohr-live.de/anmelden1/ möglich.

29.09.2022 um in Düsseldorf
Vielfältiger Islam

Musliminnen und Muslime gehören zu Deutschland. Als Teil unserer modernen Einwanderungsgesellschaft prägen und gestalten sie diese mit. Allerdings wird der Islam in Teilen der Bevölkerung sehr häufig mit Stereotypen, Negativzuschreibungen und auch Ängsten assoziiert. Gesamtgesellschaftlich wird daher häufig nicht wahrgenommen wie individuell der Umgang von Musliminnen und Muslimen mit Religion ist. Das liegt u.a. daran, dass im öffentlichen Diskurs unzureichend zwischen Islam als Religion und extremistischen Strömungen, die sich auf den Islam beziehen, unterschieden wird. Diese extremistischen Bestrebungen stellen sowohl unsere Gesellschaft im Allgemeinen als auch pädagogische Fachkräfte im Speziellen vor neue und schwierige Herausforderungen. Deshalb sind Kenntnisse über den Islam und die inhaltlichen Unterschiede zwischen Islam und Islamismus dringend notwendig. Aus diesem Grund beleuchtet die Informationsveranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung, des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Innenministeriums und des Ministeriums für Schule und Bildung die Grundlagen der islamischen Religion und klärt über die Gefahren, die vom Islamismus ausgehen, auf. Auch werden pädagogische Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

04.10.2022 um in Hannover/online
27. Deutschen Präventionstag

Der Jahreskongress erstreckt sich mit einem wöchentlichen Online-Angebot über das ganze Jahr von März bis November. Im Herbst finden am 4. & 5. Oktober zwei Kongresstage mit einem Vor-Ort-Programm in Hannover (HCC) statt. Das Schwerpunktthema des 27. Deutschen Präventionstages lautet: Kinder im Fokus der Prävention Was und wie mehr für Kinder getan werden kann, möchte der 27. Deutsche Präventionstag im Arbeitsfeld der Prävention untersuchen. Die Corona-Pandemie war und ist ein Brennglas, das aktuelle Herausforderungen gerade im Bereich von Bildung und Digitalisierung offenlegt, die besonders die junge Generation betreffen. Zudem zeigt sich bereits, dass Kinder sehr unter der Krise leiden. Doch auch schon zuvor fanden die Belange von Kindern gesellschaftlich zu wenig Beachtung. Das Schwerpunktthema des 27. Deutschen Präventionstages nimmt daher Kinder in den Fokus der Prävention und widmet sich den Aspekten Förderung, Rechte und Schutz für Kinder. Dabei steht Deutschland im Mittelpunkt, aber die Themen werden zusätzlich auch im europäischen und globalen Kontext betrachtet. Neben dem Schwerpunkt „Kinder im Fokus der Prävention“ werden auch alle anderen aktuellen Themenfelder der Gewalt- und Kriminalprävention bis hin zu dem erweiterten Spektrum von Suchtprävention, Public Health und Verkehrsprävention im Rahmen des Kongresses diskutiert.

11.10.2022 um in Berlin
Antisemitismus in den sozialen Medien

Save the date: Am 11.10.2022 findet an der TU Berlin in Kooperation mit dem Projekt De-Coding Antisemitism eine Konferenz zum Thema "Antisemitismus in den sozialen Medien“ statt.

02.11.2022 um 10.00 Uhr in Düsseldorf
Delegitimierte Demokratie? Strukturen und Mechanismen einer Radikalisierung der ´Mitte´

Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen wird in Kooperation mit dem Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen die Tagung „Delegitimierte Demokratie? Strukturen und Mechanismen einer Radikalisierung der 'Mitte'“ durchführen. Diese findet am 2. November 2022 um 10.00 Uhr in Düsseldorf statt. Im Blickpunkt der Fachtagung stehen weniger die Gefährdungen der Demokratie durch die politischen Extreme von rechts und links als vielmehr die Phänomene einer "schleichenden" Radikalisierung von Menschen, die sich selbst der politischen und gesellschaftlichen "Mitte" zugerechnet haben bzw. noch immer zurechnen. Am Beispiel der Corona-Proteste, von Verschwörungsmythen und klimapolitischem Aktivismus soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern Entgrenzungen der "Mitte" zu einer Delegitimierung der staatlich verfassten demokratischen Ordnung und damit letztlich womöglich sogar der Demokratie führen können.

Archiv

30.06.2022 um 10.00 Uhr in Berlin
4. Symposium zum Recht der Nachrichtendienste: Radikalisierung und Extremismus: Aufgabenfelder und Herausforderungen der Nachrichtendienste

Das 4. Symposium zum Recht der Nachrichtendienste behandelt die Themenkomplexe Radikalisierungsprävention und Extremismusabwehr. Die Veranstaltung setzt die Reihe „Nachrichtendienste im demokratischen Rechtsstaat“ fort. Den deutschen Nachrichtendiensten ist gesetzlich ein wichtiger Teil staatlicher Sicherheitsgewährleistung überantwortet: Für politische Entscheidungsträger fungieren sie als Frühwarnsysteme für innere und äußere Gefährdungen der Bundesrepublik Deutschland und im Wirkungsverbund mit Polizeibehörden und Staatsanwaltschaften tragen sie zur Verhinderung und Aufklärung von Straftaten bei. Die Anmeldung erfolgt über ein webbasiertes Anmeldeverfahren. Hinweise hierzu finden Sie auf unserer Homepage:

29.06.2022 um 11.00 Uhr in Online
RADIS-Workshop „Schule im Spannungsfeld zwischen politischer Bildung und Radikalisierungsprävention“

In der Radikalisierungs- bzw. Primärprävention kann Schule eine bedeutende Rolle spielen, da sie als Lern- und Sozialisationsort verschiedene Möglichkeiten für die politische und präventive Bildungsarbeit bietet - nicht zuletzt im Umgang mit Islamismus. Neben der Schulsozialarbeit und kollegialer Konzepte zur Förderung des Austausches und der Beziehungen zwischen Lehrkräften und/oder Schüler*innen kann auch der Schulunterricht hierfür Ansatzpunkte bieten. Doch welche Unterrichtskonzepte und Maßnahmen für Kollegium wie Schülerschaft erscheinen für welche Art von Ansprache, Austausch und Anerkennung geeignet? Was lässt sich überhaupt im Rahmen von Lehrplänen umsetzen? Wie kann und sollte eine präventive Bildungsarbeit inhaltlich gestaltet sein, ohne ihrerseits zu Stigmatisierung beizutragen oder extremistische Narrative zu verbreiten? Dazu werden drei kurze Inputs aus der aktuellen Forschung vorbereitet, anhand derer die zugrundeliegenden Fragestellungen exemplarisch ausgelotet und diskutiert werden sollen.

29.06.2022 um 11.10 - 13.00 Uhr in Online
Schule, politische Bildung und Radikalisierungsprävention

In der Radikalisierungs- bzw. Primärprävention kann Schule eine bedeutende Rolle spielen, da sie als Lern- und Sozialisationsort verschiedene Möglichkeiten für die politische und präventive Bildungsarbeit bietet – nicht zuletzt im Umgang mit Islamismus. Neben der Schulsozialarbeit und kollegialer Konzepte zur Förderung des Austausches und der Beziehungen zwischen Lehrkräften und/oder Schüler*innen kann auch der Schulunterricht hierfür Ansatzpunkte bieten. Doch welche Unterrichtskonzepte und Maßnahmen für Kollegium wie Schülerschaft erscheinen für welche Art von Ansprache, Austausch und Anerkennung geeignet? Was lässt sich überhaupt im Rahmen von Lehrplänen umsetzen? Wie kann und sollte eine präventive Bildungsarbeit inhaltlich gestaltet sein, ohne ihrerseits zu Stigmatisierung beizutragen oder extremistische Narrative zu verbreiten? Dazu werden drei kurze Inputs aus der aktuellen Forschung präsentiert, anhand derer die zugrundeliegenden Fragestellungen exemplarisch ausgelotet und diskutiert werden sollen. Der Workshop beleuchtet und diskutiert damit Ansätze zur Radikalisierungsprävention, die in drei laufenden Forschungsprojekten (Wechselwirkungen, UWIT sowie RIRA) der Förderlinie „Radikaler Islam“ bearbeitet werden und sich im Spannungsfeld der politischen Bildung und Prävention bewegen.

27.06.2022 um 13.00 Uhr in Königswinter
Extremismus in Deutschland – Eine Gefahr für unsere Gesellschaft?

Extremisten von links und rechts fordern den Rechtsstaat heraus. Durch ihre Propaganda, welche sich gegen die freiheitliche Grundordnung richtet, verunsichern sie gesellschaftliche Strukturen wie Medien, Gewerkschaften, Sportvereine oder Sozialverbände. Extremisten wollen die Gesellschaft nach ihren Vorstellungen umbauen. Welche Strategien sollen der Rechtsstaat und die Zivilgesellschaft diesen extremistischen und demokratiefeindlichen Kräften entgegensetzen?

27.06.2022 um 18.00 - 20.00 Uhr in Online
Politische Partizipation am Rande der demokratischen Gesellschaft und das Mobilisierungspotenzial der rechtsextremen Angebotsseite

Antidemokratische politische Partizipation kann eine Herausforderung für die demokratische Gesellschaft darstellen, insbesondere dann, wenn latent rechtes Einstellungspotenzial in der Bevölkerung seitens rechtsextremer Akteure mobilisiert wird. Es wird untersucht welche Faktoren einer rechtsextremen Angebotsseite auf elektorale und non-elektorale Formen der politischen Partizipation wirken. Als relevante Einflussgrößen werden Straf- und Gewalttaten identifiziert. In Regionen in denen rechtsextreme Gewalttaten besonders hoch sind, ist auch die Rechtswahl wahrscheinlicher.

25.06.2022 um 10.00 - 18.00 Uhr in Wuppertal
Kreativ gegen Hass, Hetze und Corona-/Klima-Leugner:innen

Dieser ganztägige Methoden-Workshop animiert die Teilnehmer*innen u.a. mit Methoden des „Theater der Unterdrückten“ dazu, individuelle, kreative Formen zum Umgang mit Hass, Hetze und Verschwörungsdenken sowie mit Corona-/Klimaleugner*innen zu finden. Der Fokus liegt dabei zunächst auf dem intuitiven Imaginieren und Kollektivieren von Ideen. In einem zweiten Schritt werden diese so genannten Schnapsideen oder vagen Vorstellungen geordnet und sortiert, um sie in einem dritten Schritt zu realisieren. Das besonders Bereichernde an diesem Workshop ist die Verknüpfung von Politik und Theater, von Kopf und Körper, von Imagination und Realität. Paulina Rinne ist Mitbegründerin und Mitglied der Initiative „Forum geht’s? Initiative für politisches Theater“. Mit „Forum geht‘s?“ zusammen gibt sie Workshops und Seminare mit Methoden des Kreativen Schreibens, Improvisationstheater, True Story Telling und dem Theater der Unterdrückten. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Alltagssexismus. Die Teilnahme an dem Workshop ist Kostenfrei, für Verpflegung und Getränke ist gesorgt. Veranstaltungsort ist „die börse Kommunikationszentrum Wuppertal, Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal“. Bei Anmeldung zum Workshop bitte folgende persönlichen Daten übermitteln: Vor- und Nachname, vollständige Wohnadresse, Telefon-Nr und E-Mailadresse Anmeldung richten an orga@fight4solidarity.de.

23.06.2022 um 14.00 bis 18.30 Uhr in Berlin
Fachgespräch zu islamisiertem und christlichem Antisemitismus

Antisemitismus hat viele Erscheinungsformen. Er ist zentral für rechtsextreme Ideologie und auch von großer Bedeutung in religiösen Kontexten. Im Christentum war er fast zweitausend Jahre lang in der Form des christlichen Antijudaismus eine zentrale Denkfigur. Auch in islamistischen Kontexten spielt Antisemitismus eine wesentliche Rolle. Oft wird dieser Aspekt jedoch nicht sachlich analysiert und bearbeitet, sondern dazu missbraucht, um so vor allem antimuslimischen Rassismus zu schüren. Als sei Antisemitismus nicht auch ein wesentlicher Teil der Denktraditionen der europäischen Mehrheitsgesellschaft und ein gesamtgesellschaftliches Problem – nicht primär eines von als muslimisch gelesenen Menschen. Bei der Veranstaltung wollen wir der Frage nachgehen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen Formen des religiös begründeten Antisemitismus bestehen. Außerdem wird diskutiert, inwieweit der christliche Antijudaismus seine islamisierte Form historisch beeinflusst hat. Über diese und weitere Fragen werden wir unter anderem mit dem Generalsekretär der Ev. Akademien in Deutschland, Dr. Klaus Holz, dem Antisemitismusbeauftragten der EKD, Dr. Christian Staffa, und dem Vorstandsvorsitzendem der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, Derviş Hızarcı, sprechen. Hier finden Sie das ausführliche Programm des Fachgesprächs (PDF).

22.06.2022 um 09.30 - 17.00 Uhr in Düsseldorf
CoRE-NRW Netzwerktreffen 2022

Nach über zwei Jahren Pandemie und virtuellem Austausch, freuen wir uns endlich wieder ein Netzwerktreffen in Präsenz veranstalten zu können. Ein inter- und transdisziplinäres Netzwerk wie CoRE-NRW, dessen Ziel die Förderung des Wissensaustauschs und der Zusammenarbeit ist, lebt nicht nur von fachlichen Diskussionen. Das persönliche Kennenlernen und die Gespräche in den Pausen haben sicherlich viele von uns sehr vermisst. Noch dazu ist das Netzwerk in den letzten zwei Jahren um viele neue Mitwirkende mit neuen Themen und Perspektiven gewachsen. Umso schöner ist es, dass in Düsseldorf neben den inhaltlichen Diskussionen wieder der persönliche Austausch steht. Das Programm des Treffens zeichnet sich durch eine thematische Vielfalt sowohl hinsichtlich neuester Forschungsergebnisse zu verschiedenen Phänomen- und Milieubereichen als auch mit Blick auf Handlungsmöglichkeiten für die Präventionspraxis aus. Insbesondere freuen wir uns, dass Herr Jürgen Kayser, der neue Leiter des NRW-Verfassungsschutzes, zu Beginn das aktuelle Lagebild zu Extremismus in NRW zeichnen wird. Anschließend präsentiert Tim Müller die Ergebnisse der Forschung an der TU Berlin zu Resilienzfaktoren junger Menschen gegen Radikalisierung. Helmut Kellershohn stellt die Analysen des DISS (Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung) aus dem CoRE-NRW-Projekt zur Metapolitik der Neuen Rechten vor. Sonja King erläutert ihre Ergebnisse zu Radikalisierungsprozessen in Haft, während Meltem Kulaçatan ihre Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen aus dem CoRE-NRW Kurzgutachten zu Präventionsarbeit in Schulen vorstellt. Außerdem berichten die Vereine InsideOut e.V. und MindPrevention aus ihrer Präventionsarbeit. Anmeldungen bitte bis zum 17. Juni 2022 an doering@core-nrw.de mit Angabe Ihrer institutionellen Anbindung (Signatur reicht aus).

20.06.2022 um 18.00 - 19.30 Uhr in Minden
Vortrag und Diskussion zu Israelbezogenen Antisemitismus

Antisemitismus äußert sich aktuell besonders virulent in seiner auf Israel bezogenen Form. Als "Jude unter den Staaten" (Léon Poliakov) dient Israel als Projektionsfläche antisemitischer Ressentiments. Im Vortrag werden die Genese und Funktion des israelbezogenen Antisemitismus beleuchtet, aktuelle Erscheinungsformen vorgestellt sowie Handlungsmöglichkeiten gegen diese Form des Antisemitismus skizziert. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.

15.06.2022 um 10.00 - 12.00 Uhr in Online
Fachgespräch „Jihadistische Bewegungen in Syrien und im Irak – aktuelle Entwicklungen und Relevanz für Deutschland“

Im Rahmen unseres Fachgesprächs werfen wir den Blick auf Entwicklungen jihadistischer Bewegungen in Syrien und im Irak und diskutieren unter anderem ihre Implikationen für die Präventionslandschaft in Deutschland. Seitdem der sogenannte Islamische Staat (IS) in Syrien und dem Irak seine Territorien weitgehend verloren hat, liegt die öffentliche Aufmerksamkeit in Deutschland und Europa nicht mehr auf jihadistischen Gruppierungen in der Region. Allerdings ist der IS weiterhin dort und auch weltweit aktiv. Im April 2022 wurden beispielsweise IS-Anhänger*innen dazu aufgerufen, auch in Europa wieder Anschläge zu verüben. Zudem birgt die prekäre Situation in der Region inhaftierter IS-Anhänger*innen und ihrer Familien, von denen eine nicht unerhebliche Anzahl aus Europa stammt, weiterhin Herausforderungen und Sicherheitsrisiken. Mit unserem Fachgespräch am 15. Juni 2022 nehmen wir aktuelle Entwicklungen bezüglich des IS und anderer jihadistischer Bewegungen in Syrien und im Irak sowie deren mögliche Relevanz für Deutschland in den Blick. In einem ersten Vortrag nähert sich Fabien Merz (Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich) aus einer wissenschaftlichen Perspektive der Frage, wie es aktuell um jihadistische Gruppierungen, insbesondere den IS, in Syrien und dem Irak steht und welche Entwicklungen hier zu beobachten sind. Außerdem wird er aufzeigen, welche Implikationen diese Entwicklungen auch auf die terroristische Gefahr in Europa haben. Daran anknüpfend legen wir mit dem zweiten Vortrag den Fokus auf die Präventionsarbeit. In diesem Rahmen geht Ahmet Numan Çakilkum (Local Streetwork Online/Offline, AVP e. V.) darauf ein, ob Entwicklungen in Verbindung mit jihadistischen Bewegungen in Syrien und dem Irak in den Sozialen Medien auch von deutschen Akteuren aufgegriffen werden und welchemöglichen Handlungsansätze sich für die Präventionsarbeit ergeben.

13.06.2022 um 9.00 Uhr in Königswinter
Antiziganismus – Der vergessene Rassismus!?

Diskriminierung durch Antiziganismus ist leider nach wie vor ein hochaktuelles Thema. Der Höhepunkt einer Reihe rassistischer Angriffe auf Rom_nja und Sinti_ze war der rechtsterroristische Anschlag in Hanau vom 19. Februar 2020. Unter den neun Todesopfern befinden sich drei Angehörige aus den Communities von Sinti_ze und Rom_nja: die 35-jährige Mercedes Kierpacz, der 23-jährige Vili Viorel Păun und der 33-jährige Kaloyan Velkov. Allein dieses Beispiel verweist auf die Gegenwärtigkeit von Antiziganismus in der Bundesrepublik, aber auch auf die Notwendigkeit, diesen als eine spezifische Form von Rassismus umfassend zu untersuchen, um Strategien seiner Überwindung zu entwickeln. Das Seminar sucht die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Minderheit in Deutschland, um für strukturelle Ausgrenzung und Diskriminierung zu sensibilisieren. Dabei soll das Hintergrundwissen mit der Reflexion über eigene Denkmuster verbunden werden, um Antiziganismus zu entlarven und sich dieser Form von Rassismus entgegenstellen zu können. In diesem Zusammenhang legen wir im Verlauf des Seminars einen besonderen Fokus auf das Thema Soziale Arbeit und Antiziganismus.

11.06.2022 um 8.30 - 18.00 Uhr in Siegburg
Antisemitismus erkennen und entgegenwirken

Auch der Antisemitismus gefährdet in erheblichem Maße unsere Demokratie. Er ist allgegenwärtig und auch bei Musliminnen und Muslimen vorhanden. Die Herkunft antisemitischer Narrative ist insbesondere jungen Musliminnen und Muslimen häufig nicht bekannt oder wird falsch verortet. So ist zu beobachten, dass Narrationen aus muslimisch geprägten Gesellschaften mit antisemitischen Klischees verbunden werden. Dieser reproduzierte Antisemitismus kann daher nicht als religiös motiviert verstanden werden, wird aber vielfältig so interpretiert. Die Veranstaltungsreihe „Gefahren für die Demokratie: Antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus“ der Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen beleuchtet die Auswirkungen des antimuslimischen Rassismus und klärt über die Entstehung des Antisemitismus auf.

08.06.2022 um 14.00 - 18.30 Uhr in Online
Filmisch. Szenisch. Jüdisch. Vermittlung jüdischer Vielfalt durch Film und Kunst

Wie können Judentum und jüdische Vielfalt in der Bildungsarbeit angemessen thematisiert werden? Wie vermeidet man bei dieser Auseinandersetzung eine Reduzierung auf die Themen Verfolgung, Opfer-Perspektive und Shoah? Wie können Unterrichtende die kulturelle, religiöse und gesellschaftliche Fülle jüdischen Lebens sichtbar machen? Die Vermittlung jüdischer Vielfalt durch Film und Kunst ist spätestens seit dem Festjahr “1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland” in das Bewusstsein der im Bildungsbereich Tätigen gerückt. Die künstlerische Auseinandersetzung mit den Themen Judentum, jüdische Kultur und jüdische Vielfalt sollte aber noch stärker in die unterrichtliche und außerunterrichtliche Bildung integriert werden: Dies ermöglicht neue Perspektiven und Ansätze, die auch für die Etablierung einer wirkmächtigen antisemitismuskritischen Bildungsarbeit nutzbar gemacht werden könnten. SABRA möchte in dem pädagogischen Fachaustausch einen Raum schaffen, um sich über die Möglichkeiten der Vermittlung von jüdischer Vielfalt durch Film und Kunst auszutauschen. Im Anschluss an zwei Fachgespräche, u.a. mit dem Regisseur und Drehbuchautor von „Masel Tov Cocktail“ Arkadij Khaet, wird es drei themenbezogene Workshops geben. Die Veranstaltung wird als digitales Format via Zoom durchgeführt. Durch den Fachaustausch führen Sophie Brüss und Dr. Norbert Reichel.

25.05.2022 um 09:45 - 17:00 Uhr in Mülheim an der Ruhr
Fachtagung „Linksextremismus in Deutschland - Definition, Ideologievarianten, Parteien und Autonome, Gefahrenpotential“

Auch wenn Expert:innen zufolge von Rechtsextremisten und Islamisten mehr Gefahr ausgeht, so gibt es auch den Linksextremismus. Dabei kann er nicht auf gewalttätige Ausschreitungen reduziert werden. Unter Einbeziehung von Quellentexten geht die Fachtagung folgenden Fragen nach: Ist Linksextremismus ein Kampfbegriff oder eine wissenschaftliche Kategorie? Ab wann ist Kapitalismuskritik linksextremistisch? Wie relevant sind linksextremistische Parteien heute? Welche Auffassungen vertreten sie? Folgt die Gewaltorientierung der Autonomen einem individuellen Lebensstil oder einer politischen Zielsetzung? Welche Rolle spielen die „Post-Autonomen“, wie etwa die „Interventionistische Linke“, in Protestbewegungen, etwa zum Klimaschutz? Referieren wird der renommierte Politikwissenschaftler, Soziologe und Extremismusforscher Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber von der Hochschule des Bundes für Öffentliche Verwaltung in Brühl. Tagungsbeitrag: 39,00 Euro (ermäßigt: 23,40 Euro)

20.05.2022 um 10.30 - 12.00 Uhr in Online
Angebot und Nachfrage: Radikalisierung und die Wirkung dschihadistischer Kommunikation im Internet

In dieser CoRE-Werkstatt reflektieren wir den Forschungsstand zu Online-Radikalisierung und den unterschiedlichen Wirkungsebenen. Daran anknüpfend diskutieren wir die neuesten Erkenntnisse zu Kommunikationsangeboten und -symboliken dschihadistischer Akteure, die sich die Gelegenheitsstrukturen der Online-Medien geschickt zu Nutze machen. Das Internet, insbesondere Soziale Medien, können Radikalisierung befördern. Extremistische Akteure sind sehr innovativ darin, die Möglichleiten der virtuellen Welt für Propaganda- und Rekrutierungszwecke zu nutzen. Viel wurde in den vergangenen Jahren über Online-Radikalisierung geforscht und veröffentlicht. Das ist Anlass für das CoRE-NRW Kurzgutachten 5, den Forschungsstand systematisch aufzuarbeiten und herauszufiltern, was wir über die Funktionsweise „des Internets“ in Radikalisierungsprozessen wissen und was (noch) nicht. Das Kurzgutachten „Radikalisierung im Internet - Ein systematischer Überblick über Forschungsstand, Wirkungsebenen sowie Implikationen für Wissenschaft und Praxis“ wurde vom Team von Prof.'in Diana Rieger von der LMU München verfasst. An der Uni Mainz hat das Team um Dr. Christoph Günter fünf Jahre lang im Projekt „Dschihadismus im Internet: Die Gestaltung von Bildern und Videos, ihre Aneignung und Verbreitung“ die kommunikativen Angebote und den Umgang der MediennutzerInnen mit dschihadistischen Inhalten untersucht. Das interdisziplinäre Team aus den Disziplinen Ethnologie, Medien- und Filmwissenschaft sowie Islamwissenschaft haben analysiert, was DschihadistInnen kommunizieren, wie sie es kommunizieren und wie dies von RezipientInnen angenommen wird. Gleichzeitig fokussieren die ForscherInnen die Aufnahme, Weiterverarbeitung und Verbreitung der Medientexte in sozialen Netzwerken in Form affirmativer oder oppositioneller Kommentare, Bilder und Videos. Derartige nutzergenerierte Inhalte geben Aufschluss über die Attraktivität, die Akzeptanz oder Möglichkeiten der ‚Gegenrede‘ in netz(sub)kulturellen Gemeinschaften. • Sophia Rothut ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team von Prof.‘in Diana Rieger am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Online-Radikalisierung, Extremismus, politische Influencer*innen und ihre strategische Kommunikation sowie (Rechts-)Populismus. • Dr. Christoph Günther ist Islamwissenschaftler am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Universität Mainz, wo er die Nachwuchsforschergruppe Dschihadismus im Internet leitet. Dr. Günther hat einschlägig zum sogenannten „Islamischen Staat“ publiziert, u. a. Entrepreneurs of Identity: The Islamic State’s Symbolic Repertoire (2021, New York/Oxford: Berghahn Books) und Jihadi Audiovisuality and its Entanglements. Meanings, Aesthetics, Appropriations (2021, Edinburgh: Edinburgh University Press mit Simone Pfeifer). Anmeldungen bitte an doering@core-nrw.de. Sofern Sie zum ersten Mal an einer CoRE-Veranstaltung teilnehmen, geben Sie bitte auch Ihre institutionelle Anbindung an (E-Mail-Signatur reicht aus). Diese Einladung können Sie auch gerne an Interessierte weiterleiten und über eigene Kanäle bekannt geben. An der Uni Mainz hat das Team um Dr. Christoph Günter 5 Jahre lang im Projekt "Dschihadismus im Internet: Die Gestaltung von Bildern und Videos, ihre Aneignung und Verbreitung" die kommunikativen Angebote und den Umgang der MediennutzerInnen mit dschihadistischen Inhalten untersucht. Das interdisziplinäre Team aus den Disziplinen Ethnologie, Medien- und Filmwissenschaft sowie Islamwissenschaft haben analysiert, was DschihadistInnen kommunizieren, wie sie es kommunizieren und wie dies von RezipientInnen angenommen wird. Gleichzeitig fokussieren die ForscherInnen die Aufnahme, Weiterverarbeitung und Verbreitung der Medientexte in sozialen Netzwerken in Form affirmativer oder oppositioneller Kommentare, Bilder und Videos. Derartige nutzergenerierte Inhalte geben Aufschluss über die Attraktivität, die Akzeptanz oder Möglichkeiten der ‚Gegenrede‘ in netz(sub)kulturellen Gemeinschaften. Dr. Günther präsentiert die Ergebnisse des BMBF-geförderten Vorhabens und geht mit dem Team der LMU ins Gespräch.

19.05.2022 um 09.00 - 16.30 Uhr in Frankfurt a.M.
Frühe Distanzierung junger Menschen vom islamistischen Extremismus

Im Zuge adoleszenter Suche können junge Menschen auch mit extremistisch-islamistischen Strömungen in Berührung kommen. Doch was trägt dazu bei, dass sich Jugendliche und junge Erwachsene in frühen Phasen einer Einbindung wieder von diesen Szenen abwenden? Erkenntnisse zu dieser kaum erforschten Frage sind von großem Interesse für die präventive Arbeit: sie liefern Anhaltspunkte wie Hinwendungs- und Radikalisierungsprozesse frühzeitig unterbrochen sowie gegenläufige Entwicklungen befördert werden können. Im Rahmen des Fachtages wird es darum gehen, zunächst gesellschaftliche Wahrnehmung jugendlicher Hinwendungen zu islamistischen Islamauslegungen zu diskutieren. Daran anschließend werden die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Frühe Distanzierungen von radikalen Islamauslegungen. Eine biographieanalytische Untersuchung“ vorgestellt, in dem Biographien von Jugendlichen/jungen Erwachsenen erhoben und ausgewertet wurden, die sich extremistisch-islamistischen Strömungen zugewendet und frühzeitig und ohne professionelle Hilfe wieder von ihnen abgewendet haben. Am Nachmittag werden diese Hinwendungs- und Distanzierungsprozesse aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit (wie Streetwork, Clearingverfahren, politische Bildung) im Rahmen von Workshops beleuchtet und in den jeweiligen Handlungsfeldern kontextualisiert.

19.05.2022 um 17.00 - 19.00 Uhr in Online
Islamistische Hassreden in Sozialen Medien

Im Workshop werden anhand konkreter Beispiele Hassreden in Sozialen Medien auf die wechselseitige Bezugnahme von antimuslimischen und islamistischen Akteur:innen und die Instrumentalisierung von antimuslimischem Rassismus von Islamist:innen beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Mechanismen, die gezielt eingesetzt werden, um insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene für die islamistische Ideologie zu gewinnen.

19.05.2022 um in Halle/Saale
Lokale Konflikte in der Migrationsgesellschaft – Erscheinungsformen und Möglichkeiten professioneller Bearbeitung

Am 19. Mai 2022 veranstaltet die Arbeits- und Forschungsstelle Demokratieförderung und Extremismusprävention (AFS) des Deutschen Jugendinstituts Halle (DJI) eine Fachtagung zum Thema „Lokale Konflikte in der Migrationsgesellschaft“. Die Tagung widmet sich damit einem aktuellen, gesellschaftlich relevanten Thema, möchte zur Versachlichung damit einhergehender Debatten beitragen und mit einem breiten Publikum aus Wissenschaft und Praxis, z.B. aus den Bereichen Bildung und Erziehung, Soziales, Verwaltung, Sicherheit und Politik, ins Gespräch kommen. Auf der Tagung werden aktuelle empirische Forschungen zu lokalen Konfliktfigurationen und professionellen Konfliktbearbeitungen vorgestellt und diskutiert. Auch Fachkräfte im Themenfeld kommen zu Wort und teilen ihre Erfahrungen in der Konfliktbearbeitung mit der interessierten Fachöffentlichkeit.   Angesichts der nach wie vor unsicheren Pandemiesituation lassen sich zum aktuellen Zeitpunkt noch keine endgültigen Aussagen zum Veranstaltungsmodus treffen. Geplant ist eine Präsenztagung in Halle (Saale). Zum Schutz aller Gäste behalten wir uns aber auch die Möglichkeit einer Onlinetagung vor. 

19.05.2022 um 17.00 – 19.00 Uhr in Online
Islamistische Hassreden in Sozialen Medien

Im Workshop werden anhand konkreter Beispiele Hassreden in Sozialen Medien auf die wechselseitige Bezugnahme von antimuslimischen und islamistischen Akteur:innen und die Instrumentalisierung von antimuslimischem Rassismus von Islamist:innen beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Mechanismen, die gezielt eingesetzt werden, um insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene für die islamistische Ideologie zu gewinnen.

19.05.2022 um 14:30 - 21:00 Uhr in Berlin
Tagung „Radikalisierung verstehen, vorbeugen und begegnen“

Extremismus- und Radikalisierungsphänomene prägen die gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland und vielen anderen Ländern. Im Rahmen der BMBF-Förderlinie »Gesellschaftliche Ursachen und Wirkungen des radikalen Islam in Deutschland und Europa« forschen zwölf Forschungsprojekte zu vielen Facetten dieser Phänomene und bilden zusammen das RADIS-Forschungsnetzwerk. Eine gemeinsame Frage ist dabei auch, welche Bedeutung die Forschungserkenntnisse für die politische Steuerung haben: Wo ist Politik gefordert? Wo muss sie umsteuern, wenn es um die Analyse, Prävention und Intervention von Radikalisierungsphänomenen geht? Wo vertut sie sich vielleicht, und wo sehen Forschung wie Praxis geeignete Wege für Frieden und Zusammenhalt? Anmeldung bis zum 04.05.2022 auf https://utfragen.uni-bielefeld.de/index.php/767545

18.05.2022 um 16.00 in Zoom
Antisemitism on Social Media: Challenges for academics and policy-makers

On the occasion of the recently published book Antisemitism on Social Media, the event will delve deeper into the complex phenomenon and feature the participation of several of its contributors, and representatives from social media companies, the United Nations and the European Commission. In recent years, social media has seen an unnerving growth in online activity that promotes incitement to violence and spreads xenophobic rhetoric, specifically against Jews and other religious minorities. With the onset of the coronavirus online activity promoting conspiracy myths, Holocaust denial and distortion, and other forms of hate surged. Together with our communities, the WJC is closely monitoring these growing streams of antisemitism, prepared to contend with threats both online and in the physical sphere.

14.05.2022 um 10:00 – 18:00 in Wuppertal
Was tun gegen HATE SPEECH und FAKE NEWS?

Tages-Praxisworkshop (in Präsenz) mit Fluky alias DJ Freshfluke, Referent*in für politische Bildung und Diversity-Trainer*in Hate Speech und Fake News sind ein politisches und gesamtgesellschaftlich zu betrachtendes Thema. Gezielt wird versucht, bestimmte gesellschaftliche Gruppen aus dem öffentlichen Diskurs zu verdrängen. Die Verschränkung mit Rechtsextremismus bedroht die pluralistische Demokratie. Was tun? Der Praxisworkshop im Präsenzformat informiert über Hate Speech und die betroffenen Gruppen, sensibilisiert für die Folgen und aktiviert zu Zivilcourage. Außerdem gibt es konkrete Tipps für gute Gegenrede und Hilfsangebote. Wir diskutieren, wie wir präventiv agieren können und warum es so wichtig ist, das Thema Hate Speech in den Blick zu nehmen.

13.05.2022 um 10.00 - 17.00 Uhr in Berlin
Gemeinsam gegen Menschen- und Demokratiefeindlichkeit: Kinder- und Jugendhilfe im Gespräch mit Deradikalisierungs- und Präventionsarbeit

Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe sind immer häufiger mit religiös, weltanschaulich oder verschwörungsbasierter Menschen- und Demokratiefeindlichkeit konfrontiert. Das in den Kontakt kommen und bleiben mit den betroffenen Familien stellt die Fachkräfte oftmals vor Herausforderungen. Wie können sie mit für sie bedrohlichen Aussagen und Situationen umgehen? Wie können sie erkennen und einschätzen, ob das Kindeswohl aufgrund von Fehlsozialisationen in radikalisierten Familien gefährdet ist? Auf der Abschlussfachtagung zum dreijährigen RaFiK-Projekt geht es insbesondere um die Vernetzung und Zusammenarbeit von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Präventions- und Ausstiegsarbeit, um diese Fragen gemeinsam anzugehen. Ansprechpartnerin bei Fragen zur Tagung: Dr. Nadja Wrede, SOCLES International Centre for Socio-Legal Studies, Heidelberg (wrede@socles.de).

11.05.2022 um 11.10 – 11.40 Uhr in Online
LATERAN-IT: Bewertung Leaking mit islamistischem Hintergrund

Leaking umfasst Verhalten, das auf Gedanken an oder die Planung von schweren Gewalttaten hindeuten kann. Es kann verschiedene Formen wie direkten Ankündigungen oder themenspezifischen Handlungen und Interessen annehmen. Nahezu alle Täter:innen islamistisch motivierter Terrorakte in Deutschland zeigten Leaking im Vorfeld der Tat. Aber nicht immer resultiert Leaking in einer Tat, sodass weitere Kriterien für dessen zuverlässige Bewertung erforderlich sind. Aus diesem Grund wurde auf Basis von 575 Leakings von Täter:innen islamistisch motivierter terroristischer Anschläge in Deutschland und 157 Leakings von Personen, die Ankündigungen gemacht, aber keine Tat durchgeführt oder geplant hatten (Vergleichsgruppe), ein Instrument entwickelt, mit dem die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung von Leaking in eine Tat eingeschätzt werden kann. In das Instruments flossen jene Merkmale und Inhalte von Leaking sowie Auffälligkeiten im Verhalten ein, die statistisch bedeutsam zwischen Täter:innen und Vergleichsgruppe differenzierten. Besonders wichtige Kriterien wurden stärker gewichtet. Auf Grundlage des Instruments wird für Einzelpersonen über alle Leakings dieser Person hinweg eine Gesamtsumme gebildet, die zum Beispiel von Mitarbeiter:innen der deutschen Sicherheitsbehörden zur Einschätzung des Interventionsbedarfs herangezogen werden kann. Mit Laura Tampe (Psychologische Hochschule Berlin) und Prof. Dr. Rebecca Bondü (Psychologische Hochschule Berlin)

11.05.2022 um 11.40 – 12.00 Uhr in Online
Frauen stärken Frauen – Gegen Radikalisierung

Im Rahmen des Projektes werden junge Mädchen zwischen 15 und 25 Jahren gefördert und in ihrer Persönlichkeit gestärkt, damit sie nicht anfällig für die Ansprachen von radikalen Gruppen sind. Unsere Projektmaßnahmen richten sich in erster Linie an junge Mädchen, wobei die Familien der Teilnehmerinnen mit einbezogen werden. Der Fokus hierbei wird insbesondere auf die Väter gesetzt, weil sie eine wichtige Rolle in der Entwicklung ihrer Töchter spielen. Bisher wurden Mädchen-Räume als Save Spaces errichtet. In diesen Räumen werden in Form von Workshops und Gesprächskreisen die Themen Identität, Selbstliebe, Medienkompetenz, Diskriminierung, Frausein im Islam etc. besprochen und interaktiv erarbeitet. Außerdem werden Freizeitaktivitäten und Gemeinschaftsaktivitäten geplant und angeboten. Eine weitere wichtige Maßnahme des Projektes ist das Mentoring, damit jüngere Mädchen Betreuung und Unterstützung erfahren. Der Impulsvortrag geht auf diese und weitere Maßnahmen des Projektes ein und stellt dabei auch erste Ergebnisse und Herausforderungen der Arbeit an den Projektstandorten vor. Mit Tugba Tekin (Sozialdienst muslimischer Frauen e.V., SmF)

05.05.2022 um 9.00 Uhr in Berlin
Gemeinsam gegen Extremismus: Erfahrungen der kommunalen Deradikalisierungsarbeit

Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) förderte im Jahr 2021 sechs Kommunen bei der Erprobung und Weiterentwicklung kommunaler Deradikalisierungsarbeit im Rahmen des Projekts „Modellkommune Deradikalisierung“ (MoDeRad). Auf dieser Abschlussveranstaltung stellen die Kommunen ihre Arbeit vor und freuen sich auf den fachlichen Austausch mit dem Publikum. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.

04.05.2022 um 11.40 – 12.00 Uhr in Online
Plan P. – Jugend stark machen

„Plan P. – Jugend stark machen gegen islamistische Radikalisierung“ ist ein vom Land Nordrhein-Westfalen gefördertes Projekt, das darauf abzielt, die primäre Prävention islamistischer Radikalisierung nachhaltig in den Strukturen der Jugendhilfe zu verankern. Dazu werden Kolleg*innen aus der Jugendhilfe, vor allem aus den Bereichen Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz, Jugendarbeit und Schulsozialarbeit in einer sechstägigen Weiterbildung zu Präventionsfachkräften ausgebildet, die im Anschluss in ihren jeweiligen Kommunen bzw. Jugendamtsbezirken als zentrale Ansprechpersonen zu diesem Thema zur Verfügung stehen. Auf diese Weise soll ein landesweites Kompetenz- und Beratungsnetzwerk entstehen. Durch Schaffung regionaler Arbeitskreise soll die Vernetzung intensiviert und die Verbindlichkeit erhöht werden, damit sichergestellt wird, dass der Beratungsbedarf und die Handlungskompetenz in Fragen der Radikalisierungsprävention dauerhaft gedeckt werden kann. Mit Dr. Stefan Schlang (Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW)

04.05.2022 um 11.10 – 11.40 Uhr in Online
Die Kinder, die aus dem Islamischen Staat zurückkehren

Bei diesem Beitrag geht es um den Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die aus dem ehemaligen Gebiet des „Islamischen Staates“ in ihre Heimatländer zurückgekehrt sind. Der Vortrag geht der Frage nach, wie unterschiedliche Länder, darunter Deutschland, Frankreich und der Irak, mit Minderjährigen umgehen, die beim IS gelebt haben. Dabei geht es zum einen um Herausforderungen, wie die Abwägung von pädagogischen, psychosozialen und sicherheitsbezogenen Anforderungen. Außerdem sollen bewährte Praktiken, z.B. für die Zusammenarbeit und Kommunikation relevanter Akteure vorgestellt werden, sowie Handlungsbedarf aufgezeigt werden, der auch für deutsche Akteure in der Präventionsarbeit relevant ist. Mit Sofia Koller (Counter Extremism Project, CEP)

04.05.2022 um 11.40 – 12.00 Uhr in Online
Nazisymbole und Holocaust-Leugnung in Schüler:innen-Chats

Was tun, wenn Schüler:innen der 7. und 8. Jahrgangsstufe in Messengern / Chatgrupen Inhalte teilen, die antisemitisch oder rassistisch sind, Nazisymbole zeigen, die den Nationalsozialismus und seine Verbrechen relativieren, verharmlosen oder gar leugnen? Gemeinsam mit Schüler:innen und Lehrer:innen einer von einem solchen Vorfall betroffenen Schule hat jugendschutz.net eine Konzeptidee zum Umgang mit solchen Situationen entwickelt. Daraus entstand ein mehrtägiges, ineinandergreifendes Fachtagekonzept zum Umgang mit solchen Hasspostings, das lehrplanbedingte fehlende Kenntnisse ausgleichen und mit für Schüler:innen an ihren Bedarfen und Interessen orientierten Workshops zum Sensibilisieren und Empowern seinen Abschluss finden soll. Im Rahmen dieses Praxis-Impulses wird das Konzept vorgestellt und Raum geboten für Diskussion und Vorschläge zur Umsetzung. Mit Michael Wörner-Schappert (jugendschutz.net)

29.04.2022 um 10.30 - 12.00 Uhr in Online
Zwischen Leugnung, Skepsis und Widerstand: Rechte Klimapolitikdiskurse

Die Klimakrise ist die wohl größte Herausforderung der Menschheit. Die Energiewende fordert radikales Umdenken in zentralen Sektoren gesellschaftlichen Lebens, von der Produktion, über die Infrastruktur bis hin zum individuellen Konsumverhalten. Zuletzt fachte der russische Angriffskrieg in der Ukraine die Energiewende-Debatte wegen der Abhängigkeit von russischen Energieimporten an und zwingt die Politik zum Handeln. Entsprechend hoch steht die Klimapolitik auf der globalen Agenda. Dennoch stellt der kürzlich erschienene Weltklimabericht des IPCCC den Staaten der Welt ein schlechtes Zeugnis für ihre Entschiedenheit zur Senkung des CO2-Ausstoßes aus und fordert schnellere und effektivere Maßnahmen. Auch die Neue Rechte beteiligt sich an der Debatte zum Klimaschutz und formiert sich auf diesem Politikfeld. Mit dem Schüren der Angst vor Wohlstandsverlusten und unter Nutzung populistischer Kampfbegriffe positioniert sich die Rechte überwiegend gegen die Maßnahmen zum Klimaschutz. Die Diskurse zur Begründung dieser Haltung sind durchsetzt von Wissenschaftsskepsis, Ablehnung vermeintlich korrupter Eliten, rassistisch-nationalistischen Argumentationslinien sowie der Selbstinszenierung als Beschützer des deutschen Volkes gegen staatliche Repressionen und Überfremdung. Aufgrund der Reichweite und Verbreitung rechter Argumentationsmuster ist es wichtig, sich intensiver mit den (neu)rechten Diskursen auseinanderzusetzen. Mit den Fragen, wie sich diese Diskurse entwickeln, durch wen sie verbreitet werden und inwiefern sie mit gesamtgesellschaftlichen Debatten zur Energiewende interagieren, beschäftigt sich die nächste CoRE-NRW-Werkstatt. Eingeladen sind hierzu zwei Referentinnen: • Dr. Andrea Becker vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) hat sich auf die Suche in einschlägigen Printmedien begeben und die Diskurse der Neuen Rechten zur Klimapolitik analysiert. Dabei stellt sie die unterschiedlichen Positionen im (neu)rechten Diskurs heraus und zeichnet deren Genese nach. In dieser CoRE-Werkstatt präsentiert sie ihre Ergebnisse. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS). Sie arbeitet dort im CoRE-NRW-Projekt „Metapolitik und Weltanschauung. Konzepte und Debatten der Neuen Rechten zu Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik“, in dessen Rahmen sie (neu)rechte Diskurse zur Klimapolitik analysiert hat. Dazu sind von ihr die Artikel „Diskurse gegen den Klimaschutz in AFD-Programmen“ und „Der Reset der Großen Transformation“ erschienen. • Paula Matlach vom ISD Germany (Institute for Strategic Dialogue) beobachtet die Diskurse in den sozialen Medien, die Verbreitung von Falschinformation, Verschwörungserzählungen und klassisch-rechten Feindbildern. Sie zeigt am Beispiel des „Klimadiktatur/Klimalockdown“-Narrativ auf, wie rechte Akteur:innen so den Klimaschutzdiskurs in den Sozialen Medien unterwandern und instrumentalisieren. Sie ist Analystin beim ISD Germany, wo sie sich mit der Verbreitung von Desinformation und Propaganda im deutschen und englischen Sprachraum befasst. Sie ist Co-Autorin der ISD-Berichte „Kalter Wind von Rechts: Wie rechte Parteien und Akteur:innen die Klimakrise zu ihren Gunsten missbrauchen“ und „Deutschland und der angebliche Klimalockdown: Wie Rechtspopulisten und Verschwörungsgruppen die Pandemie zur Mobilisierung gegen den Klimaschutz nutzen“. Anmeldungen bitte an doering@core-nrw.de. Sofern Sie zum ersten Mal an einer CoRE-Veranstaltung teilnehmen, geben Sie bitte auch Ihre institutionelle Anbindung an (E-Mail-Signatur reicht aus).

28.04.2022 um 19.00 - 21.30 Uhr in Online
Warum Impfgegner*innen und Klimaleugner*innen so viel Resonanz bekommen

Web-Seminar mit Prof. Dr. Fabian Virchow In den vergangenen Jahren hat sich an zahlreichen Fragen, z.B. hinsichtlich des Umgangs mit der Covid-19-Pandemie oder dem Klimawandel, eine starke Polarisierung der Auseinandersetzung gezeigt. Vormals randständige Sichtweisen haben erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit erfahren, obwohl/weil (?) sich manche ihrer Vertreter*innen stark radikalisiert haben. Der Vortrag zeichnet wichtige Etappen dieser Entwicklung nach und skizziert maßgebliche Faktoren.

27.04.2022 um 11.40 - 12.00 Uhr in Online
Erstintegration per App – ein Projekt von Drudel 11 e. V.

Im Praxisimpuls wird ein Projekt von Drudel 11 e.V. vorgestellt, das sich in erster Linie an junge Drittstaatsangehörige ohne gesicherte Bleibeperspektive richtet, die in Deutschland heimisch werden wollen. Dazu hat Drudel 11 e.V. eine App entwickelt, die jungen Menschen Unterstützung bietet bei der Bewältigung der mit der Migration verbundenen psychosozialen und kulturellen Herausforderungen. Dabei werden im Sinne der Primärprävention auch sozial problematische Einstellungen wie Antisemitismus und Rassismus auf unterschiedlichen Erfahrungsebenen thematisiert, so dass diese jungen Menschen die deutsche Gesellschaft besser verstehen, aber auch eine eigene situationsbezogene Perspektive entwickeln können. Die Nutzenden werden dadurch in die Lage versetzt, Unsicherheiten zu überwinden, eventuelle Wissenslücken zu füllen und sich in ihrer neuen Lebenssituation als kompetent wahrzunehmen. Erfahrungsgemäß ist es elementar für die Integration, niedrigschwellige Unterstützungsangebote möglichst frühzeitig bereitzustellen, etwa, wenn öffentliche Maßnahmen noch nicht verfügbar sind. Durch das digitale mehrsprachige Angebot können daher insbesondere jene Jugendlichen erreicht werden, die noch nicht an andere integrative Angebotsstrukturen angebunden sind und/oder über eine geringe Sprachkompetenz verfügen. Das Projekt wird vom AMIF-Fonds und von DenkBunt Thüringen gefördert.

27.04.2022 um 17.30 Uhr in Online
Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt "Antisemi…was? Reden wir darüber

Das Modellprojekt ‚Antisemi…was? Reden wir darüber‘ in Kooperation zwischen dem Geschichtsort Villa ten Hompel (VtH) und dem Jüdischen Museum (JM) Westfalen endete 2020 nach einer zweijährigen Laufzeit. Eigens entwickelte Methoden zu aktuellen Dimensionen des Antisemitismus wurden nicht nur erprobt, sondern auch evaluiert. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aller durchgeführten pädagogischen Angebote, sowohl für Schulklassen als auch für Fachkräfte, lassen Rückschlüsse auf Chancen und Herausforderungen der Antisemitismusprävention im außerschulischen Kontext zu. In einem Vortrag informieren Anja Mausbach (JM) und Peter Römer (VtH) über die Herangehensweisen, die Projektpraxis und über Ideen zur Aufnahme der Inhalte in das pädagogisch-didaktische Angebot des Jüdischen Museums Westfalen und der Villa ten Hompel. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch. Bei der Online-Veranstaltung handelt es sich um die erste in der Reihe ‚teach the teachers‘ der Fachstelle [m²]. Die Übertragung erfolgt über die Plattform BigBlueButton. Zielgruppen sind insbesondere in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit Tätige, darüber hinaus aber alle an dieser Arbeit Interessierten. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldungen an mhochzwei@stadt-koeln.de

27.04.2022 um 15.00 Uhr in Online
Infoveranstaltung des Vereins INSIDE OUT e.V.

In dieser Info-Veranstaltung stellen der Verein seine Arbeit vor. Die Teilnehmer:innen haben die Möglichkeit uns als Verein und unsere Projekte/Programme kennenzulernen.  INSIDE OUT entwickelt unter dem Slogan "Prävention durch Bildung. Forschung. Kunst." Programme zur politischen Bildung und Prävention von Extremismus, Radikalisierung und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Anmeldungen bitte über Leila Younis unter leila.younis@io-3.de

13.04.2022 um 11.40 - 12.00 Uhr in Online
Digitales Lernen im Jugendarrest

Veranstalter: Deutscher Präventionstag Referierende: Yasmin Mergen und Daniel Speer Der Gesetzgeber verlangt, den Jugendarrest erzieherisch zu gestalten (§90 Abs. 1 Jugendgerichtsgesetz). Dazu zählt für die Jugendlichen und Heranwachsenden auch die Aufarbeitung der begangenen Straftaten. Der Kinder- und Jugendhilfeträger Drudel 11 e.V. hat, aufbauend auf seiner langjährigen Erfahrung mit Aggressionsschwellentrainings im Thüringer Jugendarrest, einen digitalen Ansatz zur Auseinandersetzung mit Hass und Gewalt entwickelt. Durch die interaktive, multimediale und spielerische Gestaltung der Lerneinheiten hat das Training bei den Teilnehmenden eine hohe Akzeptanz und fördert die Motivation. Zusätzlich zur Einbettung des Trainings in die Arrestabläufe erfolgt eine Begleitung der Teilnehmenden per integriertem Messenger durch die pädagogischen Fachkräfte des Trägers. Der Praxis-Impuls stellt den digitalen Trainingsansatz, Erfahrungen aus dem mehrjährigen Praxiseinsatz sowie Ergebnisse aus drei bisher durchgeführten Evaluationsstudien vor. 

08.04.2022 um 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr in Berlin
Quo vadis Radikalisierungsprävention?

Das Online-Fortbildungsprogramm CEOPS versucht, Jugendliche und junge Erwachsene zu stärken, indem es ihnen die Methode des Online-Streetworks vermittelt. Wir schulen User:innen und potenzielle Konsument:innen darin, islamistisch-extremistische Inhalte im Netz zu erkennen, fördern die eigene Meinungsbildung und vermitteln Werkzeuge, wie extremistischen Inhalten im Internet begegnet werden kann. Denn wir sind überzeugt, dass wir als gesamte Gesellschaft diese Herausforderung angehen müssen und es uns nur so gelingen kann, die Sozialen Medien gerechter zu gestalten. Bitte richten Sie Ihren Teilnahmewunsch per E-Mail bis zum 06.04.2022 an info@ceops.online oder telefonisch (Mo. bis Do.) an die 0345 24 99 33 46. Bitte teilen Sie uns zu jeder Person, die Sie anmelden möchten, folgenden Daten mit: Vorname, Name/Organisation, Institution oder Behörde/E-Mail-Adresse.

07.04.2022 um 19.00 Uhr in Online
Klima, Corona, Krieg: Zivilgesellschaften in Krisen-Zeiten

Von der Krise der Demokratie zur Klimakrise, von der Corona-Krise zum Krieg in der Ukraine – die Liste der gesellschaftspolitischen Krisen unserer Zeit ließe sich beliebig fortsetzen. Im Web-Seminar sollen sozialwissenschaftliche Perspektiven auf die verschiedenen Facetten gegenwärtiger Krisen aufgeworfen und ihre zivilgesellschaftlichen Dynamiken, Auswirkungen und Folgen reflektiert werden: Was machen Krisen mit Zivilgesellschaften und was sind zivilgesellschaftliche Wege aus der Krise? Welche Konzepte und Strategien vermitteln Hoffnung und Zuversicht, um die gegenwärtigen Krisen gemeinsam und erfolgreich zu bewältigen?

06.04.2022 um in Weimar
CLICK! Digitales Training zur Rechtsextremismusprävention: Anwenden – Austauschen – Weiterentwickeln

Auf der Veranstaltung kann sich jeder umfassend und praxisnah zum Online-Training „CLICK!“ von Drudel 11 e.V. informieren. Mit einem innovativen Ansatz ermöglicht das Training straffällig gewordenen jungen Menschen eine neue Form des Lernens. Durch digitale und pädagogisch begleitete Kurse werden Hass und Gewaltbereitschaft zielgerichtet abgebaut. Die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus ist dabei besonders im Blick. Neben Einblicken ins CLICK! Online-Training bietet das Praxisforum die Möglichkeit, ganz spezifische Fragen der Anwendung individuell mit dem CLICK!-Team zu erörtern. Außerdem gibt es Gesprächsmöglichkeiten mit Mitarbeitenden des Thüringer Beratungsdienstes – Ausstieg aus Rechtsextremismus und Gewalt sowie des jüngsten Drudel 11-Projektes „WeITblick – Digitale Trainings für die Einwanderungsgesellschaft“. Die im Rahmen dieses Projekts entwickelte mehrsprachige App zur Integrationsunterstützung wird auf dem Praxisforum in einem Preview vorgestellt. Um Anmeldung bis 18. März 2022 wird gebeten.

31.03.2022 um 14.00 - 15.45 Uhr in via Zoom
CoRE-NRW Werkstatt

In dieser Veranstaltungsreihe präsentieren Forschungsvorhaben ihre Methodik, Zwischenergebnisse und Herausforderungen, die sie dann mit den Teilnehmenden offen und konstruktiv diskutieren. Das Format dient dem wissenschaftlichen Austausch, Identifizierung von Forschungslücken, der Diskussion von Forschungsdesigns und Ergebnisse, sowie der Problematisierung der gegenwärtigen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit extremistischen Phänomenen. Diese Veranstaltungsreihe ermöglicht es Forschenden, den inter- und transdisziplinären Pool an Expertise innerhalb des CoRE-NRW-Netzwerkes zur Reflektion und Disseminierung ihrer Forschungsarbeit zu nutzen. Am nächsten Termin präsentieren sich die vom BMBF geförderten Projekte "Konfigurationen von gesellschaftlichen und politischen Praktiken im Umgang mit dem radikalen Islam (KURI)" und "Ursachen und Wirkungen aus Sicht islamischer Theolog*innen (UWIT)". Anmeldungen bitte an doering@core-nrw.de

30.03.2022 um 11.00 - 12.00 Uhr in Online
Multiprofessionelle Zusammenarbeit in Fällen von Rückkehr

Vortrag von Dr. Michaela Baumann, Vereinigung Pestalozzi gGmbH und Moritz Lorenz, Vereinigung Pestalozzi/Legato, im Rahmen des 27. Deutschen Präventionstags

23.03.2022 um 11-00 - 12.00 Uhr in Online
Zivile Helden gegen Verschwörungsmythen

Vortrag von Harald Schmidt & Sophie von Bissingen, Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, im Rahmen des 27. Deutschen Präventionstags

23.03.2022 um 11-00 - 12.00 Uhr in Online
HateLess – Prävention von Hatespeech in Schulen

Vortrag von Christine Liermann, Stiftung DFK und Dr. Sebastian Wachs, Universität Potsdam im Rahmen des 27. Deutschen Präventionstags

16.03.2022 um 11-00 - 12.00 Uhr in Online
Extremismusprävention an Schulen – eine Wirkungsevaluation

Vortrag von Verena Fiebig, LKA Baden-Württemberg im Rahmen des 27. Deutschen Präventionstags

16.03.2022 um 11-00 - 12.00 Uhr in Online
Forum Radikalisierungsprävention – Kurse onlineumsetzen

Vortrag von Simone Albrecht, Deutscher Volkshochschulverband e.V., im Rahmen des 27. Deutschen Präventionstags

10.03.2022 um 16.00 - 17.30 Uhr in Online
18 Jahre nach Madrid – mit Entschlossenheit gegen islamistischen Terrorismus und transnationalen Rechtsextremismus?

Am 11. März 2022 wird Deutschland zum ersten Mal den von der Bundesregierung neu eingeführten Nationalen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt begehen. Das Datum bezieht sich auf die islamistisch motivierten Anschläge auf mehrere Züge in Madrid am 11. März 2004, bei denen fast 200 Menschen starben und mehr als 1.800 verletzt wurden. In Anknüpfung an den Europäischen Gedenktag für die Opfer des Terrorismus, soll laut Bundesinnenministerin Faeser der 11.März „Tag der Erinnerung, des Mitgefühls, aber auch der Mahnung sein, mit aller Entschlossenheit gegen terroristische Bedrohungen vorzugehen." 18 Jahre später stehen Deutschland und Europa nicht nur weiterhin vor einer Vielzahl von Bedrohungen durch internationalen Terrorismus, zum Beispiel in Form des sog. Islamischen Staates (IS) und dessen foreign terrorist fighters, radikalisierten Einzeltätern aus dessen Unterstützerszene oder aufgrund gestiegener Sicherheitsrisiken als Folge der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan. Gleichzeitig wird endlich gewaltorientierter Rechtsextremismus und dessen transnationale Strukturen als ernstzunehmende Bedrohung erkannt. Basierend auf der bisherigen Arbeit des Counter Extremism Project (CEP) werden die ReferentInnen in diesem Webinar die Bekämpfung von islamistischen und rechtsextremistischen Strukturen durch rechtsstaatliche Instrumente sowie den Umgang mit Rückkehrerinnen aus Syrien und dem Irak vorstellen.

09.03.2022 um 11-00 - 12.00 Uhr in Online
Das Projekt „Tag X“ – Digitale Deradikalisierung

Vortrag von Dr. Andreas Prokop, Drudel 11 e.V. im Rahmen des 27. Deutschen Präventionstags

09.03.2022 um 11-00 - 12.00 Uhr in Online
Extrem rechte Familiengeschichten unterbrechen – aber wie?

Vortrag von Tobias Lehmeier, Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg", im Rahmen des 27. Deutschen Präventionstags

07.03.2022 um 10.30 Uhr in Düsseldorf/online
Spurwechsel statt rechter Sackgasse

20 Jahre staatliches Aussteigerprogramm Rechtsextremismus in Nordrhein-Westfalen - ein guter Anlass, zurückzuschauen. Noch wichtiger ist es aber, die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in den Blick zu nehmen. Die Tagung stellt den aktuellen Stand der Wissenschaft im Bereich der Ausstiegsprävention vor und beleuchtet die aktuellen Entwicklungen und drängenden Herausforderungen im Rechtsextremismus. Wir betrachten dabei das Thema aus der Perspektive der durch den Extremismus unmittelbar Betroffenen und diskutieren über Chancen und Grenzen des Dialogs mit Rechtsextremisten.

04.03.2022 um 15.00 - 16.00 Uhr in Online
Russland-Ukraine Krieg - Welche Gefahr geht von deutschen rechtsextremen Fremdenlegionären aus?

Deutsche und europäische gewaltorientierte Rechtsextreme wähnen sich im permanenten ideologischen und physischen Kampf für die „weiße Rasse“ und gegen eine „jüdisch-feministische Weltverschwörung“. Die ersten Tage nach Beginn der russischen Invasion waren deshalb zunächst von Verwirrung und kontroversen Diskussionen geprägt, wie mit diesem „Weißen Bruderkrieg“ umzugehen sei. Auf den Telegram-Kanälen der deutschen rechtsextremen, gewaltorientierten Schlüsselakteure ist die Stimmung über das Wochenende klar in Richtung Ukraine gekippt. Um eine Abwendung vom „starken weißen Mann“ Putin zu rechtfertigen wurden insbesondere Bilder und Videos der von Putin in den Krieg geschickten tschetschenisch-muslimischen Truppen geteilt, hinzu kamen Fotos von russisch-asiatischen Soldaten, die von den Rechtsextremen als „nicht-weiß“ abgewertet wurden. Putin wird dort teilweise als „Jewtin“ und Bolschewist bezeichnet. Eine Minderheit versucht neutral zu bleiben, um eine Spaltung der „Rechten“ zu verhindern.

03.03.2022 um in
Ausbildung Rassismus-/Rechtsextremismus-Präventions-Trainer:in 2022

Die Weiterbildung wendet sich an Pädagog:innen aus NRW und Gemeindepädagog:innen in verbandlicher und offener Jugendarbeit, die in ihrer Berufspraxis die Themen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus bearbeiten und dafür mehr inhaltliche und methodische Kompetenz in ihrem Arbeitsbereich entwickeln wollen. Zum Abschluss erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat „Rassismus | Rechtsextremismus-Präventions-Trainer:in“. Die Weiterbildung hat einen Umfang von 6 Blöcken und findet in der Zeit vom 03.03. bis zum 18.06.2022 statt. (Anmeldung bis 28.02.2022) Weitere Infos rund um die Fortbildung: volker.kohlschmidt@afj-ekvw.de Anmeldeformular unter https://bit.ly/3qdRyR9

02.03.2022 um 11-00 - 12.00 Uhr in online
Kinder von Rückkehrer*innen aus dem sog. Islamischen Staat

Vortrag von Axel Schurbohm (BAG RelEx) im Rahmen des 27. Deutschen Präventionstags

02.03.2022 um 18.00 bis 19.30 Uhr in online
Man kann etwas tun! Antisemitismusforschung und Interventionsmöglichkeiten

Der Topos der »jüdischen Weltverschwörung« im Zusammenhang mit der Coronapandemie sowie die Opferstilisierung der Impf- und Restriktionsgegner mit »Ungeimpft-Stern« und Bezug auf Anne Frank sind aktuelle Ausprägungen des Antisemitismus und einer verharmlosenden Geschichtsvergessenheit. Die Antisemitismusforschung befasst sich mit den Ursachen und den Strategien der Abwehr von antisemitischen Ausfällen – so auch die vom Steinheim-Institut, Essen, und dem Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) im Verbund durchgeführten Teilprojekte im Rahmen der Förderrichtlinie Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus des BMBF. Dr. Jobst Paul (DISS) gewährt Einblicke in das Projekt Judentum in der deutschen Alltagspresse. Im Zentrum steht eine diskursanalytische Medienanalyse zur Thematisierung des Judentums in deutschen Alltagsmedien. Dr. Cordula Lissner und Harald Lordick (Steinheim-Institut) stellen das Projekt Net Olam vor. In seinem Rahmen erforscht das Institut gemeinsam mit Kooperationspartnern Hintergründe von Angriffen auf jüdische Friedhöfe: das tatsächliche Ausmaß, die Art der Schäden und die Folgen dieser oft unbeachtet bleibenden Ausprägung des Antisemitismus. Nach den Vorträgen eröffnet der Moderator der Veranstaltung, Prof. Dr.-Ing. Görge Deerberg vom Fraunhofer UMSICHT, die Diskussion zum Thema. Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter dem angegebenen Link.

28.02.2022 um 15.30-17.00 in Online
The Fall-Out of Gendered Counterterrorism Approaches in Northeast Syria

The ISIS attack on a prison in al-Hasakah, Syria, on January 20, and the ensuing battle left hundreds of ISIS suspects dead, escaped, or unaccounted for. While the Kurdish-led Syrian Democratic Forces (SDF) have regained control of the prison, many questions remain about the security and humanitarian risks that this situation entails. The incident has been a powerful example of the various challenges posed by the 45,000 men, women, and children from nearly 60 countries being held in SDF managed prisons and camps for their alleged ties to ISIS in northern Syria. The majority of women and children have been living in camps like al-Hol or al-Roj in worrisome conditions for years. But according to a recent Human Rights Watch report, al-Sina’a prison in al-Hasakah held about 4,000 ISIS suspects, including 700 boys—some as young as 10 years old. While much of the debate in the previous years has focused on the prospects of repatriation and return of (particularly foreign) ISIS-affiliated women and children in camps, the fate of adolescent boys has received less attention. However, ISIS’s gendered and militarized roles for boys have led them to be labeled as a security risk, both by foreign governments and the local SDFs. As a consequence, male adolescents are often detained in the same prisons as adult ISIS suspects. The approach to these boys is part of broader challenges of human rights-based processes of threat assessment, judicial responses, and rehabilitation and reintegration of ISIS-affiliated persons. To discuss these challenges in the approaches to ISIS-affiliates and how the evolving situation in northern Syria may impact security and the terrorism threat in Europe, the Counter Extremism Project (CEP) is delighted to invite you to this webinar. The webinar will be conducted in English via Zoom. To participate in this webinar please register via this link: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_dWn9CJwmTbSBjmiFi8YpEg

17.02.2022 um 17.00 - 19.00 Uhr in online
Die Israel-Boykottbewegung: Alter Hass in neuem Gewand

Die aktuelle Israel-Boykottbewegung behauptet, 2005 als Reaktion auf einen Aufruf der „palästinensischen Zivilgesellschaft“ entstanden zu sein, bloß für die Einhaltung von Menschenrechten einzutreten und mit Antisemitismus rein gar nichts zu tun zu haben. Die Realität sieht jedoch anders aus: Die Bewegung vernebelt durch die Berufung auf die Zivilgesellschaft ihre tatsächlichen Wurzeln. Ihr geht es nicht um die Rechte der Palästinenser, sondern um die Dämonisierung und Delegitimierung Israels. Und sie vertritt alten Hass in neuem Gewand. In ihrer Propaganda wird Israel auf grotesk verzerrte Art und Weise diffamiert, ausgesondert und völlig anders behandelt als alle anderen Länder der Welt. Hieß es früher „Kauft nicht beim Juden!“, so lautet die Parole heute: „Boykottiert Israel!“ Auf Einladung des Zentrums für Antisemitismus- und Rassismusforschung der katho (CARS) werden Alex Feuerherdt und Florian Markl am 17. Februar 2022 in einem hybrid stattfindenden Vortrag einen Einblick in die Israel-Boykottbewegung, ihre Geschichte sowie ihren antisemitischen Gehalt bieten.

17.02.2022 um 17.00 - 19.00 Uhr in online
Vortrag: "Die Israel-Boykottbewegung: Alter Hass in neuem Gewand"

Die aktuelle Israel-Boykottbewegung behauptet, 2005 als Reaktion auf einen Aufruf der „palästinensischen Zivilgesellschaft“ entstanden zu sein, bloß für die Einhaltung von Menschenrechten einzutreten und mit Antisemitismus rein gar nichts zu tun zu haben. Die Realität sieht jedoch anders aus: Die Bewegung vernebelt durch die Berufung auf die Zivilgesellschaft ihre tatsächlichen Wurzeln. Ihr geht es nicht um die Rechte der Palästinenser, sondern um die Dämonisierung und Delegitimierung Israels. Und sie vertritt alten Hass in neuem Gewand. In ihrer Propaganda wird Israel auf grotesk verzerrte Art und Weise diffamiert, ausgesondert und völlig anders behandelt als alle anderen Länder der Welt. Hieß es früher „Kauft nicht beim Juden!“, so lautet die Parole heute: „Boykottiert Israel!“ Auf Einladung des Zentrums für Antisemitismus- und Rassismusforschung der katho (CARS) werden Alex Feuerherdt und Florian Markl am 17. Februar 2022 in einem hybrid stattfindenden Vortrag einen Einblick in die Israel-Boykottbewegung, ihre Geschichte sowie ihren antisemitischen Gehalt bieten.

16.02.2022 um 16.00 - 19.00 Uhr in online
Start der Fortbildungsreihe "Antisemitismus erkennen, begegnen & vorbeugen"

Antisemitismus ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Davon zeugen nicht nur zahlreiche Berichte Betroffener, sondern auch aktuelle Studien. In vielen antisemitischen Stereotypen und Weltbildern lassen sich jahrhundertealte, antijüdische Denkmuster erkennen. Um Antisemitismus etwas entgegenzusetzen, ist es wichtig diese Kontinuitäten sichtbar zu machen. Hier setzt die Fortbildungsreihe für pädagogische Fachkräfte, Verwaltungskräfte und andere Interessierte an: Ausgehend von der Frage, was aktuellen Antisemitismus ausmacht, betrachten wir seine verschiedenen Erscheinungsformen und verorten diese in ihrer historischen Entstehung und Verbreitung. Ziel der Fortbildung ist es, Antisemitismus zukünftig als solchen zu erkennen und gemeinsam geeignete Strategien im Umgang mit Antisemitismus im Alltag, den sozialen Medien und professionellen Arbeitskontexten zu entwickeln. Die Fortbildung besteht aus vier Modulen à drei Stunden und findet online statt. Termine 16. Februar, 09. März, 30. März, 20. April, jeweils 16.00 bis 19.00 Uh, online. Anmeldungen werden bis zum 11. Februar 2022 entgegengenommen unter bildung@koelnische-gesellschaft.de.

14.02.2022 um 14.00 - 18.00 Uhr in online
Fachtagung "Querdenker, Verschwörungserzähler, Corona-Leugner, Neonazis - Neue demokratiefeindliche Allianzen"

Corona stellt sowohl den politischen Diskurs als auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf die Probe. Neben dem legitimen Protest gegen eine Impfpflicht oder konkrete pandemiebedingte Gesundheitsmaßnahmen hat der Kampf gegen das Virus ganz unterschiedliche demokratiefeindliche Personen und Gruppierungen zusammengeführt: Corona-Leugner, Verschwörungserzähler, Reichsbürger und Neonazis. Am 29. August 2020 überwanden mehrere Hundert von ihnen die Polizeiabsperrungen und stürmten die Treppen des Berliner Reichstages. Im September 2021 erschoss ein Maskenverweigerer in Idar-Oberstein einen Tankstellenmitarbeiter und in sozialen Netzwerken wie zum Beispiel dem Messenger-Dienst Telegram nehmen Hass und Hetze spürbar zu. Wie groß ist die Gefahr, die von diesen neuen demokratiefeindlichen Allianzen ausgeht? Wie sehen ihre Netzwerke aus? Wer wird zur Zielscheibe ihres Hasses? Wie muss ihnen begegnet werden? Inwieweit ist eine Verständigung mit ihnen überhaupt möglich? Weitere Informationen und Anmeldung: akademieanmeldung@bistum-essen.de

11.02.2022 um 9.45 - 16.00 Uhr in online
Fachtagung „Hinwendungen junger Menschen zu islamistischem Extremismus und pädagogische Distanzierungsangebote“

Forschungsergebnisse zu Prozessen der Affinisierung und Distanzierung junger Menschen zu islamistischem Extremismus sollen auf der Fachtagung vorgestellt und diskutiert werden. Dazu konnten empirische Beiträge aus aktuellen wissenschaftlichen Studien gewonnen werden. Diese geben Einblick, wie junge Menschen sich islamistischem Extremismus zuwenden und wie pädagogische Angebote sie unterstützen, sich davon wieder zu lösen. Mit ausgesuchten Forschungsergebnissen werden sowohl Perspektiven aus der Wissenschaft auf diese Themen verdeutlicht, als auch deren Anschlussfähigkeit an die pädagogische Praxis diskutiert. Anmeldung über https://anmeldung.dji.de/formcycle/form/provide/2225/;jsessionid=7AFA6E8F2EA504EB3566D6D7A37933B2?frid=4a41e926-1c25-4477-ba76-b457af7fcadf

04.02.2022 um 10.00 - 11.30 Uhr in Zoom
CoRE-NRW Projektvorstellung Nr. 4

Auf der ersten Projektvorstellung 2022 stellen sich zwei vom BMBF geförderte Projekte vor und diskutieren mit den Teilnehmenden die Forschungsansätze und erste Zwischenergebnisse: • Prof.in Susanne Pickel vom Institut für Politikwissenschaft von der Universität Duisburg-Essen stellt das Projekt „Radikaler Islam versus radikaler Anti-Islam. Gesellschaftliche Polarisierung und wahrgenommene Bedrohungen als Triebfaktoren von Radikalisierungs- und Co-Radikalisierungsprozessen bei Jugendlichen und Post-Adoleszenten“ vor. Es untersucht die dynamischen Wechselbeziehungen zwischen Radikalisierungsprozessen zwischen Islamismus, Rechts- und Linksextremismus. (https://www.uni-due.de/2020-11-05-projekt-erforscht-radikalisierung-junger-menschen) • Dr. Youssef Dennaoui vom Institut für Katholische Theologie an der Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH), Aachen stellt das Projekt „Religiöse Deutungsmachtkonflikte und Überbietungskämpfe im globalen Feld des Salafismus“ vor. Das Projekt vergleicht religiöse Überbietungspraktiken in salafistischen Kreisen in Deutschland und Marokko, die einer Radikalisierung der Diskurse Vorschub leisten können. (https://www.radis-forschung.de/projekte/deutungsmacht) Anmeldung an doering@core-nrw.de

12.01.2022 um 17.00 bis 20.00 Uhr in Steinfurt, Online
Keine Toleranz gegenüber Intoleranz! Vorstellung des neuen Handlungskonzeptes gegen Extremismus, Rassismus und Antisemitismus im Kreis Steinfurt (EXTRA)

Auf der Ergebniskonferenz zur Vorstellung des Handlungskonzeptes gegen Extremismus, Rassismus und Antisemitismus (EXTRA) im Kreis Steinfurt stellen Prof. Dr. Andreas Zick, Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld und Burkhard Freier, die Bedeutung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie aktuelle Extremismus-Tendenzen und präventive Möglichkeiten vor. Gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Zick (IKG, Uni Bielefeld) und Herrn Burkhard Freier Freier (Ministerialdirigent im Ministerium des Inneren NRW und Leiter des Verfassungsschutzes NRW) werden auf der Ergebniskonferenz die strategischen Eckpfeiler des unter breiter Beteiligung der Integrationsakteure im Kreis Steinfurt erarbeiteten Handlungskonzeptes EXTRA diskutiert. Die Ergebniskonferenz wird aus dem großen Sitzungssaal des Kreishauses Steinfurt übertragen. Im Sitzungssaal sollen zusätzlich Sitzplätze bereitgestellt werden. Der Umfang der Plätze ist leider begrenzt und abhängig von der pandemischen Lage im Januar 2022. Interessierte können ihren Reservierungswunsch bei Anmeldung vormerken lassen. Die offizielle Einladung zur Ergebniskonferenz sowie Informationen zu Programm und Anmeldung erhalten Sie in den nächsten Wochen.

14.12.2021 um 14:30-15:45 Uhr in Online
„Einmal brainwash und zurück“. Verschwörungsmythen erleben

Die Fachgespräche bieten die Gelegenheit, um mit Mitarbeiter*innen von innovativen Modellprojekten ins Gespräch zu kommen und sich über Wirkungslogiken, Methoden und Herausforderungen in der Projektumsetzung auszutauschen. Die Fachgespräche wenden sich an Fachkräfte, die im Arbeitsfeld der Universalprävention mit ähnlichen Fragen konfrontiert sind, und bieten Raum, eigene Angebote zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

09.12.2021 um 10.00 - 11.30 Uhr in Online
Zugänge in radikalisierungspräventive Angebote in Berlin

Im Rahmen der langjährigen Auseinandersetzung mit dem Feld der sekundärpräventiven, ambulanten Radikalisierungsprävention und durch die Zusammenarbeit und den Austausch mit Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis zeigte sich wiederholt: Junge Menschen, die sich (vermeintlich) radikalisieren oder die von Fachkräften als besonders gefährdet oder vulnerabel beschrieben werden, aus den Regelstrukturen in entsprechende präventive Programme zu überführen, stellt Praktiker:innen immer wieder vor große Herausforderungen. Welche Ursachen diesem Problem zugrunde liegen und welche Lösungsansätze sich entwickeln ließen, um Zuweisungsprozesse im ambulanten Bereich erfolgreicher zu gestalten, sind zentrale Fragen, die im Rahmen einer empirisch fundierten Bestandsaufnahme mit Hilfe von Expert:inneninterviews beantwortet wurden.

09.12.2021 um in Online
Fachtagung Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Rassismus

In welchem Verhältnis stehen gesellschaftlicher Zusammenhalt und Rassismus? Welchen Einfluss haben historische Kontinuitäten von Rassismus auf aktuelle gesellschaftliche Diskurse und Entwicklungen? Welche Erfahrungen machen aktuell Menschen, die in Deutschland von Rassismus betroffen sind? Und wie lassen sich Rassismuskritik und Antirassismusarbeit politisch und zivilgesellschaftlich umsetzen? Ziel der digitalen Fachtagung ist es, die Verknüpfung zwischen unterschiedlichen wissenschaftlichen Forschungsansätzen, Fragestellungen und interdisziplinären Forschungstraditionen voranzutreiben. Zusätzlich zu den inhaltlichen Sessions werden in unterschiedlichen Formaten die Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Handlungspotenziale der Rassismusforschung in Deutschland diskutiert. Die Fachtagung trägt zur Förderung des wechselseitigen Transfers zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft bei, in dem lebensweltliche und zivilgesellschaftliche Perspektiven auf die Probleme und Herausforderungen in Bezug auf Rassismus und Zusammenhalt nicht fehlen dürfen.

09.12.2021 um in Essen, Zeche Zollverein - Oktagon
Geschichte der Zuwanderung in Nordrhein-Westfalen - Flucht, Vertreibung, Aussiedlung, Arbeitsmigration, Integration und Teilhabe!

Der Kongress beleuchtet die lange und bewegte Migrationsgeschichte Nordrhein-Westfalens. Kaum eine andere Region in Deutschland ist so stark von Migration geprägt wie NRW. Migration wird häufig erst im Kontext von Problemen oder Konflikten diskutiert. Der Kongress zielt darauf ab, einen ganzheitlichen Blick auf die Thematik zu werfen. Neben der Geschichte der Migration in Nordrhein-Westfalen, beginnend im späten 19. Jahrhundert, werden diverse Fragestellungen im Zusammenhang mit Migration thematisiert: Was ist eigentlich Migration? Wer sind Migrantinnen und Migranten? Wie wurde in der Geschichte und wie wird heute politisch auf Migration reagiert? Wie geht unsere Gesellschaft mit Migration um? Diese Betrachtung der Geschichte der Zuwanderung in Nordrhein-Westfalen kann dabei helfen, bestehende Auffassungen zu hinterfragen und gegebenenfalls Antworten auf die aktuellen Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Wir würden uns freuen, die Thematik gemeinsam mit Ihnen zu beleuchten und zu diskutieren.

08.12.2021 um 14:30-15:45 Uhr in Online
Nachspielzeit – Fußball im Fokus politischer Bildung

Die Fachgespräche bieten die Gelegenheit, um mit Mitarbeiter*innen von innovativen Modellprojekten ins Gespräch zu kommen und sich über Wirkungslogiken, Methoden und Herausforderungen in der Projektumsetzung auszutauschen. Die Fachgespräche wenden sich an Fachkräfte, die im Arbeitsfeld der Universalprävention mit ähnlichen Fragen konfrontiert sind, und bieten Raum, eigene Angebote zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

07.12.2021 um 09.00 - 12.30 Uhr in Online
RAN Study Visit to Paris on effective management of the prison-exit continuum

The rehabilitation and reintegration of violent extremist and terrorist offenders (VETOs) remains a challenge for frontline practitioners, policymakers and European societies as a whole. The prosecution of terrorist offenders following attacks on European soil and abroad in recent years (mainly performed by Islamist and violent right-wing extremists) has led to growing numbers of imprisoned VETOs. The study visit is an opportunity for practitioners to learn from the French experience and meet practitioners involved in managing the prison-exit continuum. It will offer practical insights as to how the reintegration of VETOs into society can be jointly handled in a multi-agency setting, and will facilitate exchanges with the practitioners who are directly working with the target group. This way, the study visit will enable participants to get a comprehensive understanding of who is involved at what stage and in what role. Since participation is limited for this event, we kindly ask you to fill out this questionnaire. Based on the answers we receive, we will inform you of your participation by 29 November.

06.12.2021 um 10.00 - 11.30 Uhr in Online
CoRE-NRW Promovierendentreff

Die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein zentrales Anliegen von CoRE-NRW. Wie diese Unterstützung aussehen kann und aus Ihrer Sicht aussehen soll, möchten wir mit Ihnen auf diesem ersten Promovierenden-Treff im Rahmen eines Online-Webinars erörtern.

06.12.2021 um 17.00 Uhr in Aachen (hybrid)
Islamischer Antisemitismus – Kennzeichen, Ursprünge, Folgen

Als ebenso virulentes wie persistentes Phänomen, ist Gesellschaft tagtäglich mit Antisemitismus in seinen verschiedenen Erscheinungsformen konfrontiert. Seit einiger Zeit ist ein erneuter Anstieg des Antisemitismus zu konstatieren, der sich im alltäglichen Leben sowie auch jüngst im Zuge der erneuten Eskalation im Nahost-Konflikt Bahn bricht. In diesem Zusammenhang sind insbesondere die islamistisch motivierten Anschläge und Angriffe auf Synagogen wie auch auf jüdische Menschen zu nennen. Die Notwendigkeit der Beschäftigung mit und Analyse von Antisemitismus ist angesichts der Vielzahl sowie der Brutalität und Unverhohlenheit antisemitischer Angriffe in Deutschland und weltweit evident. Eine diesbezüglich relevante Artikulationsform des Antisemitismus ist der Islamische Antisemitismus. Der Politikwissenschaftler Dr. Matthias Küntzel leistete mit seinem 2002 erstveröffentlichten Buch „Djihad und Judenhaß“ auf diesem Gebiet wichtige Pionierarbeit und führt diese bis heute fort. Die Kategorie des Islamischen Antisemitismus bezeichnet dabei „eine spezifische Ausprägung von Judenhass, die besondere Kennzeichen aufweist, besondere Konsequenzen nach sich zieht und deshalb auch gezielt zu bekämpfen ist“ (Küntzel 2020). In seinem einführenden und hybrid stattfindenden Vortrag, den Dr. Matthias Küntzel auf Einladung des CARS am 06. Dezember 2021 an der katho, Abteilung Aachen halten wird, stellt er vor dem Hintergrund der Frage, wodurch sich der Islamische Antisemitismus von anderen Erscheinungsformen unterscheidet, die zentralen Kennzeichen heraus, zeichnet die Ursprünge des Islamischen Antisemitismus nach und wird außerdem auf die Folgen eingehen. Im Anschluss an seinen Vortrag laden wir zur Diskussion ein.

02.12.2021 um 19.00 Uhr in online
Racial Profiling

Die (Vor-)Sortierung von Verdachtsfällen durch Polizist*innen, die Durchführung von Kontrollen an Staatsgrenzen, Flughäfen, Bahnhöfen usw., die Erhebung von Anklagen auf der Grundlage äußerlicher Merkmale wie der Religion, der Herkunft etc. und die Ausübung von Gewalt erscheinen als Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot und den Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes. In diesem Sinne beschweren sich meist auch die Betroffenen rassistischer Maßnahmen über die Praxis der Behörden. Andere Staatsbürger*innen finden, dass es schon irgendwie die Richtigen treffe. Die inkriminierten Behörden argumentieren vor Gericht, dass sie anders ihrem gesetzlichen Auftrag gar nicht nachkommen könnten. In der Veranstaltung von Fight For Democracy wird untersucht und diskutiert, was Racial Profiling ist, warum es – allen moralisierenden Appellen und Verurteilungen zum Trotz – irgendwie nicht verschwindet, wie die oben skizzierten Standpunkte („Perspektiven") zu erklären und wie sie zu beurteilen sind.

30.11.2021 um 14.00 - 17.00 Uhr in Online
Radikalisierungsprävention in NRW: Wie können die Kapazitäten von Multiplikator: innen und Fachkräften gestärkt werden?

Seit 2018 führt das BICC (Bonn International Centre for Conflict Studies) mit Fördermitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW im Rahmen von CoRE-NRW Forschung zu lokalen Herausforderungen und Bedarfen der Radikalisierungsprävention in Nordrhein-Westfalen durch. In dieser Konferenz stellt das BICC seine Erkenntnisse und die wichtigsten Empfehlungen an das Land NRW zur Diskussion. Einerseits werden die Tätigkeiten der primären und sekundären Prävention, die sowohl in lokalen Gemeinden als auch in Haftanstalten NRWs anzutreffen sind, betrachtet. Andererseits wird es um Ausstiegsbegleitung und Deradikalisierung gehen. Eine besondere Herausforderung stellt hier der Umgang mit Rückkehrenden aus dem sogenannten „Islamischen Staat“ dar.

29.11.2021 um 09.00 - 17.00 Uhr in online
Politisierung von Jugend

Junge Menschen sind zunehmend „politisch“; sie „melden“ sich als „Generation [...] zu Wort“ (Shell 2019) und fordern die Politik heraus (BJK 2019). Konstatiert wird „ein gestiegenes politisches Interesse sowie eine zunehmende Bedeutung von politischem Engagement bei jungen Menschen“ (BMFSFJ 2020), welches im Rahmen der neuen Jugendstrategie als neues „partnerschaftliches Verhältnis“ von Jugend und Politik proklamiert wird. Die Onlinetagung greift die Frage nach der Politisierung von Jugend in einem doppelten Sinne auf: Zum einen soll die Politisierung von Jugend im Rahmen der sie betreffenden öffentlichen Diskurse, Programmatiken, gesellschaftlichen Steuerungsbemühungen und entsprechenden Praktiken im Fokus der wissenschaftlichen Auseinandersetzung stehen: Wie wird Jugend politisiert? Zum anderen soll die Politisierung der Jugend im Sinne eines Bestrebens Einzelner oder von Gruppen junger Menschen, sich (politisch) Gehör zu verschaffen, also die politischen Äußerungsformen, Bewegungen und Positionierungen von jungen Menschen in den Blick genommen werden: Wie politisiert sich Jugend?

25.11.2021 um 14.00 - 16.00 Uhr in Online
Kindeswohl als extremismusübergreifende Herausforderung

Nach Impulsvorträgen aus den Bereichen Islamismus/Salafismus, Rechtsextremismus, Verschwörungstheorien sowie sog. Sekten zu Kindeswohl, findet eine Diskussion zu den Fragestellungen Welche Chancen und Risiken bergen extremistisch geprägte Familiensysteme für Kinder und Jugendliche? sowie Welche Ansätze gibt es? statt.

25.11.2021 um 09.00 - 17.00 Uhr in Online
Der Islam gehört zu Deutschland - und wie? Soziale Arbeit, Kindheitspädagogik und Pflege im Spannungsfeld muslimischer Glaubensauslegungen

Der Fachtag ist der Abschlusskongress unseres dreijährigen Forschungsprojekts „Wendezeit“, in dem wir das Bedingungsgeflecht von Involvierungen in den sog. ‚Islamismus‘, aber auch Distanzierungsprozesse von ihm untersuchen. Zugleich ist er der diesjährige Fakultätstag der Fakultät Soziale Arbeit, Bildung und Pflege der Hochschule Esslingen. Diese Kombination ermöglicht uns, den spezifischen Fokus unseres Forschungsprojekts zu weiten und in Vorträgen und Workshops die Diversität muslimischer Glaubensauslegungen in ihrer Relevanz für Soziale Arbeit, Bildung und Pflege zum Thema zu machen. Anmeldeschluss ist der 15. November. Die Teilnehmendenzahl pro Workshop ist auf 30 begrenzt. Die Platzvergabe erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen. Eine frühzeitige Anmeldung ist also angeraten, um tatsächlich am gewünschten Workshop teilnehmen zu können.

18.11.2021 um 19.00 Uhr in online
Rechtsextremisten in Polizei und Sicherheitsbehörden

Mit Bekanntwerden der Akte „Hannibal", kam an Tageslicht, wie stark der Rechtsextremismus in Bundeswehr, dem Kommando Spezialkräfte, bei Polizei und Sicherheitsbehörden verbreitet ist. Die seinerzeit von einem Team der Tageszeitung angestoßenen Recherchen zeigten, wie ein bundesweites Netzwerk aus Preppern und Staatbediensteten, das hineinreichte in die Bundeswehr, die Polizei und die Verfassungsschutzbehörden, sich mit Waffengewalt auf den „Tag X" vorbereitete. In den letzten beiden Jahren sind immer neue Enthüllungen über rechtsextreme Chatgruppen in Polizeidienststellen, z.B. in NRW, Bayern und Hessen, sowie Morddrohungen gegen Politiker*innen und Aktivist*innen gegen Rechts hinzugekommen. Menschen sind bei rechtsextremen Terroranschlägen verletzt und getötet worden. Diese Erkenntnisse führen zu vielen brennenden und immer noch offenen Fragen, von denen wir einige gemeinsam in diesem Web-Seminar behandeln wollen: Welche Gefahr geht von den rechten Schatten-Netzwerken und Chatgruppen mit Zugang zu Waffen aus und welche Bedrohung stellen sie für die demokratische Gesellschaft dar? Was ist aus der Gruppe „Nordkreuz" um Marco G. herum geworden und welche Konsequenzen hat es wegen des Auftauchens von 50.000 Schuss Munition aus Behördenbeständen bei Rechtsextremisten gegeben? Welche Konsequenzen gab es nach dem Ermittlungsdesaster bei Polizei und Innenministerium in Hessen? Was wussten die deutschen Geheimdienste über all diese Machenschaften und was tun die Sicherheitsbehörden, um zu verhindern, dass solche Netzwerke zukünftig nicht wieder entstehen? Referentin: Christina Schmidt ist bei der Tageszeitung „DIE ZEIT" Redakteurin im Ressort Investigativer Journalismus und spezialisiert auf die Themen Rechtsextremismus, Geheimdienste und parlamentarische Zusammenhänge. Anmeldung bitte an anmeldung@fight4democracy.de

18.11.2021 um 19.00 Uhr in Online
Rechtsextremisten in Polizei und Sicherheitsbehörden

Mit Bekanntwerden der Akte „Hannibal", kam an Tageslicht, wie stark der Rechtsextremismus in Bundeswehr, dem Kommando Spezialkräfte, bei Polizei und Sicherheitsbehörden verbreitet ist. Die seinerzeit von einem Team der Tageszeitung angestoßenen Recherchen zeigten, wie ein bundesweites Netzwerk aus Preppern und Staatbediensteten, das hineinreichte in die Bundeswehr, die Polizei und die Verfassungsschutzbehörden, sich mit Waffengewalt auf den „Tag X" vorbereitete. In den letzten beiden Jahren sind immer neue Enthüllungen über rechtsextreme Chatgruppen in Polizeidienststellen, z.B. in NRW, Bayern und Hessen, sowie Morddrohungen gegen Politiker*innen und Aktivist*innen gegen Rechts hinzugekommen. Menschen sind bei rechtsextremen Terroranschlägen verletzt und getötet worden. Diese Erkenntnisse führen zu vielen brennenden und immer noch offenen Fragen, von denen wir einige gemeinsam in diesem Web-Seminar behandeln wollen: Welche Gefahr geht von den rechten Schatten-Netzwerken und Chatgruppen mit Zugang zu Waffen aus und welche Bedrohung stellen sie für die demokratische Gesellschaft dar? Was ist aus der Gruppe „Nordkreuz" um Marco G. herum geworden und welche Konsequenzen hat es wegen des Auftauchens von 50.000 Schuss Munition aus Behördenbeständen bei Rechtsextremisten gegeben? Welche Konsequenzen gab es nach dem Ermittlungsdesaster bei Polizei und Innenministerium in Hessen? Was wussten die deutschen Geheimdienste über all diese Machenschaften und was tun die Sicherheitsbehörden, um zu verhindern, dass solche Netzwerke zukünftig nicht wieder entstehen? Referentin: Christina Schmidt ist bei der Tageszeitung „DIE ZEIT" Redakteurin im Ressort Investigativer Journalismus und spezialisiert auf die Themen Rechtsextremismus, Geheimdienste und parlamentarische Zusammenhänge.

18.11.2021 um 09.30 - 17.30 Uhr in Düsseldorf
Landes-Demokratiekonferenz NRW „Rechter Hass und rassistische Hetze auf digitalen Plattformen. Wie Hate Speech, Fake News und Verschwörungsmythen die Gesellschaft verändern“

Auf der Landesdemokratiekonferenz soll aufgezeigt werden, wie sich Radikale im Internet vernetzen, wie sie mobilisieren und was sie damit erreichen wollen. Gleichzeitig sollen die Folgen von Hassrede, Fake News und Verschwörungsmythen für Betroffene und den demokratischen Diskurs thematisiert sowie in verschiedenen Workshops unterschiedliche Projektansätze vorgestellt und Handlungsoptionen diskutiert werden. In der abschließenden Diskussionsrunde erörtern Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis das Thema „Digitaler Hass“.

17.11.2021 um 09.30 - 13.45 in Online
Verschwörungstheorien und Queerfeindlichkeit: Ursachen, Gefahren und Gegenstrategien

Mit der digitalen Fachtagung beleuchtet das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen erstmalig den Zusammenhang zwischen Verschwörungstheorien und Queerfeindlichkeit. Dazu gibt es wissenschaftliche Vorträge, Interviews mit LSBTIQ*-Stakeholdern aus NRW sowie Einblicke in die Situation in Osteuropa und den USA. Es diskutieren u.a. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Andreas Bothe, Staatssekretär im Familienministerium NRW, Burkhard Freier, Leiter der Abteilung Verfassungsschutz des Innenministeriums NRW, sowie der Blogger und Autor Johannes Kram über Prävention und Gegenstrategien.

17.11.2021 um 18.00 Uhr in Online
Politik- und Pressegespräch: Umgang mit Rückkehrer:innen

Rückkehrer*innen und die (ausbleibende) Rückführung deutscher Staatsangehöriger aus den Camps in den kurdischen Gebieten sind auf politischer, zivil- und gesamtgesellschaftlicher Ebene relevante Themen. Diese wollen wir im Rahmen unserer Veranstaltung am 17. November 2021 aufgreifen. Wir freuen uns, Sie für diesen Tag zu einem neuen Format begrüßen zu können: unserem ersten Online Politik- und Pressegespräch um 18 Uhr – dieses Mal live aus den Türmen am Frankfurter Tor in Berlin. Nach Kurzvorträgen von Prof. Peter Neumann (King´s College London) und Sofia Koller (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e. V.) werden wir gemeinsam mit Claudia Dantschke (Grüner Vogel e. V.) Lamya Kaddor (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Helge Lindh (SPD) und Rüdiger José Hamm (BAG RelEx) über den Umgang mit Rückkehrer*innen aus dem sogenannten Islamischen Staat und ihren Kindern diskutieren. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter*innen aus Medien und Politik, an Fachkräfte im Bereich religiös begründeter Extremismus und die interessierte (Fach-)Öffentlichkeit.

16.11.2021 um 19.00 Uhr in online
Rechtsextremisten in Polizei und Sicherheitsbehörden

n den letzten beiden Jahren sind immer neue Enthüllungen über rechtsextreme Chatgruppen in Polizeidienststellen, z.B. in NRW, Bayern und Hessen, sowie Morddrohungen gegen Politiker*innen und Aktivist*innen gegen Rechts hinzugekommen. Menschen sind bei rechtsextremen Terroranschlägen verletzt und getötet worden. Diese Erkenntnisse führen zu vielen brennenden und immer noch offenen Fragen, von denen wir einige gemeinsam in diesem Web-Seminar behandeln wollen: Welche Gefahr geht von den rechten Schatten-Netzwerken und Chatgruppen mit Zugang zu Waffen aus und welche Bedrohung stellen sie für die demokratische Gesellschaft dar? Was ist aus der Gruppe „Nordkreuz" um Marco G. herum geworden und welche Konsequenzen hat es wegen des Auftauchens von 50.000 Schuss Munition aus Behördenbeständen bei Rechtsextremisten gegeben? Welche Konsequenzen gab es nach dem Ermittlungsdesaster bei Polizei und Innenministerium in Hessen? Was wussten die deutschen Geheimdienste über all diese Machenschaften und was tun die Sicherheitsbehörden, um zu verhindern, dass solche Netzwerke zukünftig nicht wieder entstehen?

16.11.2021 um 14:30-15:45 Uhr in Online
Kamil 2.0. Ganzheitliche Präventionsarbeit gegen islamistische Ansprachen

Die Fachgespräche bieten die Gelegenheit, um mit Mitarbeiter*innen von innovativen Modellprojekten ins Gespräch zu kommen und sich über Wirkungslogiken, Methoden und Herausforderungen in der Projektumsetzung auszutauschen. Die Fachgespräche wenden sich an Fachkräfte, die im Arbeitsfeld der Universalprävention mit ähnlichen Fragen konfrontiert sind, und bieten Raum, eigene Angebote zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Die Veranstaltungen finden über Zoom statt, die Zugangsdaten werden Ihnen am Vortrag per Email zugeschickt. Bitte prüfen Sie dafür Ihren Spam-Ordner. Die Veranstaltungen werden nicht aufgezeichnet. Bitte geben Sie bei der Einwahl Ihren Namen und den Namen Ihrer Einrichtung an. Wir bitten darum, dass Sie auch die Kamera einschalten. Weitere Informationen zum Veranstalter finden Sie hier: www.ufuq.de

16.11.2021 um 10.00 - 17.00 Uhr in Fulda
Radikal, fundamentalistisch, anders – Fachkräfte im Kontakt

Das International Centre for Socio-Legal Studies (SOCLES) veranstaltet in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) sowie Cultures Interactive e.V. (CI) am 16. November 2021 in Fulda eine Tagung zum Projekt »Radikal, fundamentalistisch, anders – Fachkräfte im Kontakt« (RaFiK). Im Rahmen des Projektes wird erforscht, wie die Kinder- und Jugendhilfe auf sich radikalisierende sowie extremistische Familien reagiert bzw. reagieren kann. Die Fachtagung gibt Fach- und Leitungskräften Hinweise zur Bewältigung praktischer und ethischer Dilemmata im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Eltern, die radikalisierten Überzeugungen anhängen oder gewaltbereit extremistisch sind. Ziel der Tagung ist zudem, Fachkräfte aus Jugendämtern, Schulen sowie den verschiedenen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe mit Fachkräften aus der Radikalisierungsprävention sowie Deradikalisierungsarbeit und Expert*innen sowie Forscher*innen aus beiden Feldern in einen Dialog zu bringen. Soweit die Umstände es zulassen, soll die Fachtagung in Präsenz stattfinden – alternativ wird sie online stattfinden. Die Teilnehmer*innen werden hierüber rechtzeitig in Kenntnis gesetzt. Das Programm sowie weitere Informationen finden Sie unter Anmeldungen zur Tagung richten Sie bitte per Mail an Dr. Nadja Wrede, SOCLES International Centre for Socio-Legal Studies, Heidelberg (wrede@socles.de). Sie können dabei schon gleich Ihren AG-Wunsch angeben (bitte 1. und 2. Priorität)

16.11.2021 um 10.00 - 17.00 Uhr in Fulda
Radikal, fundamentalistisch, anders – Fachkräfte im Kontakt

Am 16. November 2021 veranstalten das International Centre for Socio-Legal Studies (SOCLES), Deutsches Jugendinstitut (DJI) und Cultures Interactive e.V. (CI) in Fulda eine Tagung zum Projekt »Radikal, fundamentalistisch, anders – Fachkräfte im Kontakt« (RaFiK). Im Rahmen des Projektes wird erforscht, wie die Kinder- und Jugendhilfe auf sich radikalisierende sowie extremistische Familien reagiert bzw. reagieren kann. Die Fachtagung gibt Fach- und Leitungskräften Hinweise zur Bewältigung praktischer und ethischer Dilemmata im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Eltern, die radikalisierten Überzeugungen anhängen oder gewaltbereit extremistisch sind. Ziel der Tagung ist zudem, Fachkräfte aus Jugendämtern, Schulen sowie den verschiedenen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe mit Fachkräften aus der Radikalisierungsprävention sowie Deradikalisierungsarbeit und Expert*innen sowie Forscher*innen aus beiden Feldern in einen Dialog zu bringen. Soweit die Umstände es zulassen, soll die Fachtagung in Präsenz stattfinden – alternativ wird sie online stattfinden. Die Teilnehmer*innen werden hierüber rechtzeitig in Kenntnis gesetzt.

10.11.2021 um 14.00 Uhr in Online
Zur Sicherheit: Prävention? Auswirkungen des Sicherheitsdiskurses auf die Präventionsarbeit von religiös begründetem Extremismus

Versicherheitlichung ist ein Thema, das in diversen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit und Politischen Bildung seit Jahren diskutiert und kritisch hinterfragt wird. Speziell in der Präventionsarbeit gegen religiös begründeten Extremismus erhöht die gesamtgesellschaftliche Wahrnehmung und die mediale Berichterstattung den Druck auf die beteiligten Akteure aus Zivilgesellschaft, Sicherheitsbehörden und Politik. Welche Auswirkungen hat der Sicherheitsdiskurs auf die beteiligten Organisationen und Institutionen? Wie und in welchem Rahmen kann die Zusammenarbeit gestaltet werden? Und vor allem, wie ist sie unter der Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen realisierbar? Diesen Fragen nähern wir uns im Verlauf unseres Online-Fachtags am 10. und 11. November 2021 aus unterschiedlichen Perspektiven.

10.11.2021 um Tag 1: 19:00-20:30 Uhr; Tag 2: 9:00-15:45 Uhr in Online
"Let‘s play: Jihad and Reconquista" –Gamification als Strategie des politischen Extremismus

Unter dem Stichwort Gamification liegt der Fokus der Fachkonferenz von KORA auf der Integration von Spielelementen, kulturellen Codes bestimmter Gaming Communities sowie Spielen an sich in Propagandastrategien von Extremist/-innen. Die Fachkonferenz ermöglicht einen Dialog zwischen Menschen aus Politik und Wissenschaft der Präventions- und Deradikalisierungsarbeit sowie Gamer/-innen. Ansätze zur Prävention sowie Resilienzstärkung in Gaming Communitys werden deutlich gemacht. (bpb)

10.11.2021 um Tag 1: 14:00-17:30 Uhr, Tag 2: 10:00-14:45 Uhr in Online
Auswirkungen des Sicherheitsdiskurses auf die Präventionsarbeit von religiös begründetem Extremismus

Versicherheitlichung ist ein Thema, das in diversen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit und Politischen Bildung seit Jahren diskutiert und kritisch hinterfragt wird. Speziell in der Präventionsarbeit gegen religiös begründeten Extremismus erhöht die gesamtgesellschaftliche Wahrnehmung und die mediale Berichterstattung den Druck auf die beteiligten Akteure aus Zivilgesellschaft, Sicherheitsbehörden und Politik. Welche Auswirkungen hat der Sicherheitsdiskurs auf die beteiligten Organisationen und Institutionen? Wie und in welchem Rahmen kann die Zusammenarbeit gestaltet werden? Und vor allem, wie ist sie unter der Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen realisierbar?

09.11.2021 um 17:00-19:30 Uhr in Online
Fachaustausch: Sprechen über Anschläge und Hasstaten im pädagogischen Raum

Ob das rechtsextreme Attentat von Hanau und Halle oder der islamistische Mord an den Lehrer Samuel Paty: Extremistische Anschläge und Hasstaten bewegen und beschäftigen auch Jugendliche sehr. Umso wichtiger ist das Sprechen über tagesaktuelle Geschehnisse im Klassenraum. Dies stellt Lehrkräfte allerdings auch vor Herausforderungen. Wie kann einer Aufarbeitung von tagesaktuellen Geschehnissen im Kontext von Extremismus und Hassideologien aussehen, die auch die Lebenswelt und Erfahrungen von Schüler*innen in den Blick nimmt? Welche Ansätze haben sich bewährt? Wie kann mit schwierigen oder gar menschenverachtenden oder demokratiefeindlichen Positionen umgegangen werden? Welche Unterstützungsangebote gibt es für Lehrkräfte? Gemeinsam mit Dr. Jochen Müller, Islamwissenschaftler und Co-Geschäftsführer des Vereins Ufuq.de sowie der Wegweiser Beratungsstelle Dortmund möchten wir uns über diese Fragen austauschen, uns vernetzen und über Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen diskutieren.

09.11.2021 um 14:30-15:45 Uhr in Online
Online-Fachgespräch: Call of Prev. Digitale Spielkultur und phänomenübergreifende Präventionsarbeit

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit einem interaktiven Mobile Game als Türöffner der politischen Bildung mit Jugendlichen. Der Termin findet statt im Rahmen der „Online-Fachgespräche: Innovative Ansätze der politischen Bildung und universellen Islamismusprävention“, einer Veranstaltungsreihe mit Modellprojekten des Kompetenznetzwerks Islamistischer Extremismus (KN:IX). Die Fachgespräche bieten Gelegenheit, mit Mitarbeiter:innen von innovativen Modellprojekten ins Gespräch zu kommen und sich über Methoden und Herausforderungen auszutauschen. Sie wenden sich an Fachkräfte, die im Arbeitsfeld der Universalprävention mit ähnlichen Fragen konfrontiert sind, und bieten Raum, eigene Angebote zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

05.11.2021 um 18.00 Uhr in Weimar/Gedenkstätte Buchenwald
Wider das Vergessen: Orte der Erinnerung - Studienseminar Weimar / Gedenkstätte Buchenwald

Eine Vielzahl von Orten erinnert heute an Terror und Schrecken der NS-Diktatur. Einer dieser Orte der Erinnerung ist die Gedenkstätte Buchenwald auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers bei Weimar. Wie gehen die Deutschen 76 Jahre nach Kriegsende mit ihrer Geschichte um? Wie erinnern wir an eine Zeit und Verbrechen, die bald keiner mehr erlebt hat? Diesen Fragen gehen wir an vielen Orten in Weimar auf den Grund: Wir besuchen die KZ-Gedenkstätte Buchenwald, die Nationalen Mahn- und Gedenkstätte der DDR und das Sowjetische Speziallager II und diskutieren mit Expertinnen und Experten, welche Bedeutung Orte der Erinnerung für die kollektive Erinnerungskultur haben. Hinweis: Die Veranstaltung richtet sich an junge Erwachsene ab 18 Jahren und wird unter den geltenden Corona-Schutzvorschriften durchgeführt.

05.11.2021 um 15.00 Uhr in Loccum
Neurechtes Christentum

Rechtspopulistische und rechtsextreme Tendenzen in der Gesellschaft wirken sich auch auf das Christentum aus. Einige Vordenker*innen der sog. Neuen Rechten beziehen sich positiv auf das Christentum. Zugleich gibt es eine gewisse Akzeptanz für das neurechte Denken in bestimmten konservativ-christlichen Kreisen. Das „neurechte Christentum“ ist ein Phänomen, das an Gewicht gewinnt. Doch was genau ist darunter zu verstehen? Wie ist ihm zu begegnen? Nach Antworten sucht diese Tagung.

05.11.2021 um 15.00 Uhr in Loccum
Neurechtes Christentum

Rechtspopulistische und rechtsextreme Tendenzen in der Gesellschaft wirken sich auch auf das Christentum aus. Einige Vordenker*innen der sog. Neuen Rechten beziehen sich positiv auf das Christentum. Zugleich gibt es eine gewisse Akzeptanz für das neurechte Denken in bestimmten konservativ-christlichen Kreisen. Das „neurechte Christentum“ ist ein Phänomen, das an Gewicht gewinnt. Doch was genau ist darunter zu verstehen? Wie ist ihm zu begegnen? Nach Antworten sucht diese Tagung.

04.11.2021 um 9.30 - 15.15 Uhr in
Evaluation von Programmen der Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention

In den letzten Jahren wurden die Programme und Projekte der Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismus mit Hilfe staatlicher Förderung deutlich ausgebaut. Auch das politische, gesellschaftliche und mediale Interesse an schnell verfügbaren und zugleich handlungsrelevanten Evaluationsergebnissen dazu ist deutlich gestiegen. Anlässlich des Erscheinens des Sammelbandes zum Thema „Evaluation von Programmen und Projekten der Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention. Gegenstand, Entwicklungen und Herausforderungen“ veranstaltet die Programmevaluation „Demokratie leben!“ (DJI, Außenstelle Halle/Saale) eine digitale Tagung. Ziel der Tagung ist es, aktuelle Einblicke in evaluationspraktische Herausforderungen, Bedarfe, Bearbeitungsstrategien sowie Potenziale von Evaluationsansätzen und Methoden zu geben und diese zu diskutieren. In drei parallelen Foren werden Autorinnen und Autoren zu den Themen Wirkung, Bewertung und Zusammenarbeit vortragen. In einer anschließenden Podiumsdiskussion wird die Thematik des Bandes durch Vertreterinnen und Vertreter aus Fachpraxis, Wissenschaft und Politik diskutiert.

04.11.2021 um 09.30 - 15.15 Uhr in online
Evaluation von Programmen der Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention

In den letzten Jahren wurden die Programme und Projekte der Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismus mit Hilfe staatlicher Förderung deutlich ausgebaut. Auch das politische, gesellschaftliche und mediale Interesse an schnell verfügbaren und zugleich handlungsrelevanten Evaluationsergebnissen dazu ist deutlich gestiegen. Anlässlich des Erscheinens des Sammelbandes zum Thema „Evaluation von Programmen und Projekten der Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention. Gegenstand, Entwicklungen und Herausforderungen“ veranstaltet die Programmevaluation „Demokratie leben!“ (Deutsches Jugendinstitut, DJI, Außenstelle Halle/Saale) eine digitale Tagung. Ziel der Tagung ist es, aktuelle Einblicke in evaluationspraktische Herausforderungen, Bedarfe, Bearbeitungsstrategien sowie Potenziale von Evaluationsansätzen und Methoden zu geben und diese zu diskutieren. In drei parallelen Foren werden Autorinnen und Autoren zu den Themen Wirkung, Bewertung und Zusammenarbeit vortragen. In einer anschließenden Podiumsdiskussion wird die Thematik des Bandes durch Vertreterinnen und Vertreter aus Fachpraxis, Wissenschaft und Politik diskutiert.

04.11.2021 um 19.00 Uhr in online
Antidemokratische Einstellungen in Deutschland?! – Die Leipziger Autoritarismus Studien

Die Begriffe »Autoritärer Charakter« bzw. »Autoritarismus« gehören schon seit den Studien („Autorität und Familie") von Horkheimer u.a. aus dem Jahr 1936 zu den Schlüsselbegriffen der Demokratie- und Vorurteilsforschung. Seit 2002 veröffentlichen die Autoritarismus Studien des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts der Universität Leipzig alle 2 Jahre die Forschungsergebnisse zur Verbreitung antidemokratischer Ressentiments in Deutschland, zu autoritären und rechtsextremen Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft und zu den damit verbundenen Gefahren für die Demokratie. Das Web-Seminar stellt die zentralen Ergebnisse der aktuellen Studie zur Verbreitung von Rechtsextremismus, Antisemitismus und anderen demokratiefeindlichen Einstellungen in Deutschland vor. Außerdem beleuchtet es die Fruchtbarkeit des Autoritarismus-Konzeptes für das Verständnis antidemokratischer Einstellungen am Beispiel von Verschwörungsmentalität. Was ist überhaupt mit Autoritarismus gemeint? Woher kommt das Konzept? Wie kann es helfen, Phänomene wie u.a. Verschwörungsmentalität, Aberglauben und Esoterik zu verstehen? Referentin: Clara Schliessler, M.Sc. Psychologie, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Else-Frenkel-Brunswik-Institut der Universität Leipzig. Sie forscht dort zu Autoritarismus, antidemokratischen Einstellungen und insbesondere Verschwörungsmentalität. Arbeitsschwerpunkte sind qualitative und psychoanalytische Sozialforschung. Anmeldung bitte an anmeldung@fight4democracy.de

04.11.2021 um ab 19.00 Uhr in online
Antidemokratische Einstellungen in Deutschland?! – Die Leipziger Autoritarismus Studien

Das Web-Seminar stellt die zentralen Ergebnisse der aktuellen Studie zur Verbreitung von Rechtsextremismus, Antisemitismus und anderen demokratiefeindlichen Einstellungen in Deutschland vor. Außerdem beleuchtet es die Fruchtbarkeit des Autoritarismus-Konzeptes für das Verständnis antidemokratischer Einstellungen am Beispiel von Verschwörungsmentalität. Was ist überhaupt mit Autoritarismus gemeint? Woher kommt das Konzept? Wie kann es helfen, Phänomene wie u.a. Verschwörungsmentalität, Aberglauben und Esoterik zu verstehen? Referentin: Clara Schliessler, M.Sc. Psychologie, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Else-Frenkel-Brunswik-Institut der Universität Leipzig. Sie forscht dort zu Autoritarismus, antidemokratischen Einstellungen und insbesondere Verschwörungsmentalität. Arbeitsschwerpunkte sind qualitative und psychoanalytische Sozialforschung.

03.11.2021 um in hybrid
„Potenziale der multiprofessionellen Zusammenarbeit in der Islamismusprävention“.

Jahresveranstaltung des Kompetenzforums Islamismusprävention Niedersachsen (KIP NI). Details folgen noch.

03.11.2021 um 10.00 bis 13.00 Uhr in Hannover
Potenziale der multiprofessionellen Zusammenarbeit in der Islamismusprävention, KIP:NI Jahreskonferenz

Die Islamismusprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur durch eine multiprofessionelle Zusammenarbeit bewältigt werden kann. So ist das KIP NI ein ressortübergreifendes Forum mit dem Ziel, die Aktivitäten und bereits vorhandene Netzwerke der Islamismusprävention zu bündeln, weiter zu intensivieren und zu institutionalisieren. Die multiprofessionelle Zusammenarbeit ist aus dem heutigen Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Diese organisiert verschiedene Professionen und Berufsgruppen und gewährleistet dadurch eine koordinierte Bearbeitungsstrategie, die Optimierung von Handlungsabläufen sowie eine höhere Kompetenz bei der Lösung von Problemen. Eine erfolgreiche multiprofessionelle Zusammenarbeit zu etablieren, ist herausfordernd und bedarf des kontinuierlichen Engagements aller Beteiligten – über Berufsgruppen und Ressorts hinweg. Vor diesem Hintergrund wollen wir in der vierten Jahresveranstaltung des KIP NI am 3. November 2021 die Herausforderungen und Chancen der multiprofessionellen Zusammenarbeit in der Islamismusprävention in den Blick nehmen. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie in Präsenz oder digital bei der Veranstaltung begrüßen dürften, um folgende und weitere Fragen zu erörtern: Was sind im Moment die größten Herausforderungen in der Islamismusprävention? Was sind die Bedingungen für eine erfolgreiche multiprofessionelle Zusammenarbeit? Wo liegen die Grenzen in der multiprofessionellen Zusammenarbeit? Die KIP NI – Jahresveranstaltung wird hybrid geplant und sowohl vor Ort im Hotel Wienecke XI, Hildesheimerstr. 380, 30519 Hannover als auch online stattfinden. Bitte melden Sie sich bis zum 29.10. über das folgende Formular an. Leider sind keine freien Plätze für eine Teilnahme vor Ort mehr verfügbar. Sie können sich gerne noch für eine Online-Teilnahme anmelden.

28.10.2021 um 14.00 - 18.00 Uhr in online
CoRE-NRW Netzwerktreffen 2021

Auf dem diesjährigen Netzwerktreffen gibt das Innenministerium NRW ein Lagebild zum gewaltbereiten Salafismus und Rechtsextremismus in NRW. Anschließend werden die Ergebnisse der CoRE-Studie zur Verlagerung extremistischer Aktivitäten in Fringe-Communities und den Implikationen für Online-Prävention sowie die Ergebnisse des Projekts "Praxisorientierte Deradikalisierungsverläufe" (PraDera) vorgestellt und diskutiert. Anmeldungen an doering@core-nrw.de

27.10.2021 um 11.00 - 12.30 Uhr in online
Die rechtsextreme Infrastruktur auf Facebook, Instagram, YouTube und Twitter

Führende Rechtsextreme verüben auf den Plattformen in der Regel keine Straftaten (mehr) und verstoßen zumeist auch nicht durch Hassrede gegen die Gemeinschaftsstandards der Plattformen. Die Wölfe haben Kreide gefressen und verfolgen eine neue Strategie der „extremen Normalisierung“. Auf kleineren Plattformen, auf Messengern und vor allem Offline zeigen sie hingegen ihr wahres Gesicht. Dort bauen sie durch ihre Aktivitäten auch das Fundament für die transnationalen rechtsextremen Milieus in Deutschland. Bei diesem CEP-Webinar werden die Rechercheergebnisse im Detail vorgestellt und es werden Fragen zur Meinungsfreiheit, der Werteorientierung und der unternehmerischen Freiheit der Unternehmen sowie der Einklagbarkeit der Durchsetzung der Gemeinschaftsstandards durch Nutzer:innen (Schutzversprechen) diskutiert.

27.10.2021 um 10.00 - 11.30 Uhr in online
Aktuelle Entwicklungen und Trends des islamistischen Extremismus online (DE)

Die Aktivitäten und Narrative islamistisch-extremistischer Akteur*innen online sind im ständigen Wandel begriffen. Deshalb freuen wir uns, am 27. Oktober im Rahmen eines RAN Webinars gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis über die aktuellen Trends und Entwicklungen in diesem Bereich zu diskutieren und aktuelle Erkenntnisse mit Ihnen zu teilen.

27.10.2021 um 10.00 - 11.30 Uhr in online
Aktuelle Entwicklungen und Trends des islamistischen Extremismus online (DE)

Die Aktivitäten und Narrative islamistisch-extremistischer Akteur*innen online sind im ständigen Wandel begriffen. Deshalb freuen wir uns, am 27. Oktober im Rahmen eines RAN Webinars gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis über die aktuellen Trends und Entwicklungen in diesem Bereich zu diskutieren und aktuelle Erkenntnisse mit Ihnen zu teilen. Die Zentrum der Veranstaltung stehen die folgenden Fragen: - Wie nutzen extremistische Akteur*innen den digitalen Raum? - Welche Narrative nutzen islamistische Extremist*innen aktuell und wo zeigen diese sich? - Welchen Einfluss haben islamistisch-extremistische Narrative auf Nutzer*innen aktuell? - Welche Konsequenzen haben diese Entwicklungen für Praktiker*innen der Extremismusprävention und wie können diese damit umgehen? Das Webinar wird moderiert von Dr. Daniela Pisoiu, Senior Researcher am Österreichischen Institut für Internationale Politik. Die geladenen Expertinnen sind Maral Jekta von ufuq.de sowie Manjana Sold und Hande Abay Gaspar von der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK). Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesem Webinar um ein Disseminationsformat handelt, das nur begrenzte Interaktion zwischen Teilnehmenden und Sprecher*innen zulässt. Teilnehmende bekommen die Gelegenheit, während der Vorträge und Diskussion über die Q&A-Funktion Fragen zu stellen, die von der Moderation gesammelt und eingebunden werden.

12.10.2021 um in
Hate Crime, Vorurteilskriminalität und Rechte Gewalt

Nach anhaltender öffentlicher Kritik an den polizeilichen Erfassungskriterien überarbeitete das Bundesinnenministerium im Jahr 2001 die Definition politischer Kriminalität grundlegend. Festgelegt wurde, dass Straftaten nicht nur dann als politisch motiviert gelten, wenn sie sich gegen die politische Ordnung mit dem Ziel der Systemüberwindung richten. Vielmehr handelt sich bei politischen Straftaten auch um solche Delikte, die aufgrund von Vorurteilen des Täters verübt werden. 20 Jahre nach der Reformulierung der staatlichen Definition von politischer Kriminalität möchte die Nachwuchsforschungsgruppe der Hans-Böckler-Stiftung an der Ruhr-Uni-Bochum aus unterschiedlichen Perspektiven auf Hate Crime bzw. Vorurteilskriminalität blicken. Im Rahmen einer digitalen Veranstaltungsreihe im Wintersemester 2021/22 wird die theoretische Tragfestigkeit des Begriffs ebenso diskutiert wie die Folgen des Hate Crime-Konzeptes für die polizeiliche Praxis und die zivilgesellschaftliche Auseinandersetzung mit rechtsmotivierter Gewalt. Außerdem soll die Reihe Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte bieten.

12.10.2021 um in
Hate Crime, Vorurteilskriminalität und Rechte Gewalt

Nach anhaltender öffentlicher Kritik an den polizeilichen Erfassungskriterien überarbeitete das Bundesinnenministerium im Jahr 2001 die Definition politischer Kriminalität grundlegend. Festgelegt wurde, dass Straftaten nicht nur dann als politisch motiviert gelten, wenn sie sich gegen die politische Ordnung mit dem Ziel der Systemüberwindung richten. Vielmehr handelt sich bei politischen Straftaten auch um solche Delikte, die aufgrund von Vorurteilen des Täters verübt werden. 20 Jahre nach der Reformulierung der staatlichen Definition von politischer Kriminalität möchten wir aus unterschiedlichen Perspektiven auf Hate Crime bzw. Vorurteilskriminalität blicken. Im Rahmen einer digitalen Veranstaltungsreihe im Wintersemester 2021/22 wird die theoretische Tragfestigkeit des Begriffs ebenso diskutiert wie die Folgen des Hate Crime-Konzeptes für die polizeiliche Praxis und die zivilgesellschaftliche Auseinandersetzung mit rechtsmotivierter Gewalt. Außerdem soll die Reihe Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte bieten. Für die im zweiwöchentlichen Rhythmus dienstags stattfindende Reihe konnten wir zahlreiche Expert*innen aus der Soziologie, Kriminologie, Rechtswissenschaft und Beratungspraxis gewinnen. Es referieren: Matthias Quent, Judith Porath, Kati Lang,Teresa Koloma Beck, Jonathan Burnett, Eva Groß, Joachim Häfele, Cornelia Weins, Sebastian Gerhartz und Juliana Witkowski.

12.10.2021 um in
Hate Crime, Vorurteilskriminalität und Rechte Gewalt

Nach anhaltender öffentlicher Kritik an den polizeilichen Erfassungskriterien überarbeitete das Bundesinnenministerium im Jahr 2001 die Definition politischer Kriminalität grundlegend. Festgelegt wurde, dass Straftaten nicht nur dann als politisch motiviert gelten, wenn sie sich gegen die politische Ordnung mit dem Ziel der Systemüberwindung richten. Vielmehr handelt sich bei politischen Straftaten auch um solche Delikte, die aufgrund von Vorurteilen des Täters verübt werden. 20 Jahre nach der Reformulierung der staatlichen Definition von politischer Kriminalität möchten wir aus unterschiedlichen Perspektiven auf Hate Crime bzw. Vorurteilskriminalität blicken. Im Rahmen einer digitalen Veranstaltungsreihe im Wintersemester 2021/22 wird die theoretische Tragfestigkeit des Begriffs ebenso diskutiert wie die Folgen des Hate Crime-Konzeptes für die polizeiliche Praxis und die zivilgesellschaftliche Auseinandersetzung mit rechtsmotivierter Gewalt. Außerdem soll die Reihe Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte bieten. Für die im zweiwöchentlichen Rhythmus dienstags stattfindende Reihe konnten wir zahlreiche Expert*innen aus der Soziologie, Kriminologie, Rechtswissenschaft und Beratungspraxis gewinnen. Es referieren: Matthias Quent, Judith Porath, Kati Lang,Teresa Koloma Beck, Jonathan Burnett, Eva Groß, Joachim Häfele, Cornelia Weins, Sebastian Gerhartz und Juliana Witkowski.

06.10.2021 um 16.00 - 17.00 Uhr in online
Extremism and Gaming Research Network Launch

As the coronavirus pandemic has pushed more people online, interest is increasing in how violent extremists might be exploiting online gaming networks. Games themselves are not the key concern – video gaming can also be a source of resilience for many – but socialisation inside gaming-related spaces reveals a real and pressing problem. From neo-Nazis and other far-right groups to Islamic State, those seeking to instigate hate and violence for their ideological ends are finding new platforms to do so as traditional social media platforms crack down on their content. New platforms, including the chat application Discord, live-streaming sites such as Twitch, online games like Fortnite, and gaming platforms like Steam, are rife with extremist content and recruiters. Yet research into gaming and radicalisation remains sparse and outdated.

06.10.2021 um 16.00 - 17.00 Uhr in online
Extremism and Gaming Research Network Launch

As the coronavirus pandemic has pushed more people online, interest is increasing in how violent extremists might be exploiting online gaming networks. Games themselves are not the key concern – video gaming can also be a source of resilience for many – but socialisation inside gaming-related spaces reveals a real and pressing problem. From neo-Nazis and other far-right groups to Islamic State, those seeking to instigate hate and violence for their ideological ends are finding new platforms to do so as traditional social media platforms crack down on their content. New platforms, including the chat application Discord, live-streaming sites such as Twitch, online games like Fortnite, and gaming platforms like Steam, are rife with extremist content and recruiters. Yet research into gaming and radicalisation remains sparse and outdated.

06.10.2021 um in Mannheim
Symposium: "Notions of Jihad Reconsidered"

The symposium "Notion of Jihad Reconsidered: Perspectives on Media, Materiality, and Political Violence" by Department of Anthropology and African Studies, Johannes Gutenberg University Mainz and Kunsthalle Mannheim, explores how different notions of jihad and political violence have entered and been shaped by discursive formations in academia, media, and the arts. It takes the aesthetic dimensions of images and sounds that have emerged over the last 20 years in the engagement with 9/11 and its aftermath as a starting point to rethink the various notions of jihad and its relation to political violence. Bringing together international scholars, artists, and curators, the symposium critically examines the ways in which the concept of jihad has been studied, covered, and resisted by different actors. It discusses how notions of jihad are conditioned by and manifest in practices of knowledge production of a wide range of social actors around the world.

06.10.2021 um 16.00 - 17.00 Uhr in online
Extremism and Gaming Research Network Launch

As the coronavirus pandemic has pushed more people online, interest is increasing in how violent extremists might be exploiting online gaming networks. Games themselves are not the key concern – video gaming can also be a source of resilience for many – but socialisation inside gaming-related spaces reveals a real and pressing problem. From neo-Nazis and other far-right groups to Islamic State, those seeking to instigate hate and violence for their ideological ends are finding new platforms to do so as traditional social media platforms crack down on their content. New platforms, including the chat application Discord, live-streaming sites such as Twitch, online games like Fortnite, and gaming platforms like Steam, are rife with extremist content and recruiters. Yet research into gaming and radicalisation remains sparse and outdated.

30.09.2021 um 10.00 - 16.00 Uhr in online
„Rechtsextremismus als Herausforderung für die Soziologie”

In dem Workshop soll sich mit den (fehlenden) Kenntnissen zur Entwicklung des Rechtsextremismus in Deutschland auseinandergesetzt und über die Rolle diskutiert werden, welche die Soziologie dabei einnehmen könnte. Damit stehen die Gefährdungen der Gesellschaft ebenso im Fokus der Veranstaltung wie die Herausforderungen, die sich daraus für das Fach ergeben. Obwohl Rechtsextremismus die Frage nach sozialer Ordnung und gesellschaftlichen Verträgen akut aufwirft, spiegelt die Soziologie in Deutschland den gesellschaftlichen Umgang mit ihm bislang eher wieder als seine gesellschaftliche Hervorbringung und (fehlende) Aufarbeitung zu reflektieren. Dies macht sich v. a. auf den Ebenen der soziologischen Begriffskonzeptionen und Theorien, der methodologischen Reflexionen und des tatsächlichen Wissens (etwa zum Rechtsterrorismus), der curricularen, akademischen und beruflichen Infrastruktur sowie schließlich beim Verhältnis bemerkbar, das die Soziologie zum NS(U) (nicht) einnimmt. In dem Workshop soll sich mit den (fehlenden) Kenntnissen zur Entwicklung des Rechtsextremismus in Deutschland auseinandergesetzt und über die Rolle diskutiert werden, welche die Soziologie dabei einnehmen könnte. Damit stehen die Gefährdungen der Gesellschaft ebenso im Fokus der Veranstaltung wie die Herausforderungen, die sich daraus für das Fach ergeben.

29.09.2021 um in online
Rechtsextremismus und (politische) Bildungsarbeit

Rechtsextremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, kein „Problem“, das sich allein am Rand der Gesellschaft oder nur bei Jugendlichen verorten ließe. Aus diesem Grund will Cultures Interactive e.V. auf einer Online-Veranstaltungsreihe die Lebensphasen Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter hinsichtlich rechtsextremer Phänomene und Ausprägungen beleuchten sowie aktuelle Handlungsansätze aus der jeweiligen Praxis vorstellen. Alle vier Veranstaltungstage haben einen thematischen Schwerpunkt, der vormittags durch einen Vortrag oder eine Panel-Diskussion eingeführt wird. Daran schließen sich am Nachmittag parallel stattfindende Online-Workshops zur Vertiefung des Tagesthemas an. Den Abschluss bildet das gemeinsame Outro, in dem die Ergebnisse aus den verschiedenen Workshops vorgestellt und diskutiert werden.

21.09.2021 um in
DARE H2020 Research-Policy-Practice Event

The DARE H2020 project aims to deepen our understanding of radicalisation through a critical and societally focused approach. Funded under the EU H2020 Framework Programme, DARE investigates young people’s encounters with radical(ising) messages, how they respond to such calls, and the choices they make about the paths they take. The project has undertaken extensive empirical research with young people in radical(ising) milieus both offline and online and has generated important insights into what drives radicalisation but also what constrains it. The findings suggest that the situated knowledge of actors in radical(ising) milieus might be utilised to prevent and counter extremism. The DARE H2020 final event will be an opportunity for policymakers, practitioners and academics to engage with the research findings from the project and for dialogue between researchers and a wide range of stakeholders on how these findings might help inform new research and policy directions. The event will take place on Zoom. Please register via eventbrite: https://dare-h2020.eventbrite.co.uk. See programme for direct links to registration for each day

21.09.2021 um in
DARE H2020 Research-Policy-Practice Event

The DARE H2020 project aims to deepen our understanding of radicalisation through a critical and societally focused approach. Funded under the EU H2020 Framework Programme, DARE investigates young people’s encounters with radical(ising) messages, how they respond to such calls, and the choices they make about the paths they take. The project has undertaken extensive empirical research with young people in radical(ising) milieus both offline and online and has generated important insights into what drives radicalisation but also what constrains it. The findings suggest that the situated knowledge of actors in radical(ising) milieus might be utilised to prevent and counter extremism. The DARE H2020 final event will be an opportunity for policymakers, practitioners and academics to engage with the research findings from the project and for dialogue between researchers and a wide range of stakeholders on how these findings might help inform new research and policy directions. The event will take place on Zoom. Please register via eventbrite: https://dare-h2020.eventbrite.co.uk. See programme for direct links to registration for each day

16.09.2021 um 19.00 Uhr in online
Seminar: "Demokratiegefährdung durch religiösen Fanatismus - Was zieht (junge) Menschen in den religiös begründeten Extremismus?”

Religiöser Fanatismus zeigt sich besonders stark in allen monotheistischen Religionen (Eingottglauben), so vor allem im Christentum, Judentum und Islam. Kennzeichnend und gemeinsam ist allen religiösen Fanatismen die Überzeugung - da die vertretenen Aussagen ja angeblich göttlicher Natur sind -, dass alle anderen Anschauungen falsch sind und nur der eigene Glaube richtig sein kann: Religiöse Fanatiker aller Schattierungen sind meist intolerant und menschenfeindlich, oft militant und undemokratisch. Das Web-Seminar des Falken Bildungs- und Freizeitwerk Bergisch Land e.V. will dabei folgende Fragen klären: Was unterscheidet Religiosität von religiösem Radikalismus/Extremismus? Wer sind die Akteure? Was sind Radikalisierungsmerkmale und welche Menschen werden wie und warum radikal? Wie umgehen mit Antisemitismus? Und wie kann eine sinnvolle Prävention aussehen? Formlose, namentliche Anmeldung zum Web-Seminar bitte an anmedlung@fight4democracy.de

15.09.2021 um in Online
Rechtsextremismus und (politische) Bildungsarbeit

Rechtsextremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, kein „Problem“, das sich allein am Rand der Gesellschaft oder nur bei Jugendlichen verorten ließe. Aus diesem Grund wollen wir auf einer Online-Veranstaltungsreihe am 15./16. und 29./30. September 2021 die Lebensphasen Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter hinsichtlich rechtsextremer Phänomene und Ausprägungen beleuchten sowie aktuelle Handlungsansätze aus der jeweiligen Praxis vorstellen. Alle vier Veranstaltungstage haben einen thematischen Schwerpunkt, der vormittags durch einen Vortrag oder eine Panel-Diskussion eingeführt wird. Daran schließen sich am Nachmittag parallel stattfindende Online-Workshops zur Vertiefung des Tagesthemas an. Den Abschluss bildet das gemeinsame Outro, in dem die Ergebnisse aus den verschiedenen Workshops vorgestellt und diskutiert werden.

15.09.2021 um in Online

Rechtsextremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, kein „Problem“, das sich allein am Rand der Gesellschaft oder nur bei Jugendlichen verorten ließe. Aus diesem Grund wollen wir auf einer Online-Veranstaltungsreihe am 15./16. und 29./30. September 2021 die Lebensphasen Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter hinsichtlich rechtsextremer Phänomene und Ausprägungen beleuchten sowie aktuelle Handlungsansätze aus der jeweiligen Praxis vorstellen.

15.09.2021 um in Online
Rechtsextremismus und (politische) Bildungsarbeit

Rechtsextremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, kein „Problem“, das sich allein am Rand der Gesellschaft oder nur bei Jugendlichen verorten ließe. Aus diesem Grund wollen wir auf einer Online-Veranstaltungsreihe am 15./16. und 29./30. September 2021 die Lebensphasen Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter hinsichtlich rechtsextremer Phänomene und Ausprägungen beleuchten sowie aktuelle Handlungsansätze aus der jeweiligen Praxis vorstellen.

15.09.2021 um in online
Rechtsextremismus und (politische) Bildungsarbeit

Rechtsextremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, kein „Problem“, das sich allein am Rand der Gesellschaft oder nur bei Jugendlichen verorten ließe. Aus diesem Grund will Cultures Interactive e.V. auf einer Online-Veranstaltungsreihe die Lebensphasen Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter hinsichtlich rechtsextremer Phänomene und Ausprägungen beleuchten sowie aktuelle Handlungsansätze aus der jeweiligen Praxis vorstellen. Alle vier Veranstaltungstage haben einen thematischen Schwerpunkt, der vormittags durch einen Vortrag oder eine Panel-Diskussion eingeführt wird. Daran schließen sich am Nachmittag parallel stattfindende Online-Workshops zur Vertiefung des Tagesthemas an. Den Abschluss bildet das gemeinsame Outro, in dem die Ergebnisse aus den verschiedenen Workshops vorgestellt und diskutiert werden.

14.09.2021 um 18.00 - 20.00 Uhr in online
Seminar: "Love trumps Hate! Strategien zum Umgang mit Hass-Kommentaren im Netz"

Wer sich im Netz – besonders in den sozialen Medien – offen gegen Rassismus, Sexismus, Anti-Feminismus, Trans- und Homophobie stellt wird sehr schnell selbst zum Opfer von Hate-Speech und Hass-Kommentaren. Wer sich solchen Anfeindungen ausgesetzt sieht, möchte sich oft aus der Öffentlichkeit des Netzes zurückziehen. Aber gerade diese Entwicklungen erfordern von uns, sich den Hater_innen in den Weg zu stellen und Hass-Kommentare und Hate Speech zu kontern. Dieses Seminar der Friedrich-Ebert-Stiftung richtet sich an alle, die sich im Netz für eine offene und demokratische Gesellschaft einsetzen möchten. Wir diskutieren, woher der Hass im Netz kommt und welche Personen besonders davon betroffen sind. Wir versuchen die Strategien der Hater_innen zu verstehen und entwickeln gemeinsam schlagkräftige Gegenstrategien. Referent: Said Rezek, Politikwissenschaftler, Journalist und Autor Wir bitten um Anmeldung bis zum 7. September 2021 unter diesem Link oder unter anmeldung.lbnrw@fes.de

09.09.2021 um 09.30-14.00 Uhr in Zoom
Online-Fachveranstaltung „Verschwörungsmythen und Proteste im Kontext der Corona-Pandemie“

Die COVID-19-Pandemie hat sich seit Ende des Jahres 2019 rasant ausgebreitet, weltweit wurden Maßnahmen zum gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung getroffen. Gleichzeitig entstand in Deutschland eine vordergründig gegen diese staatlichen Einschränkungen gerichtete Protestbewegung, in denen in Form von Verschwörungserzählungen auch rechtsextreme und antisemitische Ideologien einen Nährboden gefunden haben und sich zunehmend gesellschaftlich ausbreiten. Was steckt hinter diesen Weltbildern? Warum glauben Menschen an diese Erzählungen? Und welche damit verknüpfte Gefahren für unsere Gesellschaft und Demokratie müssen wir in den Blick nehmen, um Verschwörungsmythen entschieden entgegenzustehen? Der Politikwissenschaftler Josef Holnburger analysiert in seinem Vortrag die Hintergründe und Konsequenzen des Verschwörungsdenkens. Der Sozialwissenschaftler Alexander Häusler gibt einen Einblick in die Entwicklung der Protestszene in NRW und deren Ideologie im Hinblick auf den Einfluss extrem rechter und antisemitischer Narrative und Akteur*innen. Anmeldung zur Teilnahme an der Zoom Online-Veranstaltung mit anschließender Austausch- und Diskussionsrunde: Elina Chernova Kin-Top e.V. /DER PARITÄTISCHE chernova@kin-top.de Anmeldeschluss 05.09.2021

08.09.2021 um 18.00 - 20.00 Uhr in online
Online-Workshop: "Fake News" und Falschmeldungen erkennen

Falsche Meldungen, die teilweise landesweit selbst in etablierten Medien Bekanntheit erlangen, verbreiten sich immer häufiger. Jede_r kann im Internet Nachrichten verfassen und verbreiten. Dabei entfällt jedoch häufig ein Abgleich mit den tatsächlichen Fakten. Es können sogenannte Fake News entstehen; Nachrichten also, die schlichtweg falsch sind und gravierende Folgen für die Gesellschaft haben (können). In sozialen Netzwerken ist die Nachrichtenlage oft unübersichtlich. Auch über Messenger-Dienste wie WhatsApp bekommen wir täglich Meldungen und Links von der Familie und Bekannten zugeschickt. Wie können Nutzer_innen den Überblick behalten, welche Nachrichten seriös sind? Wie erkennt man manipulierte oder aus dem Kontext gerissene Bilder? Welche Tricks wenden die Autor*innen von Falschmeldungen an, um uns in die Irre zu führen? In diesem interaktiven Online-Workshop lernen Sie anhand von Beispielen, Fakten zu prüfen und nicht auf Falschmeldungen reinzufallen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer möchte, kann unter Anleitung der Dozentin Cristina Helberg, freie Journalistin, Faktencheckerin, Trainerin für Recherche und Verifikation, am eigenen Laptop in Echtzeit mitrecherchieren und zum/zur Faktenchecker_in werden. Die Zahl der Teilnehmer_innen ist auf 20 begrenzt.

08.09.2021 um 09.00 - 14.00 Uhr in online
„Austausch zu Antisemitismus-Bildung in den Kommunen”

In den Kommunen existieren vielfältige Bildungsangebote, um Antisemitismus zu begegnen. Es treffen sich Lehrende der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW und Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunen, um Erfahrungen im Umgang mit Antisemitismus auszutauschen und bestehende Ansätze und Herausforderungen in den unterschiedlichen Kommunen zu sammeln und hinsichtlich einer Bedarfs- und Interessensanalyse zu bündeln. Frau RR´in Nanina Sturm von der HSPV NRW wird als Fachkraft für Antidiskriminierungsarbeit und Dozentin für Verwaltungsethik einen inhaltlichen Impuls beitragen.

07.09.2021 um 18.00-20.00 Uhr in online
Seminar: "Aufstehen im Netz: Mit den sozialen Netzwerken gegen Rassismus. Ein Schreib-Workshop"

In diesem Seminar möchten die Friedrich-Ebert-Stiftung allen Engagierten und Interessierten die notwendigen Werkzeuge an die Hand geben, gegen Hetze im Netz aufzustehen. Facebook, Twitter, TikTok, Instagram und Co. sind aus der gesellschaftspolitischen Kommunikation heute nicht mehr wegzudenken. Sie können gesellschaftsverändernde Debatten lostreten, wie die #MeToo Bewegung eindrucksvoll bewiesen hat. Gleichzeitig sind sie aber auch Ort (rassistischer) Hetze. (Rechte) Trolle greifen organisiert in besonderem Maße Personen an, die sich offen im Netz gegen Rassismus, Sexismus, Anti-LGBTQI und nationalistische Positionen stellen. Doch die sozialen Netzwerke geben gerade auch die Möglichkeit, diesen Hetzer_innen Paroli zu bieten. Im Seminar werden verschiedene Typen und Beispiele von rassistischer Hetze im Netz analysiert. Es wird diskutiert, wie Memes, Listicles, etc. in Blogs und Posts gegen Hetzer_innen eingesetzt werden können. Dabei werden auch die Risiken, die in den sozialen Medien eingegangen werden, diskutiert: wann verletzen Einträge die Privatsphäre? Was muss ich beim Copyright – bspw. bei populären Memes – beachten? Referent: Said Rezek, Politikwissenschaftler, Journalist und Autor Wir bitten um Anmeldung bis zum 31. August 2021 unter diesem Link oder unter anmeldung.lbnrw@fes.de.

02.09.2021 um 19.00 Uhr in online
Seminar: "Faschismus verstehen – Faschismus bekämpfen”

Um die Demokratie gegen den Faschismus verteidigen zu können, ist es erst einmal wichtig, das Phänomen zu verstehen. Was sind Faschismus, Nationalsozialismus oder Rechtsextremismus? In welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Wann und wo ist der Faschismus erfolgreich geschlagen worden? Was können wir daraus lernen? Veranstaltung der Bildungsreihe von FBF Falken Bildungs- und Freizeitwerk Bergisch Land e.V. „Fight for Democracy“. Formlose, namentliche Anmeldung zum Web-Seminar bitte an anmedlung@fight4democracy.de

01.09.2021 um in hybrid
"Motra-Konferenz #2021"

Vom 01. bis 02. September 2021 findet die zweite MOTRA-K (MOTRA-K#2021) in der Hochschule Fresenius in Wiesbaden als Hybrid-Veranstaltung statt. Vor Ort werden unter Einhaltung aktueller Hygiene- und Abstandsregeln max. 100 Teilnehmer*innen anwesend sein können. Weitere Teilnehmer*innen erhalten die Möglichkeit, sich via Livestream hinzuzuschalten. Neu in diesem Jahr ist die Panelstruktur der Vorträge. Inhaltlich geclusterte Präsentationen werden in zwei Räumen parallel vor Ort gehalten bzw. auf zwei parallel ablaufenden Live-Streams übertragen.

31.08.2021 um 16.00 - 17.30 Uhr in Zoom
"Antisemitismus: Perspektiven für die Radikalisierungsforschung"

Antisemitismus in verschiedenen Formen und Ausprägungen spielt in extremistischen Ideologien und Verschwörungserzählungen eine herausgehobene Rolle. Er zieht sich als Brückennarrativ quer durch das Spektrum verschiedener politisch- und religiös-extremistischer Ideologien, insbesondere der extremen Rechten, im Islamismus, aber auch im Linksextremismus. Antisemitismus ist ein zentrales Versatzstück von Verschwörungserzählungen und Opfernarrativen, das nicht mehr allein in extremistischen Milieus genutzt wird, sondern weit darüber hinaus zu Hass und Gewalt mobilisiert. Aus diesem Grund ist es wichtig, Antisemitismus in der Extremismus- und Radikalisierungsforschung in den Blick zu nehmen. Wir möchten auf dieser Veranstaltung den Stand der Antisemitismusforschung kritisch reflektieren und seine Bedeutung in der und für die Radikalisierungs- und Extremismusforschung diskutieren. Prof. Dr. Oliver Hidalgo ist AOR am IfPol der WWU Münster. Im Rahmen seiner Forschungsschwer-punkte Demokratietheorie und Politik und Religion beschäftigt er sich mit Verbindungslinien zwischen Demokratie, Populismus und Extremismus sowie mit Islamfeindlichkeit und Antisemitismus. Dr. Sarah Kleinmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der "Enzyklopädie des NS-Völkermordes an den Sinti und Roma in Europa" an der Forschungsstelle Antiziganismus am Historischen Seminar der Universität Heidelberg. Sie arbeitet zu Erinnerungskulturen bezüglich der nationalsozialistischen Verbrechen, Antisemitismus und Antiziganismus. Anmeldungen bitte an doering@core-nrw.de. Geben Sie bei der Anmeldung bitte unbedingt Ihre institutionelle Anbindung und Ihren Arbeitsschwerpunkt an.

27.08.2021 um 16.00 Uhr in online
Seminar: "Mehr Prävention kann nie schaden!?"

Wie lassen sich Arbeitsroutinen und Strukturen anpassen an ein sich rasch veränderndes Themenfeld wie die Islamismusprävention? In diesem Online-Seminar der Bundeszentrale für politische Bildung steht die kritische Reflexion der eigenen Praxis und des eigenen Wissens im Vordergrund. Zu diesem Zweck stellen die Wissenschaftler Sindyan Qasem und Philippe A. Marquardt ihre kritischen Analysen zur gemeinsamen Diskussion. Die Veranstaltung richtet sich an Beschäftigte und Aktive in der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit sowie in Wissenschaft und Verwaltung.

19.08.2021 um 19.00 Uhr in Online
Verschwörungserzählungen und Hate Speech – Wie Radikalisierung im Netz zum Problem im realen Leben wird

Hate Speech ist zum gesellschaftlichen Thema und zum Politikum geworden. Aber was versteckt sich dahinter? Was ist unter Verschwörungserzählungen zu verstehen, wie sind diese aufgebaut und was hat das Ganze mit Menschenfeindlichkeit, Hass und Hate Speech zu tun? Harmlos ist konspiratives Denken jedenfalls nicht. Offenbar gehen Gefahren und ein regelrechtes ‚Hasspotenzial' von Verschwörungserzählungen aus. Warum ist das so? Welche Eigendynamik und welche Auswirkungen haben konspirative Hassbotschaften im Internet? Was können wir dagegen tun? Und wie gehen wir am besten mit Menschen um, die zu Verschwörungserzählungen inklusive Hassrede neigen? Diese und weitere Fragen wollen wir mit dem Publizisten Jan Skudlarek und Euch thematisieren.

15.07.2021 um 10:00 in online
Rechtsextremismusprävention und Bildungsarbeit: Summer School 2021

Rechtsextremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die sich nicht nur am Rand der Gesellschaft verorten lässt. Die diesjährige Summer School von cultures interactive soll die Lebensphasen Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter hinsichtlich rechtsextremer Phänomene und Ausprägungen beleuchten und Handlungsansätze aus der Praxis vorstellen. In verschiedenen Vorträgen und Workshops werden ausgezeichnete Referent*innen ihr Wissen und ihre Praxiserfahrungen weitergeben, sowie Raum für Diskussionen bieten.

14.07.2021 um in online
Die Durchführung qualitativer Interviews

GESIS Training bietet Weiterbildungsangebote in Form von Workshops für junge und fortgeschrittene Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt an. Dieser Workshop fokussiert die praktische Durchführung von qualitativen Interviews. Die Referentinnen Dr.‘in Nicole Bögelein (Universität zu Köln) und Katharina Leimbach (Universität Tübingen) werden zunächst erkenntnistheoretische Grundlagen qualitativer Sozialforschung sowie unterschiedliche Interviewarten vermitteln und anhand von Interviewkonzeption und Sampling veranschaulichen. Schließlich stehen die Erstellung eines Leitfadens und Interviewtechniken im Zentrum des Workshops. Außerdem werden ethische Aspekte qualitativer Interviewstudien diskutiert. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Grundausbildung in empirischer Forschung.

14.07.2021 um 17:00 in
Recht(e) Räume? Rechtsextremismus im Netz und Probleme für lokale Organisationen

Hass und Hetze sind im virtuellen Raum allgegenwärtig und werden von rechtsextremen Akteur*innen gezielt befeuert. Dabei gehört es zu ihren Strategien, menschenverachtende Propaganda zu verbreiten, Feinde zu markieren und Menschen im Netz anzugreifen. In der Veranstaltung der Bildungsstätte Anne Frank, die Teil der Veranstaltungsreihe Dem Hass keinen Raum geben ist, wird es darum gehen, wie rechtsextreme Onlinestrategien funktionieren und welche Handlungsmöglichkeiten es gibt, um sich dagegen zu wehren.

09.07.2021 um 09:00-17:00 in online
Die Rolle der Medien bei Radikalisierung und Prävention

Der Fachtag der Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) des Demokratiezentrums Baden-Württemberg und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart beschäftigt sich mit der Rolle der Medien in der Entstehung von Prävention von Extremismus. Dafür wirft er einen genauen Blick darauf, wie extremistische Akteur*innen sich verschiedener Medien für ihre Anliegen bedienen, wie insbesondere junge Menschen mit Medien umgehen und auf welchen Wegen ihre Medienkompetenz für ein sicheres und respektvolles Bewegen im Netz gestärkt werden kann. Auf der Grundlage von Fachvorträgen wird zunächst über die Rolle der Medien in Radikalisierungsprozessen informiert. Anschließend werden Workshops mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten von Expert*innen aus der Praxis angeboten.

08.07.2021 um 10:00 in online
Rechtsextremismusprävention und Bildungsarbeit: Summer School 2021

Rechtsextremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die sich nicht nur am Rand der Gesellschaft verorten lässt. Die diesjährige Summer School von cultures interactive soll die Lebensphasen Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter hinsichtlich rechtsextremer Phänomene und Ausprägungen beleuchten und Handlungsansätze aus der Praxis vorstellen. In verschiedenen Vorträgen und Workshops werden ausgezeichnete Referent*innen ihr Wissen und ihre Praxiserfahrungen weitergeben, sowie Raum für Diskussionen bieten.

08.07.2021 um 14:00-16:00 in online
Städtischer Raum und Radikalisierung

Bei dem digitalen Fachgespräch der BAG RelEx wird diskutiert, in welchem Verhältnis städtischer Raum und Radikalisierung zueinanderstehen und wie Akteure aus der Präventionslandschaft die räumlichen Gegebenheiten vor Ort in ihre Projektarbeit und -konzeption einbeziehen. Der Kurzvortrag der Referent*innen Lina Schumilas und Dr. Sebastian, die an dem Forschungsprojekt Radikalisierende Räume arbeiten, beleuchtet die wissenschaftliche Perspektive auf das Thema. Einen Einblick in die Perspektive der praktischen Arbeiten bieten die Kurzvorträge von Ahmed Al-Rashed und Jens Jakobs von VAJA e. V. aus Bremen und Numan Özer vom Projekt 180 Grad Wende (JuBiGo e. V.) aus NRW.

06.07.2021 um 18:00 in online
Alles kann sich ändern - Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit

Die online-Veranstaltung von DBH e.V. und der BAG “Ausstieg zum Einstieg” ist Teil der siebenteiligen Seminar-Reihe “Rechtsextremismus: Herausforderungen und Strategien im Umgang mit (De-)Radikalisierung in der Bewährungs- und Straffälligenhilfe”. Die Ausstiegsberatungsarbeit leistet einen wichtigen Beitrag in der gesamtgesellschaftlichen Strategie gegen die extreme Rechte und ihr Menschenfeindliches Denken. Die Veranstaltungen diskutiert die Voraussetzungen und Erfolgskriterien für eine Ausstieg aus dem Rechtsextremismus und Strategien, um Ausstiegswillige dabei zu unterstützen.

04.07.2021 um 13.00 - 18.00 Uhr in Online
Im Namen der Demokratie – Hate Speech widersprechen

Elektronische Medien und soziale Netzwerke sind ein fester Bestandteil unseres Lebens. Neben wertschätzendem Austausch und Kontakt findet auf den verschiedenen Plattformen aber auch Hassrede und Herabwürdigung statt – mit weitreichenden Folgen. Was versteht man unter Hassrede, wer steckt dahinter und wie findet sie statt? Was sind die rechtlichen Grenzen der Meinungsfreiheit? Wer ist betroffen von Hassrede und was können die Betroffenen tun? Dieser Workshop kombiniert die Erkenntnisse verschiedener Forschungsdisziplinen mit interaktiven Workshop-Methoden. Das Ziel ist, über die Mechanismen der sozialen Medien aufzuklären, für die Macht der Sprache zu sensibilisieren und Empathie für Betroffene zu wecken. Neben inhaltlichem Input gibt es prozessorientierte, interaktive und praktische Übungen sowie aktive Hilfestellung im Umgang mit Hassrede. Die Bildungsreihe wird finanziell gefördert aus Mitteln der Städte Solingen und Wuppertal, des Landesprogramms NRWeltoffen und des Bundesprogramms „Demokratie Leben.

02.07.2021 um 16:30 in online
Fake Facts. Warum der Glaube an Verschwörungen unser Denken bestimmt

Warum glauben so viele Menschen an Verschwörungsmythen? Welche Faktoren spielen dabei auf psychologischer Ebene eine Rolle? Und wie diskutieren wir mit Menschen, die glauben, eine verborgene «Wahrheit» entdeckt zu haben? Diese und weitere Fragen beleuchtet die Politikwissenschaftlerin Katharina Nocun in der online-Veranstaltung der Bildungsstätte Anne Frank. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Dem Hass keinen Raum geben. Katharina Nocun hat gemeinsam mit der Sozialpsychologin Pia Lamberty das Buch «Fake Facts» veröffentlicht, in dem sie das verschwörungsideologische Milieu – von Rechtsextremismus bis hin zur Esoterik beleuchten. Und sie finden dabei Antworten auf die Frage, warum Verschwörungsnarrative gerade in Zeiten der gegenwärtigen Krise derart anziehend auf Menschen wirken.

01.07.2021 um 19.00 Uhr in Online
Vereint im Hass – Antifeminismus in Verschwörungserzählungen und rechter Propaganda

Antifeministische Ressentiments sind zentraler Bestandteil rechter Rhetorik. Sie manifestieren sich im Spektrum von „Das wird man ja noch sagen dürfen" über Verschwörungserzählungen und Hate Speech bis hin zu konkreten Gewalttaten. Die Beibehaltung traditioneller und hierarchischer Geschlechtermodelle, die Ablehnung von Geschlechtergerechtigkeit und die Diffamierung der Frauen- und Geschlechterforschung sind wiederkehrende Motive. Political Correctness ist das erklärte Feindbild und bildet den kleinsten gemeinsamen Nenner für verschiedene Gruppierungen und politische Milieus. Am Beispiel sozialer Medien und Onlineplattformen werden in dem Web-Seminar frauenfeindliche Narrative und Strategien in Verschwörungserzählungen und rechter Rhetorik aufgezeigt und ihre Brückenfunktion dargelegt. Die Bildungsreihe wird finanziell gefördert aus Mitteln der Städte Solingen und Wuppertal, des Landesprogramms NRWeltoffen und des Bundesprogramms „Demokratie Leben.

28.06.2021 um in Mülheim an der Ruhr
Veränderungsimpulse setzen bei rechtsorientierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen

VIR (VeränderungsImpulse setzen bei Rechtsorientierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen) ist ein Kooperationsprojekt des AK Ruhr gegen rechtsextreme Tendenzen bei Jugendlichen, der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW, des Aussteigerprogramms Spurwechsel und des LWL-Landesjugendamtes Westfalen. Ein mal im Jahr bietet VIR eine viertägige Trainer*innen-Ausbildung an. Sie richtet sich an Fachkräfte aus der Rechtsextremismusprävention und politischen Erwachsenenbildung sowie Fachberater*innen aus der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Die Teilnehmenden werden zu VIR-Trainer*innen ausgebildet, sodass sie im Anschluss selber VIR-Trainings in ihren Arbeitsfeldern und Regionen in Zweierteams durchführen können.

17.06.2021 um 16:00 in online
Antisemitismus und Verschwörungsdenken im Kontext der Corona-Pandemie

Vortrag von Samuel Salzborn im Rahmen Veranstaltungsreihe „Und jetzt? Die Covid-19-Pandemie und die Konsequenzen aus der Sicht von Sozialer Arbeit, Gesundheitswesen und Bildungsarbeit“ der Katholischen Hochschule Aachen. Samuel Salzborn, Politikwissenschaftler, apl. Professor für Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen und seit August 2020 Antisemitismusbeauftragter des Landes Berlin analysiert in seinem Vortrag das antisemitische Verschwörungsdenken im Kontext der Covid-19-Pandemie und zeigt Kontinuitäten des Antisemitismus als negative Leitidee der Moderne auf. Kontakt: Vanessa Vajdic, v.vajdic@katho-nrw.de

07.06.2021 um 10:30 in online
Bundesfachtagung: Familie extrem – Zugänge schaffen und Kinder stärken

Der Fokus der von Liberi, PROvention und beRATen e.V. veranstalteten Bundesfachtagung zum Umgang mit Eltern und Kindern radikalisierter Familien liegt auf dem Bereich des religiös begründeten Extremismus. Darüber hinaus wird es Einblicke in bereits vorhandene Erfahrungen und Arbeitsansätze aus verwandten Themenfeldern wie dem Rechtsextremismus und sogenannten Sekten geben. Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, in Fachvorträgen, Panels und Workshops Herausforderungen im Umgang mit Eltern und Kindern aus radikalisierten Kontexten zu besprechen und unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten zu entsprechenden Kindern und Familien sowie Arbeitsansätze mit diesen kennenzulernen.

01.06.2021 um 10.00 - 12.30 in digital
CoRE-NRW Projektvorstellung 3

Sieben neue Forschungsprojekte sind Ende 2020 im Rahmen von CoRE-NRW gestartet. Die vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW (MKW) geförderten Projekte werden etablierte CoRE-NRW-Forschungsthemen vertiefen und neue Schwerpunkte und Perspektiven, etwa in Bezug auf den Rechtsextremismus, erschließen. Die neuen CoRE-NRW Forschungsprojekte stellen sich in einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe vor. Anmeldungen bitte an doering@core-nrw.de

29.05.2021 um 08:30 in Aachen
Strake Jugend: Gemeinsam für Demokratie - Gegen Extremismus! Eine Reihe für Imame und islamische Gemeinden

Die Fortbildungsreihe „Starke Jugend: Gemeinsam für Demokratie - Gegen religiösen Extremismus!“ der Landeszentrale für politische Bildung NRW will muslimische Multiplikatoren dabei unterstützen, Jugendliche vor Menschen zu schützen, die den Islam für extremistische politische Ideologien missbrauchen. Dazu wurden vier Seminartage entwickelt, an denen über die Ursachen von Radikalisierung aufgeklärt wird. Ein Praxistag dient dazu, in Kontakt mit lokalen Präventionsstrukturen zu treten und bietet die Möglichkeit, sich mit relevanten Akteurinnen und Akteuren vor Ort zu vernetzen. Die Veranstaltungsreihe findet ab dem 29. Mai 2021 in Aachen statt.

11.05.2021 um in
Braune Wurzeln? Historische und aktuelle Verflechtungen von Naturschutz und Rechtsextremismus

Auch Rechtsextreme engagieren sich im Natur- und Umweltschutz. Dabei wird häufig erst bei genauerem Hinsehen deutlich, dass der rechte Natur- und Umweltschutz stets mit völkischen, rassistischen und menschenverachtenden Inhalten verknüpft ist. In dem Webinar des Landesbüros NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung sollen die Teilnehmer*innen sensibilisiert werden für die historischen und aktuellen Verknüpfungen des deutschen Natur- und Umweltschutzes mit extrem rechten Ideologien.

11.05.2021 um in online
Radikalisierung entgegentreten: Wie umgehen mit Verschwörungserzählungen?

Die Kooperationsveranstaltung des Bündnis für Demokratie und Toleranz gegen Extremismus und Gewalt und der Landeshauptstadt Mainz beschäftigt sich mit Verschwörungserzählungen, den zugrundeliegenden rassistischen und antisemitischen Weltbildern und mit der Frage, wie sie Extremismus und Radikalisierungsprozesse verstärken und beschleunigen. Ein besonderer Fokus soll jedoch auf der Erarbeitung praxisnaher Strategien im Umgang mit Verschwörungserzählungen liegen. Die Teilnehmenden können hierzu ihre eigenen Erfahrungen, Herausforderungen und erprobten Ansätze einbringen.

10.05.2021 um in Köln, online
26. Deutscher Präventionstag

Unter dem Schwerpunktthema „Prävention orientiert!…planen…schulen…austauschen…“ soll beim diesjährigen Deutschen Präventionstag eine Debatte über die zentrale Rolle der Prävention, gerade in Krisenzeiten, sowie über die Bedeutung von Bildung und lebenslangem Lernen in diesem Prozess angeregt werden. Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Kongress, abhängig von der Entwicklung der Pandemielage, in einem „Hybridkonzept“ mit einer flexiblen Varianz von Präsenz- und Onlineformaten umgesetzt.

07.05.2021 um 16:00-21:00 in online
Demokratie unter Druck - Rechte Bewegungen in Deutschland

Der Verein zur Förderung politischen Handelns (v.f.h.) e.V. ist ein überparteilicher Verein, der politische Bildungsarbeit für junge Menschen anbietet. In diesem Webinar für junge Erwachsene ab 18 Jahren wollen wird ein kurzer Überblick über die verschiedenen Gruppierungen und Strömungen in der rechten Szene Deutschlands gegeben. Vor allem aber soll durch ein Gespräch mit einem Aussteiger und einer Frau, die Aussteiger*innen berät, ein sehr persönlicher Einblick in die Radikalisierungsprozesse und Rekrutierungsstrategien der rechten Szene geboten werden.

07.05.2021 um 18:30 Uhr in online
Herausforderung Extremismus: Deradikalisierung und Prävention als Antworten auf gesellschaftliche Polarisierung?

Angesichts der Tatsache, dass derzeit kein gemeinschaftlicher Ansatz in Europa existiert, um dem Phänomen „Extremismus“ effektiv zu begegnen, stellt sich die Frage, wie der vielschichtigen extremistischen Herausforderung in Zukunft besser Einhalt geboten werden kann. Welche Maßnahmen haben sich in der Vergangenheit als wirksam erwiesen und wie können diese für die heutige gesellschaftliche Lage adaptiert werden? Welche unterschiedlichen Strategien verfolgen Frankreich, Belgien und Deutschland und wie könnte man durch gemeinsame Mechanismen noch mehr erreichen? Diese Fragen werden bei der Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung, des Institut français Bonn und des Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) in Kooperation mit der französischen Botschaft in Belgien mit hochrangigen Expert*innen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und diskutiert. Die Veranstaltung wird auf Deutsch und Französisch simultan verdolmetscht.

29.04.2021 um 14.00 - 15.30 Uhr in digital
CoRE-NRW Projektvorstellung 2

Sieben neue Forschungsprojekte sind Ende 2020 im Rahmen von CoRE-NRW gestartet. Die vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW (MKW) geförderten Projekte werden etablierte CoRE-NRW-Forschungsthemen vertiefen und neue Schwerpunkte und Perspektiven, etwa in Bezug auf den Rechtsextremismus, erschließen. Die neuen CoRE-NRW Forschungsprojekte stellen sich in einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe vor. Der letzte Termin ist der 1. Juni. Anmeldungen bitte an doering@core-nrw.de

28.04.2021 um 09:45-15:00 in online
Junge Menschen und Demokratie - Demokratiebildung in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Das Zusammenleben innerhalb einer demokratischen Gesellschaft muss erlernt werden, Dafür bietet die Offene Kinder- und Jugendarbeit einen wichtigen informellen Lernort jenseits des formalen Bildungsweges. Die Kölner Partnerschaften für Demokratie laden bei ihrer Fachtagung dazu ein, gemeinsam mit Referent*innen aus Forschung und Praxis der Frage nachzugehen, wie eine gelungene Demokratieförderung in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu gestalten ist. Anhand von Praxisbeispielen und mithilfe einer Podiumsdiskussion unter Einbindung des Publikums sollen Austausch, Reflexion und Vernetzung der Teilnehmer*innen angeregt werden.

28.04.2021 um 14:30-16:00 in online
Rechts, links, islamistisch - Alles gleich?

Der Extremismusbegriff hat sich in der politischen Bildungsarbeit durchgesetzt. Dabei wird häufig von einer „guten“ Mitte der Gesellschaft ausgegangen, die von ihren Rändern, dem Rechtsextremismus, dem Linksextremismus und dem Islamismus, gleichermaßen bedroht werde. Das Präventionscafé der Evangelischen Akademie Frankfurt ist eine Austauschplattform für pädagogische Fachkräfte und Interessierte. In der Online-Veranstaltung sollen die Nutzen und Gefahren der Extremismustheorie für die pädagogische Arbeit zu diskutiert werden. Der Referent Tom Uhlig (Bildungsstätte Anne Frank) warnt vor einer Nebeneinanderstellung und Gleichsetzung der verschiedenen Phänomene.

27.04.2021 um 16:00-17:30 in online
Gewaltdarstellungen des IS - Hintergrund, Wirkung und Anregungen zur pädagogischen Nutzung von künstlerischen Aneignungen

Gewaltdarstellungen, Bilder von zivilen Opfern in Konfliktregionen oder Darstellungen von rassistischer Gewalt in Deutschland und Europa, sind in den sozialen Medien weit verbreitet. Schule und Jugendarbeit können Räume schaffen, um über die Wahrnehmungen und Emotionen dabei zu sprechen und Kinder und Jugendliche im Umgang mit Gewaltsarstellungen zu stärken. Der Webtalk ist Teil der von ufuq.de veranstalteten Reihe „Islamistische und rassistische Anschläge – ein Thema für Schule und Unterricht?“ und wird von Dr. Christoph Günther und Larissa-Dana Fuhrmann von der Universität Mainz gehalten. Sie geben Anregungen zur pädagogischen Nutzung von künstlerischen Aneignungen von Gewalterfahrungen.

26.04.2021 um in online
European Conference on Preventing Polarisation & Violent Radicalisation: How to Strengthen Resilience

For the first time six ISF-P European Commission funded projects on the prevention of polarisation and radicalisation are jointly organising an online conference. The involved projects are: CHAMPIONs, Rhizome against Polarization, YoungRes, WayOut, BRIDGE and ARMOUR. Within these projects over 30 different organisations and representatives come together to share their lessons learned, the outcomes of their projects and discuss issues like radicalisation, polarisation and approaches to strengthen the resilience of civil society.

16.04.2021 um 15:45-18:00 in online
FARBE BEKENNEN - Rassismus und Zivile Konfliktbearbeitung

Da auch Organisationen der Zivilen Konfliktbearbeitung Teil einer Geschichte und einer Gesellschaft sind, die strukturellen Rassismus reproduziert, soll die von der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Villigst veranstaltete Tagung Wege für einen selbstkritischen Umgang damit aufzeigen. Das Programm zielt darauf ab, die eigenen Strukturen selbstkritisch zu reflektieren und voneinander zu lernen. Was sind weiße Privilegien und weiße Zerbrechlichkeit und warum sollten weiße Personen Farbe bekennen? Weshalb gibt es strukturellen Rassismus auch in einer Friedensorganisation? Wie kann Zivile Konfliktbearbeitung rassismuskritischer werden?

13.04.2021 um 10:00-15:00 in online
SCHNITT:STELLEN - Erkenntnisse aus Forschung und Beratungspraxis im Phänomenbereich Islamismus

Die BAG RelEx veranstaltet gemeinsam mit FoPraTex – Forschungs-Praxis-Transfer-Islamistischer Extremismus, dem Netzwerk der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen des BAMF einen Fachtag, bei dem der direkte Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis im Themenfeld Prävention islamistischer Radikalisierung gefördert und angeregt werden soll. FoPraTEx begleitet verschiedene zivilgesellschaftliche und staatliche Beratungsstellen, die in der (Umfeld-)Beratung (mutmaßlich) islamistisch radikalisierter Personen tätig sind, wissenschaftlich. Es entsteht eine unmittelbare Verzahnung von Wissenschaft und Praxis, indem die wissenschaftlichen Mitarbeitenden die Arbeit der jeweiligen lokalen Partner der Beratungsstelle „Radikalisierung“ des BAMF vor Ort unterstützen.

12.04.2021 um 14:30-16:45 in online
(R)echte Männer? Bedeutung von Männlichkeitskonstruktionen in der extremen Rechten

NinA NRW bietet zivilgesellschaftliche Ausstiegsbegleitung für rechtsextreme Jugendliche und Erwachsene an und lädt zu einer digitalen Veranstaltung über Männlichkeitskonstruktionen in der extremen Rechten und ihrer Bedeutung für die Rechtsextremismusprävention ein. Männlichkeit und ihr zugeordnete Werte werden insbesondere in extrem rechten Kontexten idealisiert, bilden zentrale Elemente ihrer Selbstinszenierung und bieten Anknüpfungspunkte an traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit in der Gesamtgesellschaft. Wie können vor dem Hintergrund geschlechterreflektierende Ansätze in die Rechtsextremismusprävention einbezogen werden? Wie gestaltete sich die Auseinandersetzung mit geschlechtlichen Rollenverständnissen in der Ausstiegsarbeit? Diese Fragen werden in einer Präsentation des Sozialwissenschaftlers Fabian Virchow, einem Einblick von NinA NRW in ihre Ausstiegsarbeit und in einer gemeinsamen Diskussion thematisiert. Anmeldung bis zum 05. April 2021 an: nina.nrw@reinit.de

09.04.2021 um 15:00 in online
Infoveranstaltung: INSIDE OUT e.V.

Der Verein INSIDE OUT e.V. bietet spielerische und anschauliche Formate zur Radikalisierungsprävention an. In dieser Veranstaltung stellt er sein Projektportfolio vor. • Subtil und Direkt (digitale Prävention) • XGames (Simulation eines Radikalisierungsprozesses) • XGames mit Dialogsession der libanesischen NGO „Fighters for Peace“ auf diversen Sprachen • 3 digitale, interaktive Workshops: How to Verschwörungstheorie; Extremely Radical; Island of Democracy • “R hoch 3” Workshop für Grundschulen zu „Respekt, Rassismus, Resilienz“ • N°4 Workshopreihe für niedrige Sprachniveaus zu den Themen Toleranz, Identität, Empowerment und Demokratie • Die Letzte Mission: Theaterstück zur Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit

29.03.2021 um 17.00 - 20.00 Uhr in digital
Hate Speech - Umgang mit Rassismus und Antisemitismus im Internet

Einer Studie der Forschungsgruppe g/d/p im Auftrag der Universität Leipzig aus dem Sommer 2020 zu Folge, nehmen über 75% der Befragten die Kommentare in sozialen Netzwerken und im Internet allgemein als aggressiver wahr, als noch vor fünf Jahren. Mit neunundvierzig Prozent wählten fast die Hälfte der Befragten sogar die Option, dass sie "deutlich aggressiver" geworden seien. Rassismus, Antisemitismus, Sexismus oder andere Formen der Diskriminierung gehören für viele Personen online längst zum Alltag und führen auch dazu, dass sich Menschen nicht mehr äußern oder ihre Meinung vertreten wollen. Auch die Katho musste sich Ende des vergangenen Jahres mit einer menschenfeindlichen Chatgruppe unter Studierenden auseinandersetzen und hat klare Konsequenzen gezogen. (Link) Zusammengefasst unter dem Begriff Hatespeech möchten wir uns in diesem Transferforum mit Hass im Netz auseinandersetzen und über Handlungsmöglichkeiten informieren. Hierzu haben wir Prof. Dr. Martin Spetsmann-Kunkel, Leiter des CARS (center for antisemitism and racism studies) an der Katho NRW - Abteilung Aachen, und Said Rezek, Trainer, Journalist und Blogger, als Referenten eingeladen. Im Anschluss daran möchten wir mit Ihnen diskutieren und uns sowohl über die Ursachen und Auswirkungen, als auch über konkrete Strategien ins Gespräch kommen.

24.03.2021 um 15:00-18:00 in online
Online-Prävention und Grundlagen der Praxis

streetwork@online bietet in Kooperation mit verschiedenen anderen Trägern kostenlose Workshops für Fachkräfte an, um sie mittels theoretischer Grundlagen und praktischer Ansätze für die Arbeit mit jungen Menschen zu sensibilisieren und zu schulen. Der Fokus liegt dabei auf Online-Radikalisierungsprozessen und Präventionsansätzen im Bereich des religiös begründeten Extremismus. Die Workshopreihe beschäftigt sich damit, wie die Sozialen Netzwerke nicht nur als Plattform für den Austausch unter Jugendlichen, sondern auch als Katalysator für Radikalisierungsprozesse dienen. Durch Online-Streetwork kann die Sozialarbeit auch diesen virtuellen Raum erreichen und dort mit jungen Menschen den Dialog suchen, um so Radikalisierungsprozessen entgegenwirken zu können. Termine: 3. März 2021 Sozialraum Social Media 10. März 2021 Phänomenbereich Islamismus 17. März 2021 Online-Radikalisierungsprozesse im islamistischen Kontext 24. März 2021 Online-Prävention und Grundlagen der Praxis

22.03.2021 um 14.00 -15.30 Uhr in digital
CoRE-NRW Projektvorstellung 1

Sieben neue Forschungsprojekte sind Ende 2020 im Rahmen von CoRE-NRW gestartet. Die vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW (MKW) geförderten Projekte werden etablierte CoRE-NRW-Forschungsthemen vertiefen und neue Schwerpunkte und Perspektiven, etwa in Bezug auf den Rechtsextremismus, erschließen. Die neuen CoRE-NRW Forschungsprojekte stellen sich in einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe vor. Weitere Termine sind der 29. April und der 1. Juni. Anmeldungen bitte an doering@core-nrw.de

18.03.2021 um 18:00-19:30 in online
Verschwörungsideologien - erkennen, entlarven, erwiedern

Verschwörungsideologien sind schon lange in der Gesellschaft verbreitet. Die Idee einer herrschenden, geheim operierenden Elite bietet scheinbar nachvollziehbare Erklärungen für verunsichernde Ereignisse. Das Web-Seminar des Landesbüros NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung behandelt Anziehungskräfte von Verschwörungsideologien und ihre demokratiezersetzenden Wirkungen. Außerdem werden die Grundlagen des Faktenchecks und der Bildforensik vermittelt, um die Merkmale seriöser Studien und Quellen verstehen zu können und sich so gegen Verschwörungsideologien zu rüsten.

18.03.2021 um 15:00-16:46 in
Rückkehrerinnen und ihre Kinder - psychotherapeutische Perspektiven zur Rehabilitation von Frauen und Kindern aus den ehemaligen Gebieten des Daesh

Hunderte ehemaliger Anhänger*innen - unter ihnen viele Frauen und ihre Kinder - des sogenannten Daesh befinden sich nach wie vor außerhalb von Europa. Ein Großteil von ihnen leidet unter Traumata, hat extreme Gewalterfahrungen gemacht oder ist selbst Opfer von (sexualisierter) Gewalt geworden. Das Ziel dieses Webinar ist es, zentrale Herausforderungen, Erkenntnisse und Erfahrungen im Zusammenhang mit der der Rehabilitation von Rückkehrerinnen und ihrer Kinder aus psychotherapeutischer Perspektive zu beleuchten. Dabei sollen vor allem gender- und alterssensible Ansätze psychosozialer Stabilisierung innerhalb und außerhalb des Strafvollzugs diskutiert werden.

18.03.2021 um 17:00-21:00 in online
Bereit für den Bürgerkrieg? Die rechtsextreme Militia-Bewegung in den USA

Der Verein zur Förderung politischen Handelns (v.f.h.) bietet politische Bildungsveranstaltungen für junge Menschen an, um ihre politischen Kenntnisse zu vertiefen und sie zu politischem Handeln und gesellschaftlichem Engagement zu motivieren. Die Bilder von dem gewaltsamen Sturm auf das Kapitol in Washington gingen um die Welt. Die amerikanischen Sicherheitsbehörden sehen hier, wie auch bei anderen Vorfällen, Mitglieder der von rechtsradialen Verschwörungsmythen geprägten staatsfeindlichen Militia-Bewegung als teilverantwortlich. Was macht diese Bewegung aus? Was verbindet und was unterscheidet sie von anderen rechtsradikalen Gruppierungen? Das Online-Seminar richtet sich an junge Erwachsene ab 18 Jahren.

17.03.2021 um 15:00-18:00 in online
Online-Radikalisierungsprozesse im islamistischen Kontext

streetwork@online bietet in Kooperation mit verschiedenen anderen Trägern kostenlose Workshops für Fachkräfte an, um sie mittels theoretischer Grundlagen und praktischer Ansätze für die Arbeit mit jungen Menschen zu sensibilisieren und zu schulen. Der Fokus liegt dabei auf Online-Radikalisierungsprozessen und Präventionsansätzen im Bereich des religiös begründeten Extremismus. Die Workshopreihe beschäftigt sich damit, wie die Sozialen Netzwerke nicht nur als Plattform für den Austausch unter Jugendlichen, sondern auch als Katalysator für Radikalisierungsprozesse dienen. Durch Online-Streetwork kann die Sozialarbeit auch diesen virtuellen Raum erreichen und dort mit jungen Menschen den Dialog suchen, um so Radikalisierungsprozessen entgegenwirken zu können. Termine: 3. März 2021 Sozialraum Social Media 10. März 2021 Phänomenbereich Islamismus 17. März 2021 Online-Radikalisierungsprozesse im islamistischen Kontext 24. März 2021 Online-Prävention und Grundlagen der Praxis

12.03.2021 um 09.30 - 16.15 in via Zoom
„Walking the line“: Chancen, Grenzen und Verantwortung in der Radikalisierungs- und Extremismusforschung

Forschende der Radikalisierungs- und Extremismusforschung bewegen sich in einem sensiblen Feld. Sie befassen sich mit Personen, die sich von der Gesellschaft abwenden und unter Umständen gewaltbereit sind. Der Feldzugang zu diesen Milieus erfordert methodisch sensibles Vorgehen. Gleichzeitig setzen sich Forschende selbst einem Risiko aus, wenn sie sich in diesen Milieus bewegen. Politik und Praxis erhoffen sich praktisch verwertbare Erkenntnisse, um Radikalisierung besser begegnen zu können. Mit welchen Methoden lässt sich der Feldzugang herstellen und bewahren? Mit welchen Risiken und ethischen Implikationen müssen sich Forschende auseinandersetzen? Im Januar 2020 erschien zu ethischen Fragen das CoRE-Forschungspapier „Navigating a rugged coastline“, das als Diskussionsanregung dient. Auch Sicherheitsbehörden sammeln im Rahmen ihrer Ermittlungen Informationen und Erkenntnisse, die sie für ihren Auftrag der Gefahrenabwehr auswerten. Dazu haben sie eigene wissenschaftliche Kapazitäten aufgebaut. Die Ziele und Erkenntnisinteressen der Sicherheitsbehörden und der universitären Forschung unterscheiden sich voneinander. Dennoch erscheint ein kooperatives Verhältnis in diesem Forschungsfeld sinnvoll. Dabei gilt es zu fragen: Wie kann die Forschung ihre Unabhängigkeit bewahren? Welche Erwartungen haben Sicherheitsbehörden an die Forschung? Welche datenschutzrechtlichen und bürokratischen Bedingungen schränken die Kooperation ein und wie können beide Seiten damit umgehen? Der eintägige Workshop ‚„Walking the line“: Chancen, Grenzen und Verantwortung in der Radikalisierungs- und Extremismusforschung‘ richtet sich an Forschende aus allen Disziplinen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Behörden, speziell aus Sicherheitsbehörden. Ziel ist es, forschungspraktische und forschungsethische Implikationen der Radikalisierungsforschung unter Forschenden auf Basis der Inputs und der eigenen Erfahrung kritisch zu reflektieren und darüber mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Sicherheitsbehörden in einen konstruktiven, vertrauensbildenden Austausch zu gehen. Anmeldungen an doering@core-nrw.de, bitte unbedingt unter Angabe des vollen Namens, der institutionellen Anbindung und des Forschungs-, bzw. Arbeitskontexts. Die Einwählinformationen sowie eine deutsche Zusammenfassung des Forschungspapiers erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.

10.03.2021 um 15:00-18:00 in online
Phänomenbereich Islamismus

streetwork@online bietet in Kooperation mit verschiedenen anderen Trägern kostenlose Workshops für Fachkräfte an, um sie mittels theoretischer Grundlagen und praktischer Ansätze für die Arbeit mit jungen Menschen zu sensibilisieren und zu schulen. Der Fokus liegt dabei auf Online-Radikalisierungsprozessen und Präventionsansätzen im Bereich des religiös begründeten Extremismus. Die Workshopreihe beschäftigt sich damit, wie die Sozialen Netzwerke nicht nur als Plattform für den Austausch unter Jugendlichen, sondern auch als Katalysator für Radikalisierungsprozesse dienen. Durch Online-Streetwork kann die Sozialarbeit auch diesen virtuellen Raum erreichen und dort mit jungen Menschen den Dialog suchen, um so Radikalisierungsprozessen entgegenwirken zu können. Termine: 3. März 2021 Sozialraum Social Media 10. März 2021 Phänomenbereich Islamismus 17. März 2021 Online-Radikalisierungsprozesse im islamistischen Kontext 24. März 2021 Online-Prävention und Grundlagen der Praxis

09.03.2021 um 18:00-19:30 in online
Anecken, Ausgrenzen, Aufräumen - Online- und Offline-Strategien der jungen Rechten

Mit Blick auf verschiedene rechte Jugendorganisationen untersucht das Web-Seminar die Strategien und bestehenden Strukturen des jungen Rechtsaußenspektrums, insbesondere in Nordrhein-Westfalen. Es sollen ihr Kommunikationsstil, ihre Funktion innerhalb des Netzwerks der Neuen Rechten sowie Reaktionsmöglichkeiten im Umgang mit rechten Jugendorganisationen aufgezeigt werden.

05.03.2021 um 10:30 in Bielefeld
Vernetzer Hass - Extrem rechte Medienstrategien erkennen, Zivilgesellschaft stärken

In dem Seminar des Haus Neuland e.V. wird es um verschiedene Akteure und Erscheinungsformen der extremen Rechten sowie insbesondere um deren Strategien der Meinungsbildung in den sozialen Netzwerken gehen. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der extremen Rechten wird ein Schwerpunkt auf didaktischen Methoden für die Bildungsarbeit, um der Verbreitung von extrem rechten Einstellung präventiv entgegenzusteuern, liegen. Das Seminar richtet sich daher insbesondere an Praktiker*innen der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung, Pädagog*innen sowie Multiplikator*innen.

05.03.2021 um 16:00-21:00 in online
Demokratie unter Druck - Rechte Bewegungen in Deutschland

Der Verein zur Förderung politischen Handelns (v.f.h.) bietet politische Bildungsveranstaltungen für junge Menschen an, um ihre politischen Kenntnisse zu vertiefen und sie zu politischem Handeln und gesellschaftlichem Engagement zu motivieren. Im Januar stürmten rechte Gruppen in den USA das Kapitol, im Sommer standen Rechtsextremist*innen auf den Stufen des Reichstags. Der Verfassungsschutz fürchtet, die Szene aus in Deutschland aus Rechtsextremist*innen, Reichsbürger*innen und Verschwörungstheoretiker*innen könne sich nun angespornt fühlen. Gerade im Zuge der Corona-Krise hat die Bedrohung durch rechte und rechtsextreme Gruppen weiter zugenommen. Das Webinar soll einen Überblick über die verschiedenen Strömungen der rechten Szene in Deutschland und Einblick in ihre Rekrutierungsstrategien und Radikalisierungsprozesse geben.

03.03.2021 um 15:00-18:00 in online
Sozialraum Social Media

streetwork@online bietet in Kooperation mit verschiedenen anderen Trägern kostenlose Workshops für Fachkräfte an, um sie mittels theoretischer Grundlagen und praktischer Ansätze für die Arbeit mit jungen Menschen zu sensibilisieren und zu schulen. Der Fokus liegt dabei auf Online-Radikalisierungsprozessen und Präventionsansätzen im Bereich des religiös begründeten Extremismus. Die Workshopreihe beschäftigt sich damit, wie die Sozialen Netzwerke nicht nur als Plattform für den Austausch unter Jugendlichen, sondern auch als Katalysator für Radikalisierungsprozesse dienen. Durch Online-Streetwork kann die Sozialarbeit auch diesen virtuellen Raum erreichen und dort mit jungen Menschen den Dialog suchen, um so Radikalisierungsprozessen entgegenwirken zu können. Termine: 3. März 2021 Sozialraum Social Media 10. März 2021 Phänomenbereich Islamismus 17. März 2021 Online-Radikalisierungsprozesse im islamistischen Kontext 24. März 2021 Online-Prävention und Grundlagen der Praxis

03.03.2021 um in online
Rechte Strategien in Jugendwelten - Handlungsmöglichkeiten für eine demokratiefördernde Jugend(sozial)arbeit

Jugendliche sind eine interessante Zielgruppe für die extreme Rechte. Die Veranstaltung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus und der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit thematisiert die Arten und Wege, auf denen Rechtsextreme Jugendliche ansprechen und die daraus resultierenden Konsequenzen für eine demokratiefördernde Jugend(sozial)arbeit. Neben Herausforderungen durch soziale Medien, Gaming-Plattformen und analoge Aktivitäten in strukturschwachen Räumen soll auch die Rolle von Geschlechterbildern, insbesondere in evangelikalen Milieus, analysiert werden.

02.03.2021 um 19:00-21:00 in online
Ökologie in der Neuen Rechten

In der Beschäftigung „Neuen Rechten“ mit ökologischen Themen verbindet sie häufig rückwärtsgewandte Konzepte mit progressiven Elementen. Die neu-rechten Argumentationsweisen und das mediale Erscheinungsbild der „Neuen Rechten“ in Bezug zu ökologischen Themen soll in dem Online-Workshop von FARN – Fachstelle für Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz analysiert werden, um die Sensibilität für Argumentationsmuster zu erhöhen, die auf den ersten Blick nicht so leicht als rechtsextrem zu erkennen sind.

27.02.2021 um 18.00 - 20.00 Uhr in Zoom
Resisting ISIS - Art Against Political Violence

With the new coverage through civilians’ mobile phones and the constant dissemination of violent images on social media, the war in Syria, which has been on-going since 2011, took on a new dimension. Groups such as the self-proclaimed Islamic State (IS) have also made use of these digital infrastructures and put their state and excesses of violence on display in a global forum. Less well known are the artistic reactions to this content: The artistic interventions decontextualize, re-arrange and imbue these violent media and contexts with new meaning. In doing so, these artworks comment on and criticize violent political movements like that of IS, resisting and defying the circulation of violent images. The complexities of these images and their content are condensed and reflected on in the forms of cartoons, destroyed works of art are revived through 3D prints, and protagonists are analyzed through video essays. 4 pm film screening "Bottled Songs", 80 min, by Chloé Galibert-Laîné and Kevin B. Lee 5:45 pm Artists talks by Morehshin Allahyari and Khalid Albaih 6:30 pm Round Table Discussion with Khalid Albaih, Morehshin Allahyari, Chloé Galibert-Laîné and Kevin B. Lee The event is also the launch of the web application reCLAIM: Art as Resistance Against Political Violence, presenting artists and their works opposing various forms of political violence. The virtual collection is part of an anthropological research collaboration of Larissa-Diana Fuhrmann and Dr. Simone Pfeifer with the artists. reCLAIM is also central to Larissa-Diana Fuhrmann’s dissertation project “The Art of Appropriating Violent Images”.

26.02.2021 um in online
Online-Fachtagung des MAPEX-Forschungsprojekts

Auf der Online-Tagung des MAPEX-Forschungsverbunds werden die Forschungsergebnisse des Projekts „Mapping und Analyse von Präventions- und Distanzierungsprojekten im Umgang mit islamistischer Radikalisierung“ und der daraus entstandene Sammelband sowie die digitale Landkarte vorgestellt. Außerdem soll diskutiert werden, wie die Präventions- und Interventionslandschaft durch Forschung und Praxis gemeinsam weiterentwickelt kann.

25.02.2021 um in online
Verschwörungstheorien

Das von aktuelles forum e.V. veranstaltete online-Seminar setzt sich mit aktuellen Verschwörungstheorien und deren Verbreitung, Reichweite und Folgen für Gesellschaft und Demokratie auseinander.

23.02.2021 um 15.00 - 16.30 Uhr in digital
CoRE-NRW Promovierendentreff

Das CoRE-Netzwerk hat zum Ziel, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Zu diesem Zweck veranstaltet CoRE-NRW regelmäßig Treffen mit Promovierenden, die sich in ganz unterschiedlichen Disziplinen mit Phänomenen des Extremismus und Radikalisierung befassen. Die informellen Promovierendentreffs werden von den Teilnehmenden durch Präsentationen und Themen aktiv mitgestaltet. Sie ermöglichen interdisziplinäre Vernetzung, gegenseitige Unterstützung, sowie Reflexion von Methoden und Analysemethoden. Der Promovierendentreff steht allen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern offen, unabhängig davon wie weit sie mit ihren Promotionsvorhaben fortgeschritten sind. Bei Interesse wenden Sie sich an doering@core-nrw.de

17.02.2021 um 14:00-17:00 in online
Fachgespräch Antimuslimischer Rassismus

Bei dem von der BAG RelEx im Rahmen des Kompetenznetzwerks Islamistischer Extremismus (KN:IX) veranstalteten Fachgespräch wird das Phänomen des antimuslimischen Rassismus aus theoretischer und praktischer Perspektive betrachtet. Dabei soll antimuslimischer Rassismus auch in Verbindung mit dem Arbeitsbereich der zivilgesellschaftlichen Prävention von religiös begründetem Extremismus diskutiert werden.

11.02.2021 um 09:00-13:00 in online
Verschwörungsmythen in der Kinder- und Jugendhilfe

Die Paritätische Akademie NRW lädt in ihrem Online-Seminar zu einer inhaltliche Auseinandersetzung mit Ursachen, Funktionen und Gefahren von Verschwörungsideologien und deren antisemitischen Hintergründen ein. Außerdem werden Handlungsoptionen und Strategien vermittelt, um antisemitische, verschwörungsideologische Aussagen zu erkennen und diesen im Arbeitskontext mit Kindern und Jugendlichen zu begegnen.

10.02.2021 um 15:00-17:00 in online
MALMAD - Virtueller Methodenkoffer gegen Antisemitismus

Am 10. Februar 2021 geht die Bildungsplattform MALMAD online, die Pädagog*innen in ihrer antisemitismuskritischen Bildungsarbeit unterstützen soll. MALMAD ist ein Projekt von SABRA NRW (Servicestelle für Antidiskriminierung, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus). In dem virtuellen Projekt-Launch wird die Bildungsplattform der Öffentlichkeit vorgestellt und eine inhaltliche Einführung für Interessierte aus der Bildungsarbeit gegeben. Eine anschließende Podiumsdiskussion thematisiert die Bedeutung von Bildungsarbeit gegen Antisemitismus.

10.02.2021 um 19:00-21:00 in online
Anastasia-Bewegung - rechts-esoterische Siedler*innen im ländlichen Raum

Der Online-Vortrag von FARN – Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz und der Naturfreundejugend Niedersachsen wird sich kritisch mit der Anastasia-Bewegung und ihrer Ideologie sowie den Akteur*innen und Strukturen der Szene auseinandersetzen. Während sich die Familienlandsitze und Siedlungen sich nach außen als eine unpolitische Gruppe darstellen, die im Einklang mit der Natur leben möchte, beruht ihre Ideologie auf Antisemitismus, Verschwörungsdenken und einem reaktionären, rassistischen Weltbild.

09.02.2021 um 18:00-19:30 in online
Verschwörungsideologien - erkennen, entlarven, erwidern

Verschwörungsideologien sind schon lange in der Gesellschaft verbreitet. Die Idee einer herrschenden, geheim operierenden Elite bietet scheinbar nachvollziehbare Erklärungen für verunsichernde Ereignisse. Das Web-Seminar des Landesbüros NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung behandelt Anziehungskräfte von Verschwörungsideologien und ihre demokratiezersetzenden Wirkungen. Außerdem werden die Grundlagen des Faktenchecks und der Bildforensik vermittelt, um die Merkmale seriöser Studien und Quellen verstehen zu können und sich so gegen Verschwörungsideologien zu rüsten.

08.02.2021 um 19:00-20:30 in online
Recht gegen Rechts. Rechtsextremismus bei Polizei und Bundeswehr - Gefährliche Sicherheit?

Die Meldungen über rechtsextreme Vorfälle bei Polizei und Bundeswehr waren in letzter Zeit besonders zahlreich. Kräfte der inneren und äußeren Sicherheit, an der Waffe ausgebildet, mit einem strukturellen Demokratiedefizit und Rassismus - ist das nur ein Albtraum oder die Realität? Oder liegt die Realität irgendwo dazwischen? Darüber spricht Christoph Giesa mit Heike Kleffner, Mitherausgeberin von "Recht gegen rechts" und dem Innenpolitikexperten der Bundestagsfraktion der Freien Demokraten, Benjamin Strasser. (FNS)

28.01.2021 um 09:00-16:00 Uhr in online
Forum Antisemitismus

Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) lädt im Rahmen des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) zum Forum Antisemitismus ein. Mit verschiedenen Expert*innen wird über Erscheinungsformen des Antisemitismus, Handlungsstrategien dagegen und Erkenntnisse der Antisemitismusforschung diskutiert. Der neue Band der Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“ wird bei der Veranstaltung exklusiv vorgestellt.

27.01.2021 um 15:00 in online
Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland

Die Tagung des Landesarchivs Baden-Württemberg wird rechtsextremistische Strukturen in der Gesellschaft diskutieren und dabei besonders die aktuelle Gefährdungslage, die "Querdenken-Bewegung" und die damit verbundenen Herausforderungen für den Rechtsstaat in den Blick nehmen. Sie wird im Generallandesarchiv Karlsruhe, in dem Informationen über (rechts-)extremistische Strukturen gesammelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen, stattfinden und von dort aus live gestreamt werden.

20.01.2021 um 17:45-19:15 in online
Selbstrepräsentation und Empowerment

Welche Rolle spielen Selbstorganisation und –repräsentation in der Gegenrede zu Diskriminierung und Hass im Netz? Diese Frage beleuchtet die Veranstaltung des Kolloquiums Gegenrede digital der Forschungsstelle für interkulturelle Studien der Universität Köln aus einer intersektionalen Perspektive. Außerdem wird das Projekt RomArchive, ein digitales Archiv der Sinti und Roma, vorgestellt. Es werden Fragen rund um die Rolle von Museen und Archive in Bildung und Erhalt von demokratischen Gesellschaften diskutiert. Wie kann eine menschenwürdige Strategie im Umgang mit den Sammelgütern der Sinti und Roma in Museen und Archiven entwickelt werden? Wie steht es um das Bewusstsein von Museen über ihre eigene Deutungshoheit und ihre Macht im Kampf gegen Antiziganismus? Anmeldung und weitere Informationen unter kontakt@fist-koeln.de

07.01.2021 um 19:00-21:00 in online
Formen von Antisemitismus in der heutigen Gesellschaft

Die Bildungsstätte Anne Frank und die Initiative gegen Antisemitismus und für Demokratie (IGAD) laden ein zu einem Vortrag von Frau Prof.‘in Julia Bernstein zu Befunden aus den neueren Forschungen zu „Vielfältigen Formen des Antisemitismus“. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Perspektive von Betroffenen sowie auf Kontinuitäten des Antisemitismus. Im Anschluss an den Vortrag wird es die Möglichkeit zur gemeinsamen Diskussion geben.

07.01.2021 um in online
Observing and interpreting far right demonstrations

The webinar series „Researching the far right: method and ethics“ by C-REX (University of Oslo) and PERIL (American University) aims to initiate a discussion about the different issues and challenges that arise when researching the far right. In this webinar Joel Busher from the Coventry University and Fabian Virchow from FORENA (Hochschule Düsseldorf) will discuss questions concerning observing and interpreting far right demonstrations.

16.12.2020 um 17:45-19:15 in online
Staat und Gegenrede

Der erste Teil der Veranstaltung des Kolloquiums Gegenrede digital der Forschungsstelle für interkulturelle Studien der Universität Köln stellt das Projekt ABDELKRATIE der Bundeszentrale für politische Bildung vor. Mit dem Ziel, Jugendliche und junge Erwachsene zu erreichen, die ansonsten kein großes Interesse an politischen Themen haben, setzte sich der Comedian Abdel Karim im Auftrag der bpb in einer YouTube-Reihe von zehn Videos mit den Grundlagen der Demokratie auseinander. In dem Vortrag wird dargestellt, welche Herausforderungen das Medium YouTube für die (staatliche) politische Bildung mit sich bringt. Im zweiten Teil wird ein diskurstheoretischer Blick auf den Einsatz von counter narratives in der Islamismusprävention geworfen. Der Vortrag soll ein komplexeres Verständnis dieser Gegennarrative zum Islamismus vermitteln. Statt darin, wie gemeinhin üblich, attraktive Kommunikationsmittel im Einsatz gegen islamistische Propaganda zu sehen, wird die Frage aufgeworfen, inwiefern Gegennarrative stets hegemoniale Ordnungsversuche konstituieren, durch die Ausschlüsse und Ungleichheiten reproduziert werden. Anmeldung und weitere Informationen unter: kontakt@fist-koeln.de

16.12.2020 um 19:30-21:00 in online
Frauenhass und rechter Terror: "Incels"

„Involuntary Celibates“ – kurz „Incels“ - sind Gruppen von Männern, die sich in Online-foren treffen und (Frauen-) Hass schüren. Obwohl sie weltweit für Gewalt- und Terrorakte verantwortlich sind, ist der Wissensstand über sie vergleichsweise gering. Die Publizistin und Autorin Veronika Kracher hat eine erste umfassende Darstellung und Analyse des Phänomens vorgelegt. Sie wird in dem Webinar der Rosa Luxemburg Stiftung mit Juliane Lang vom Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus über Geschichte, Sprache und Ideologie des Online-Kults sprechen.

15.12.2020 um 19:00-20:30 in online
Querdenker oder autoritäre Revolte? Proteste in der Pandemie

Der IDZ-Webtalk mit zwei renommierten Gästen thematisiert zum einen, wie die radikale und extreme Rechte in Deutschland parlamentarisch und außerparlamentarisch auf die globale Krise der Corona-Pandemie reagiert. Zum anderen werden die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen aus Sicht der Protestforschung diskutiert.

11.12.2020 um in online
Hote not found ?! Das Deplatforming der extremen Rechten und seine Folgen

Durch das Deplatfoming wird der Zugang zu sozialen Medien für rechtsextremen Akteur*innen und Hassgruppen eingeschränkt. Doch das das Löschen von Inhalten wirkt sich auch auf das Protest- und Gewalthandeln der extremen Rechten aus. Die digitale Tagung des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) widmet sich der Frage, wie die Auswirkungen im online- und offline-Verhalten der extremen Rechten aussehen. Dazu wird das Forschungsteam des IDZ einen Bericht mit neuen empirischen Befunden und Empfehlungen vorstellen. Auf Grundlage dessen wird anschließend in verschiedenen Panels mit internationalen Expert*innen diskutiert. Mit der Justizministerin Christine Lambrecht werden abschließend grundrechtlichen Dilemmata des Deplatformings und, in einem größeren Kontext, Fragen zu den Grenzen der freien Meinungsäußerung erörtert.

10.12.2020 um 15:00-16:00 in online
Methods for mapping far right violence

The webinar by C-REX (University of Oslo) and PERIL (American University) is part of a webinar-series called „Reaching the far right: methods and ethics“. The series aims to initiate a debate about the methodological, ethical, political, personal, practical and professional issues and challenges that arise when researching the far right. The topic of this event will be the methods for mapping far right violence. It will start with a presentation by Anders R. Jupskås from C-REX at the University of Oslo.

08.12.2020 um 18:00-20:00 in online
Holocaustleugnung und Geschichtsrevisionismus - ein Phänomen der extremen Rechten?

Das FGZ Bielefeld lädt ein zu einer digitalen Podiumsdiskussion ein, die danach fragt, ob Geschichtsrevisionismus, die Leugnung, Umdeutung und Relativierung historischer Fakten ein Phänomen der extremen Rechten oder anschlussfähig an die sogenannte „Mitte der Gesellschaft“ ist. Die Diskutant*innen sind Stefanie Mayer (Gegen das Vergessen Bielefeld), Matthias Quent (Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft) und Meron Mendel (Bildungsstätte Anne Frank).

07.12.2020 um 12:30 in online
Blickwinkel 2020 - Von Strippenziehern und Terroristen

Die Bildungsstätte Anne Frank veranstaltet seit 2011 jährlich eine Blickwinkel-Tagung als antisemitismus- und rassismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft. Die diesjährige Tagung nimmt insbesondere die Verschränkung von Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus in den Blick: Die Unterlegenheitsunterstellung im Rassismus geht einher mit einer Überlegenheitsunterstellung im Antisemitismus. Die Zusammenhänge zwischen den beiden Diskriminierungsformen werden transdisziplinär betrachtet und die Konsequenzen für die politische Bildungsarbeit diskutiert.

07.12.2020 um 14:30-17:00 in online
Lost im Netz – Digitaler Rechtsextremismus und was wir dagegen tun können

NinA NRW ist ein zivilgesellschaftliches Programm, das in der Ausstiegsbegleitung im Bereich Rechtsextremismus tätig ist. In der Online-Veranstaltung wird diskutiert, wie mit den Herausforderungen für die Präventionsarbeit, die der digitale Rechtsextremismus mit sich bringt, umgegangen werden kann. Um sich dem Thema zu nähern, wird Arne Steinberg vom Recherchezentrum CORRECTIV einen Einblick in das Netzwerk der extremen Rechten am Beispiel von Instagram geben. Außerdem wird das Projekt „prisma“ über webbasierte Ansprachemöglichkeiten im Bereich der Neuen Rechten berichten. Anmeldung bis zum 30. November unter: nina.nrw@reinit.de

04.12.2020 um 17:00-18:30 in online
Interaktive und multimediale Lesung „exit Racism“ mit Tupoka Ogette

Iriba-Brunnen e.V. ist ein von Migrant*innen gegründeter Verein in Münster, der sich in Nordrhein-Westfalen für die Förderung der sozialen Integration von Migrantinnen und Migranten einsetzt. Bei der Online-Lesung wird die Antirassismus-Trainerin und Autorin Tupoka Ogette einige Ausschnitte aus ihrem Buch „Exit RACISM“ vorlesen. Es wird außerdem möglich sein, sich mit der Autorin zu dem Gehörten auszutauschen und so eine aktive Rolle in der Auseinandersetzung mit Rassismus in der deutschen Gesellschaft einzunehmen. Anmeldung unter: anmeldung@iriba-brunnen.de

03.12.2020 um 09:30-15:00 in onlin
Verschwörungsmythen - Wie digitale Radikalisierung zum analogen Problem wird

Die digitale Landes-Demokratiekonferenz wird im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" von der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus NRW durchgeführt. Neben einer Keynote von Matthias Quent vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena wird es eine Podiumsdiskussion mit interessanten Teilnehmer*innen und eine Projektmesse geben. Hier wird dazu eingeladen, sich über die zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteure im Bereich der Demokratieförderung und Rechtsextremismus- und Rassismusprävention zu informieren und sich untereinander zu vernetzen.

03.12.2020 um 18:00-21:00 in online
Online-Seminar: How to Verschwörungstheorie?!

INSIDE OUT bietet gemeinsam mit dem Festival „Nach dem Rechten sehen“ am 03. und 04. Dezember je einen online-Workshop zur Aufklärung über Verschwörungstheorien an. Insbesondere im Zuge der Corona-Pandemie wurde deutlich, dass Verschwörungstheorien eine Gefahr für die Demokratie und ein friedliches Zusammenleben darstellen. In dem Workshop wird deshalb durch kreative Methoden vermittelt, was verschiedene Verschwörungstheorien miteinander vereint, wie sie sich von kritischem Nachfragen unterscheiden und entkräften lassen. Anmeldungen (bis zum 01.12.2020) und Informationen unter patrizia.schuster@io-3.de

02.12.2020 um 11:00-15:00 in online
Psychologie in der Präventionsarbeit

Der steigende Bedarf an multiperspektivischen und interdisziplinären Handlungskonzepten im Rahmen der Präventionsarbeit erhöht das Interesse an psychologischen Akteur*innen und Ansätzen in diesem Feld. Das Kompetenznetzwerk Islamistischer Extremismus (KN:IX) möchte deshalb im Rahmen der Konzeptwerkstatt Fragen nach psychischen Belastungen und Problemen, aber auch psychologischen Handlungsanleitungen und Hilfesystemen in der Beratungsarbeit nachgehen. Die Keynote wird Kerstin Sischka, psychologische Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin und Mitbegründerin der Fachstelle Extremismus und Psychologie (FEP) halten.

02.12.2020 um 17:45-19:15 in online
Produktion und Gegenrede

Der digitale Raum bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, ihre eigene Position in der Migrationsgesellschaft zu bestimmen, indem sie gegen Rassismen protestieren, diese dekonstruieren und delegitimieren. Diese Möglichkeiten werden im ersten Teil der Veranstaltung des Kolloquiums Gegenrede digital der Forschungsstelle für interkulturelle Studien der Universität Köln anhand einer Fallgruppe aus einer empirischen Untersuchung, in der narrative Interviews mit jungen Medienproduzent*innen geführt wurden, die digitale Öffentlichkeiten herstellen, thematisiert. Der zweite Teil der Veranstaltung stellt das Projekt Jamal al-Khatib—Mein Weg! vor. Ziel des Projekts ist es, authentische, alternative Narrative zu jihadistischer Propaganda im Netz zu produzieren. Dabei werden von einem multi-professionellen Team sozialarbeiterische, religionspädagogische, islamwissenschaftliche und Peer-to-Peer-Interventionen miteinander kombiniert. Junge Muslim*innen darunter auch Aussteiger*innen wirken direkt an der Produktion, Distribution und Diskussion der Inhalte mit. So bietet die Methode des Online-Streetwork die Möglichkeit, im Netz mit schwer erreichbaren Zielgruppen eine Kommunikation aufzubauen. Anmeldung und weitere Informationen unter: kontakt@fist-koeln.de

01.12.2020 um 10:00-17:00 in Köln
Forum Migration

Die Otto Benecke Stiftung e.V. (OBS) veranstaltet am 1. Dezember, auch anlässlich ihres 55. Geburtstages, das 25. „Forum Migration“, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert wird.

27.11.2020 um 11.00 - 12.30 Uhr in online
CoRE-NRW Promovierenden-Treff

Der kommende Promovierendentreff behandelt die Möglichkeiten, Grenzen und die praktische Anwendung der Methodik der Sozialen Netzwerkanalyse (SNA). Der CoRE-NRW Promovierendentreff ist ein informelles Austauschformat, das sich an alle Nachwuchsforschenden aller Fachrichtungen richtet. Das Ziel ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlicher aus dem Bereich der Extremismus- und Radikalisierungsforschung miteinander zu vernetzen, um disziplin- und phänomenübergreifend Forschungsthemen und -fragen zu reflektieren und sich gegenseitig zu unterstützen. Um in den Nachwuchsverteiler von CoRE-NRW mit aufgenommen zu werden und um an der Veranstaltungen teilzunehmen, senden Sie bitte eine Email an doering@core-nrw.de.

27.11.2020 um 09:00 in online
Die Reichsbürgerbewegung – eine zunehmende Gefahr für die Demokratie? Fachtag zu Organisationsstrukturen, Ideologien und Zielen einer heterogenen Szene

Der Fachtag der Bundeszentrale für politische Bildung beschäftigt sich mit sogenannten Reichsbürgern, die sich nicht zuletzt durch die Proteste gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie Gehör verschafften. Was sind die Organisationsstrukturen, ideologischen Grundzüge und Ziele der sehr heterogenen Szene? Was ist der Unterschied zwischen „Selbstverwaltern“ und „Souveränisten“? Das einende Moment der Szene ist die Verneinung der Legitimität des deutschen Staates und seiner repräsentativen Demokratie. Sie streben danach sich einen eigenen Staat zu schaffen. Bei dem Fachtag soll insbesondere ein Blick auf die Vielschichtigkeit der Szene geworfen werden, da dies für eine differenzierte Auseinandersetzung unabdingbar ist. Es werden die Auswirkungen und Gefahren für das demokratische System in den Blick genommen. Außerdem sollen Strategien entwickelt werden, um auf herausfordernde Situationen und Begegnungen mit Anhänger*innen der Szene, vorbereitet zu sein. Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von öffentlichen Behörden und Verwaltungen, der Polizei und Sicherheitsbehörden, der Justiz sowie interessiertes Fachpublikum.

26.11.2020 um 09:30-16:00 Uhr in online
Peer Education in der universellen Islamismusprävention

Ufuq.de veranstaltet im Rahmen des Kompetenznetzwerks “Islamistischer Extremismus” (KN:IX) einen digitalen Fachtag, zu dem Thema „Peer Education in der universellen Islamismusprävention“. Peer Education ist ein Ansatz der politischen Bildung zur Entwicklung einer demokratischen Haltung, bei dem Bildungsprozesse durch möglichst junge Teamende partizipativ gestaltet werden. Bei dem Fachtag wird es die Möglichkeit zum Austausch über die erforderlichen (strukturellen) Rahmenbedingungen bei der Qualifizierung von Teamenden geben. Außerdem soll er zur Entwicklung von Leitlinien in der Qualifizierung beitragen. Der Fachtag richtet sich an insbesondere an Tätige aus Projekten der universellen Islamismusprävention, die mit dem Peer-Education-Ansatz arbeiten bzw. perspektivisch arbeiten wollen. Anmeldung bis zum 13. November 2020 an: canan.korucu@ufuq.de

25.11.2020 um tbc in online
Extremismus als Herausforderung für Jugend, Pädagogik und Forschung: Reflexionen und Ausblicke

Die Arbeits- und Forschungsstelle für Demokratieförderung und Extremismusprävention (AFS) am DJI, begeht ihr 20-jähriges Bestehen. In einer Livestream-Podiumsdiskussion sprechen Expertinnen und Experten über „Die Zukunft des politischen Extremismus im Jugendalter“. Zudem erwarten Sie eine Live-Autorenlesung des Journalisten Yassin Musharbash und spannende Tagungsbeiträge im Video-Format. Bitte richten Sie ihre Anmeldung via E-mail an schulze@dji.de.

20.11.2020 um 17:00 in Gummersbach - Oberrengse
Naturschutz und Rechtsextremismus

Rechtsextreme Einzelpersonen und Gruppenengagieren sich im Natur- und Umweltschutz, wobei sich deren Positionen zu manchen Themen mit denen von Natur- und Umweltschutzorganisationen decken. Die Grenzen zwischen den politischen Lagern scheinen zu verschwimmen, wenn es um sogenannte grüne Themen geht. In diesem Seminar soll deshalb behandelt werden, wie bei genauerem Hinsehen die Verknüpfung von rechtem Natur- und Umweltschutz mit völkischen und rassistischen Positionen erkannt werden kann. Der Workshop stellt historische und aktuelle Verknüpfungen von Rechtsextremismus und Natur- und Umweltschutz dar, und entwickelt gemeinsam mit den Teilnehmenden Möglichkeiten der Prävention, Intervention und Identifikation von menschenfeindlichen Denkmustern im Natur- und Umweltschutz. E-Mail zur Anmeldung und Auskunft: veranstaltung@naturfreunde-nrw.de oder über das Kontaktformular auf der Website

19.11.2020 um in Berlin
FARN-Fachtagung Ökodiktatur oder Graswurzelbewegung? Natur- und Umweltschutz zwischen Autoritarismus und Liberalismus

Die FARN-Fachtagung beschäftigt sich mit verschiedenen Perspektiven auf den Natur- und Umweltschutz und den unterschiedlichen Reaktionen, die dieser in Teilen der Gesellschaft hervorruft. So soll beispielsweise ein Blick auf die Vereinnahmung des Naturschutzes und der Ökologie durch rechte Akteur*innen wie der ‘Neuen Rechten’ oder rechte Tendenzen in der Landwirtschaft geworfen werden. Außerdem wird die Klimakrise aus einer BIPoC-Perspektive unter dem Gesichtspunkt von globaler Klimagerechtigkeit diskutiert. Kosten: 45 Euro, Anmeldung bis zum 23.10.2020; Auskunft und Anmeldung über: seminare@nf-farn.de oder das Kontaktformular auf der Website

18.11.2020 um 17:45-19:15 in online
Bedingungen von Gegenrede im Kontext von Digitalisierung

Social Bots sind vor allem als Verbreiter von Hass und Fake News bekannt. Aber wie funktionieren diese künstlichen Accounts eigentlich? Und welche Rolle können sie für eine Positionierung gegen Hate Speech und Fake News spielen? Im ersten Teil der Veranstaltung des Kolloquiums Gegenrede digital der Forschungsstelle für interkulturelle Studien der Universität Köln werden die grundsätzlichen Einsatzmöglichkeiten von Social Bots und insbesondere der Einsatz als Sprachrohr für Nutzer*innen als automatisierte Gegenrede zu Hass und Hetze vorgestellt. Der zweite Teil der Veranstaltung widmet sich der Frage, welche Chancen und Herausforderungen virtuelle Welten und künstliche Intelligenzen für die digitale Gegenrede mit sich bringen. Gerade Bots, Algorithmen oder Deep Fakes, also hoch realistische digital manipulierte Bilder, Audio–oder Videoinhalte, erschweren digitale Gegenrede und stellen hohe Anforderungen an die Medienkompetenz der Nutzer*innen. Anmeldung und weitere Informationen unter: kontakt@fist-koeln.de

17.11.2020 um 10:00-16:00 in Köln
(Un)gleich viel wert?! Ungleichwertigkeitsvorstellungen in der Migrationsgesellschaft

Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in NRW beschäftigt sich mit den Themen Rechtsextremismus, Rassismus, Migration, Diversität und Empowerment. Ziel ist es, einen konstruktiven Beitrag zum Abbau von Rassismus und Rechtsextremismus zu leisten und Einrichtungen der Jugendhilfe und der Schule bei der Entwicklung einer der Migrationsgesellschaft adäquaten Pädagogik beratend zur Seite zu stehen. Ungleichwertigkeitsvorstellungen haben gerade in Zeiten von Polarisierung und Unsicherheit in der Gesellschaft Konjunktur. Sie sind jedoch nicht nur bei Rechtsextremen zu finden, sondern auch in der sogenannten Mitte der Gesellschaft. Ideologien, die auf einem Ungleichwertigkeitsdenken beruhen, haben einen gemeinsamen Kern: die Abwertung von gesellschaftlichen Gruppen. Sie zeigen sich in Phänomenen wie Rechtsextremismus, Rassismus, Nationalismus, Antisemitismus, Homo- und Transfeindlichkeit und Antifeminismus. Auch in der Jugendförderung sind Formen von Ungleichwertigkeitsdenken zu finden. Bei dieser Fachveranstaltung soll es deshalb um den Umgang mit ihnen gehen. Was sind die Ursachen von Ungleichwertigkeitsdenken? Welche Formen gibt es? Und wie kann menschenfeindlichen Einstellungen in der pädagogischen Praxis und im Alltag wirksam entgegengewirkt werden?

17.11.2020 um in online
Ansätze in der Beratungsarbeit

In einem Fachgespräch der BAG RelEx wird es um verschiedene Ansätze in der Beratungs- bzw. Ausstiegsarbeit im Bereich des religiös begründeten Extremismus gehen. Es wird sowohl Impulse aus der Forschung, als auch einen Austausch über Erfahrungen aus der Praxis geben.

16.11.2020 um 10:00 in Gedenkstätte Buchenwald
Sprache, Hass und Terrorismus – Das Internet als Aktions- und Radikalisierungsplattform der extremen Rechten

Bei der Fachtagung des Ministeriums für Migration, Justiz und Verbraucherschutz Thüringen in Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, MOBIT e.V. und dem Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit „Denk bunt“ soll es um die Nutzung des Internets als Inszenierungs- und Vernetzungsplattform extrem rechter Akteur*innen gehen. Es wird diskutiert, wie man gegen die Präsenz rechter Parteien, Organisationen und Gruppen, die in sozialen Netzwerken mittels “Trollarmeen” einen “Infokrieg” führen, vorgehen und Betroffene von Hate-Speech unterstützen kann. (Anmeldefrist: 23. Oktober 2020)

13.11.2020 um 10:00-18:00 in Berlin/ Online
Erkennen, Einordnen, verantwortlich handeln. Zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus

Cultures interactive e.V. ist ein Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltprävention. Anhand von zivilgesellschaftlicher Jugendkulturarbeit und politischer Bildung sollen Jugendliche in einer Haltung der Toleranz, Weltoffenheit und Gewaltvermeidung gestärkt werden. Durch die Arbeit sollen Chancen und Partizipation der Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft gefördert werden. Bei dieser fünfteiligen Fortbildungsreihe soll ein Handlungskonzept zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der Jugendarbeit vermittelt werden, das dabei hilft, partizipative und diversitätssensible Räume für junge Menschen zu schaffen. Mittels eines 5-stufigen Interventionsplans und praktischer Beispiele werden Strategien entwickelt um präventiv und durch Interventionen mit demokratiefeindlichen und rechtsextremen Äußerungen umzugehen. Modul 5: Maßnahmen umsetzen

06.11.2020 um in Mainz
Radikalisierung erkennen! Chancen der Prävention durch zivilgesellschaftliches Engagement in verschiedenen Lebenswelten

Die bundesweite Kooperationsveranstaltung des BfDT und der Stadt Mainz bietet Information und Austausch zu Fragen der Radikalisierungsprävention und des zivilgesellschaftlichen Engagements. Wie kann zivilgesellschaftliches Engagement präventiv gegen Radikalisierung wirken? Durch welche psychologischen und gesellschaftlichen Faktoren wird eine Radikalisierung begünstigt? Welche Beratungsmöglichkeiten gibt es?

06.11.2020 um 8.45 - 16.45 Uhr in Dortmund
„Islam im Kontext Schule – Ansätze für eine diversitätssensible pädagogische Praxis“

In der Schule trifft sich die Welt! In keiner Bildungseinrichtung ist die religiöse, ethnische oder kulturelle Pluralität höher als an den öffentlichen Schulen. Damit ist u.a. die vielfältige Aufgabe an die Schulen geknüpft, Diskriminierung zu vermeiden, Teilhabe zu fördern und Differenzen im sozialen Status durch Bildungschancen auszugleichen. Dass diese in der Migrationsgesellschaft nicht immer reibungslos verlaufen, zeigen Diskussionen wie etwa um den Ramadan oder das Kopftuch, in denen häufig muslimische Schüler*innen im Fokus stehen. Der Fachtag nimmt diese Diskurse auf und möchte Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen Impulse für ihre Arbeit liefern, um sie im Umgang mit muslimischen Schüler*innen in einer diversitätssensiblen Pädagogik zu unterstützen. Anmeldungen bis zum 30.10.2020 an goemleksiz@multikulti-forum.de oder kleinitz@multikulti-forum.de

05.11.2020 um 17:45 in online
Gegenrede digital - Eine Einführung

Die Digitalisierung und die damit verbundene weltweite Vernetztheit und Diversifizierung von Artikulationsmöglichkeiten haben große Auswirkungen auf die gesellschaftlichen (Ungleichheits-) Verhältnisse. Das Kolloquium der Forschungsstelle für interkulturelle Studien an der Universität Köln beschäftigt sich mit den dahinterstehenden Mechanismen und Entwicklungen. Im Fokus stehen sollen jedoch vor allem die Möglichkeiten digitaler Praktiken der Gegenrede und der Gegenbilder, bezogen auf soziale Ungleichheiten und Feindseligkeiten im Netz. Was artikulieren Menschen als Gegenrede? welche Gegenbilder entwerfen sie, um sich stereotypen Zuschreibungen, Repräsentation und nicht zuletzt Hate Speech zu widersetzen? Anmeldung und weitere Informationen unter: kontakt@fist-koeln.de

03.11.2020 um in online
Ein Jahr nach #Halle - Folgen für politisches und pädagogisches Handeln

Das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment ist Teil des Kompetenznetzwerks Antisemitismus. Es ist in der Forschung und Qualifizierung im Bereich der Antisemitismusprävention, sowie in der Stärkung der jüdischen Gemeinschaft und der Beratung Betroffener antisemitischer Gewalt, tätig. Das diesjährige Fachsymposium beschäftigt sich mit der Frage, wie der Bedrohung durch antisemitische Einstellungen und Gewalttaten wirksam entgegengetreten werden kann. Wie kann eine Veränderung im Denken von Einzelnen und Institutionen nachhaltig bewirkt werden? Welche Maßnahmen müssen in der pädagogischen und politischen Praxis getroffen werden?

30.10.2020 um 10:00-18:00 in Berlin/ Online
Erkennen, Einordnen, verantwortlich handeln. Zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus

Cultures interactive e.V. ist ein Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltprävention. Anhand von zivilgesellschaftlicher Jugendkulturarbeit und politischer Bildung sollen Jugendliche in einer Haltung der Toleranz, Weltoffenheit und Gewaltvermeidung gestärkt werden. Durch die Arbeit sollen Chancen und Partizipation der Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft gefördert werden. Bei dieser fünfteiligen Fortbildungsreihe soll ein Handlungskonzept zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der Jugendarbeit vermittelt werden, das dabei hilft, partizipative und diversitätssensible Räume für junge Menschen zu schaffen. Mittels eines 5-stufigen Interventionsplans und praktischer Beispiele werden Strategien entwickelt um präventiv und durch Interventionen mit demokratiefeindlichen und rechtsextremen Äußerungen umzugehen. Modul 4: Planung der Handlungsschritte und der Selbstevaluation

29.10.2020 um 11.00 - 18.00 in Köln/online
1980-2020: Die vergessene Geschichte des Rechtsterrorismus

Anlässlich des 40. Jahrestags des Oktoberfestattentats veranstalten das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, der Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus (FORENA) der Hochschule Düsseldorf sowie der Lehrstuhl für Kriminologie der Ruhr-Universität Bochum und die Nachwuchsforschungsgruppe „Rechtsextreme Gewaltdelinquenz und Praxis der Strafverfolgung“ der Hans-Böckler-Stiftung eine Fachtagung, die einen Blick auf ein bislang weitgehend übersehenes Kapitel der bundesdeutschen Geschichte werfen soll. Die gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten der späten 1970er und 1980er Jahre, in denen sich die extrem rechte Szene in Westdeutschland radikalisierte, werden hierbei beleuchtet. Wieso kam es immer häufiger zu Gewalttaten durch Neonazis? Welche Motive hatten die Täter*innen? Was waren und sind die Auswirkungen von rechtsterroristischen Anschlägen auf die Gesellschaft? Wie ist der Umgang der staatlichen Institutionen mit diesen Taten? Wie kann eine angemessene Würdigung der Opfer erfolgen? Die Tagung richtet sich an das wissenschaftliche Fachpublikum ebenso wie an Praktiker*innen aus den Bereichen Rechtsextremismusprävention und –intervention sowie an historisch und politisch Interessierte.

26.10.2020 um 14:00 in
Braun und Rot, Rechts und Links: Wird der Extremismus in Deutschland zur Gefahr für die Dekomkratie?

Das Johannes-Albers Bildungsforum veranstaltet ein fünftägiges Seminar, in dem es um die Herausforderungen durch Extremist*innen für den Rechtsstaat geht. Da ihre Propaganda zu Verunsicherung in verschiedenen gesellschaftlichen Strukturen führt, soll hier thematisiert werden, wie der Rechtsstaat und die Zivilgesellschaft extremistischen und demokratiefeindlichen Kräften etwas entgegensetzen kann. In drei Blöcken werden dabei die Phänomenbereiche Rechtsextremismus, Linksextremismus und Islamismus in den Blick genommen.

21.10.2020 um 10:00-16:15 in Ulm
Radikalisierung und extremistische Gewalt. Handlungsgrundlagen für Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen

Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen können einen Beitrag dazu leisten, Radikalisierungsprozesse oder Gewaltbereitschaft bei ihren Patient*innen frühzeitig zu erkennen und so terroristischen Gewalttaten vorzubeugen. Bei dem Fachtag, der sich in erster Linie an Psychotherapeut*innen und Ärzt*innen richtet, aber auch für Menschen aus anderen Berufsgruppen geöffnet ist, sollen daher Fragestellungen im Umgang mit radikalisierten Patient*innen thematisiert werden. So soll eine bessere Vernetzung von verschiedenen Akteur*innen in dem Feld erreicht werden, um eine angemessene Unterstützung von radikalisierten Patient*innen zu gewährleisten.

16.10.2020 um 10:00-18:00 in Berlin/ Online
Erkennen, Einordnen, verantwortlich handeln. Zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus

Cultures interactive e.V. ist ein Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltprävention. Anhand von zivilgesellschaftlicher Jugendkulturarbeit und politischer Bildung sollen Jugendliche in einer Haltung der Toleranz, Weltoffenheit und Gewaltvermeidung gestärkt werden. Durch die Arbeit sollen Chancen und Partizipation der Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft gefördert werden. Bei dieser fünfteiligen Fortbildungsreihe soll ein Handlungskonzept zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der Jugendarbeit vermittelt werden, das dabei hilft, partizipative und diversitätssensible Räume für junge Menschen zu schaffen. Mittels eines 5-stufigen Interventionsplans und praktischer Beispiele werden Strategien entwickelt um präventiv und durch Interventionen mit demokratiefeindlichen und rechtsextremen Äußerungen umzugehen. Modul 3: Ein Team für den Prozess: Sozialraumorientierte Demokratiebildung und Netzwerkarbeit

15.10.2020 um 09:30 in Köln
Geschlechterpolitik von rechts: anti-queere Ideologie als common ground autoritärer und konservativer Akteur*innen

Anti-queere Ressentiments sind in der Gesellschaft, besonders in rechtskonservativen Kreisen, verbreitet. Geschlechter werden immer wieder als zwei klare, statische Kategorien angesehen, in die sich die Menschen einteilen lassen. Hier wird mit klarem Menschenverstand, Biologie oder dem Gotteswillen argumentiert. Queere Ansätze werden als „Gender-Wahn“ abgetan. In dieser Fortbildung soll eine Auseinandersetzung mit diesen Ressentiments erfolgen. Welche Funktion erfüllen sie für autoritäre Ideologien? Wie fungieren sie als Kitt für unterschiedliche Gruppierungen? Wo lassen sich auch im eigenen Denken Irritationen feststellen, wenn Personen sich nicht in zweigeschlechtliche Kategorien einteilen lassen? Die Fragen werden durch einen Input von Hannah Engelmann (Erziehungswissenschaftlerin, Trans*-Beraterin, freie Referentin in der politischen Bildung) und interaktiven Methoden behandelt. Anmeldung unter: sefika.guemues@rubicon-koeln.de Mit der Bestätigung zur Anmeldung erhalten Sie weitere Informationen zur Veranstaltung.

15.10.2020 um 10:00-11:30 in online
Systemische Beratung als Ansatz zur Förderung von Distanzierungsprozessen

Wie ist es möglich, bei Menschen, die sich (mutmaßlich) radikalisiert haben, Distanzierungsprozesse zu fördern? Ein möglicher Ansatz dafür ist die systemische Beratung. Es soll reflektiert werden, welche Faktoren die Ansprechbarkeit für Hinwendungsprozesse fördern können und warum das „Denken im System“ als ein hilfreiches Instrument für Berater*innen anzusehen ist. Außerdem werden zentrale systemische Prinzipien sowie ausgewählte systemische Methoden betrachtet. Anschließend ist Zeit für eine Diskussion und Ihre beruflichen Erfahrungen im Themenfeld. In dem Webinar wird Dr. Vera Dittmar von IFAK e.V. Einblicke in die Arbeit der systemischen Beratung und ihre Bedeutung für die Deradikalisierung geben. Anmeldungen bitte bis zum 13.10.2020 unter info@i-unito.de

08.10.2020 um 15:00 - 16:00 in online
Methodology matters: researching the far right

The webinar is co-organized by the University of Oslo and the American University. It is part of a webinar-series called „Reaching the far right: methods and ethics“. The series aims to initiate a debate about the methodological, ethical, political, personal, practical and professional issues and challenges that arise when researching the far right. This webinar will discuss the methodology, starting with a presentation by Amy Fisher-Smith from the University of Dallas.

08.10.2020 um 09:30-16:15 in Berlin
Kinder und Jugendliche stärken – Resilienzförderung im Schulalltag im Kontext rassismuskritischer Bildungsarbeit

ufuq.de ist eine Fachstelle für Pädagogik zwischen Islam, antimuslimischem Rassismus und Islamismus. Bei einem Fachtag zum Thema Resilienzförderung im Schulalltag im Kontext rassismuskritischer Bildungsarbeit soll es darum gehen, wie pädagogische Fachkräfte im schulischen Umfeld Resilienz im Umgang mit Krisen bei Kindern stärken können. Gerade in Krisenzeiten werden Kinder vor große Herausforderungen und Veränderungen gestellt. Der Fokus des Fachtages liegt auf den Lebensrealitäten rassismuserfahrener und sozialbenachteiligter Kinder und Jugendlicher und den Herausforderungen und Veränderungen, mit denen sie gerade in Krisenzeiten konfrontiert werden.

08.10.2020 um in Online
CoRE-Netzwerktreffen

Rechtsextreme Gruppen fordern unsere demokratische Gesellschaftsordnung zunehmend heraus, der Rechtsextremismus wird vom Bundesinnenminister als die größte Bedrohung für die innere Sicherheit Deutschlands eingestuft. Auf dem CoRE-Netzwerktreffen 2020 soll deshalb die Forschung zum Rechtsextremismus im Mittelpunkt stehen. Dadurch wird der bisherige Fokus auf den gewaltbereiten Salafismus um eine Beschäftigung mit dem Rechtsextremismus erweitert. Gerade da sich rechtsextreme und islamistische Weltsichten häufig aufeinander beziehen, kann der Austausch zwischen Forscherinnen und Forschern, die zu unterschiedlichen Phänomenbereichen arbeiten, einen Mehrwert für Forschung und Praxis der Extremismusprävention schaffen. Wir möchten unter anderem diskutieren, inwiefern es Gemeinsamkeiten und Unterschiede in rechtsextremen und islamistischen Radikalisierungsverläufen gibt. Es stellt sich die Frage, ob die Präventionsarbeit im Bereich Rechtsextremismus von Projekten gegen Islamismus lernen kann – und umgekehrt? Corona-bedingt findet das Netzwerktreffen in diesem Jahr virtuell statt.

06.10.2020 um 17.00 - 20.00 Uhr in Online
„Lets talk about Alliances“ - intersektionale Aspekte gesellschaftlicher, politischer und kultureller Ungleichbehandlung und Diskriminierung

Der Workshop „Let’s talk about Alliances“ bietet den Teilnehmer*innen Gesprächsangebote über die Frage nach Allianzen zwischen Menschen, die von unterschiedlichen Diskriminierungsformen betroffen sind. Welche Rolle spielt Intersektionalität im diskriminierungskritischen Alltag? Welche Allianzen sind möglich? Welche Trennungen sind nötig? Wie stellen wir uns eigentlich eine Zukunft vor und was brauchen wir dafür? Mine Wenzel (trans*nonbinary/endo/weiß) ist DJ*, Musikerin* und trans*aktivistisches Anar*chic. Sie* produziert den trans*ginger Teapot Cast, gibt Vorträge und Workshops zu Machtkritik und Themen der Antidiskriminierung und graswurzelt sich über verschiedene Soziale Medien und analoge Netzwerke um das Cistem zu unterwandern. Arpana Aischa Berndt (cis/ weiblich/ endo/ PoC) ist Autorin und Journalistin und Antirassismustrainerin. Sie veröffentlicht Kurzgeschichten, Artikel und Podcasts online, in Zeitschriften und Anthologien. Sie gibt Workshops zu machtkritischem Schreiben, Allyship und Antirassismus. Anmeldungen bis zum 15.09.2020 an info@mobile-beratung-nrw.de

05.10.2020 um 10.00 - 12.00 Uhr in Online
Hanau muss die Endstation sein! Kontinuitäten rechter Gewalt, Erinnerungsarbeit und praktische Solidarität nach Hanau

Nachdem ein Rassist neun Jugendliche mit Migrationshintergrund ermordet hatte, stand Hanau still und trauerte, gleichzeitig begannen sich die Familien und Angehörigen zu organisieren. Gemeinsam mit Aktivist*innen der Initiative 19. Februar schufen sie eine Begegnungsstätte. Ein Ort zum Erinnern, ein Ort zum Trauern, ein Ort, um füreinander und miteinander zu arbeiten - und nie zu vergessen. In diesem Workshop spricht Harpreet von der Initiative 19. Februar über diese Prozesse und die Kontinuitäten von rechter und rassistischer Gewalt im deutschen Kontext und bietet Raum für Fragen und Diskussion. Fragen unter anderem: wie kann eine Politik der Erinnerung aufrechterhalten werden oder wie kann praktische Solidarität aussehen, werden beantwortet. Anmeldungen bis zum 15.09.2020 an info@mobile-beratung-nrw.de

02.10.2020 um 10:00-18:00 in Berlin/ Online
Erkennen, Einordnen, verantwortlich handeln. Zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus

Cultures interactive e.V. ist ein Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltprävention. Anhand von zivilgesellschaftlicher Jugendkulturarbeit und politischer Bildung sollen Jugendliche in einer Haltung der Toleranz, Weltoffenheit und Gewaltvermeidung gestärkt werden. Durch die Arbeit sollen Chancen und Partizipation der Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft gefördert werden. Bei dieser fünfteiligen Fortbildungsreihe soll ein Handlungskonzept zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der Jugendarbeit vermittelt werden, das dabei hilft, partizipative und diversitätssensible Räume für junge Menschen zu schaffen. Mittels eines 5-stufigen Interventionsplans und praktischer Beispiele werden Strategien entwickelt um präventiv und durch Interventionen mit demokratiefeindlichen und rechtsextremen Äußerungen umzugehen. Modul 2: Situationsanalyse: Biografie-, Gender-, Milieu- und Regionen-spezifische Aspekte

02.10.2020 um 16.00 - 19.00 Uhr in Online
“Was wir wollen ?!” Politisches Handeln für Demokratie in Zeiten der Normalisierung extrem rechter Deutungen

Alltäglichen Rassismus zum Thema zu machen und die Wegbereiter*innen rechter Gewalt und ihre Strategien zu benennen, ist nicht erst seit den rechtsterroristischen Anschlägen in Halle und Hanau eine der Aufgaben in der Migrationsgesellschaft.Gleichzeitig wird die Normalisierung extrem rechter Positionen in Politik und Gesellschaft zunehmend spürbar. Das gilt für öffentliche und mediale Debatten ebenso wie mit Blick auf Parlamente, Räte und kommunalpolitische Gremien. Für demokratische Akteur*innen wird dies in ihrem Engagement für eine offene Gesellschaft immer stärker zur Herausforderung, zumal rechte Diffamierungskampagnen nicht selten demokratische Projekte und Initiativen unter dem Vorwurf des »Linksextremismus« oder vermeintlich »mangelnder Neutralität« zu diskreditieren versuchen. Vor diesem Hintergrund wird es zunehmend schwieriger – aber notwendiger denn je, eigene Akzente, Themen und Erzählungen zu setzen und in den Vordergrund zu rücken. Welche Möglichkeiten haben zivilgesellschaftliche Akteur*innen, um der Normalisierung rassistischer Haltungen und Erzählungen entgegenzuwirken? Wie können Bündnisse und Initiativen gegen regelmäßige rechte Aufmärsche, Stammtische oder Wahlkampfstände rechter Parteien protestieren und gleichzeitig proaktiv eigene Positionen, Themen und Ziele sichtbar machen? Und daran anknüpfend: Welche Themen und Ziele könnten das überhaupt sein? Inwieweit sind demokratisch ausgerichtete ( Gegen- ) Erzählungen und Themensetzungen jeweils möglich und wodurch können sie – auch mit Blick auf unterschiedliche lokale Herausforderungen etwa in Dörfern oder größeren Städten ihre Wirkung entfalten? Wie kann ein selbstbewusster Umgang mit der zunehmenden Präsenz der AfD in Kommunalparlamenten und Gremien aussehen? Diese und weitere Fragen und Herausforderungen möchten wir gemeinsam im Rahmen unserer diesjährigen Tagung unter dem Motto »Was wir wollen?! « besprechen und nach Ideen suchen, wie wir trotz des Rechtsrucks weiter politisch handeln, selbst die Themen setzen und dabei viele demokratische und emanzipatorische Perspektiven abbilden können. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen bis zum 18.09.2020 an info@mobile-beratung-nrw.de

29.09.2020 um 18.00 - 20.00 Uhr in Online
Antifeminismus, Frauen*hass und (extrem) rechte Mobilisierungen für 'Frauenrechte

Antifeminismus will die Errungenschaften der (queer)feministischen Bewegungen zurückdrehen: durch Begriffsumdeutungen, Angriffe auf reproduktive Rechte, Ressourcen und Gleichstellungsmaßnahmen. Akteur*innen der extremen Rechten, Konservative und die "gesellschaftliche Mitte" vereint der Wunsch nach einer binären Geschlechterordnung und einer Männlichkeit die gemeinhin als „toxisch" bezeichnet wird. Antifeminismus kann auch tödlich sein: Der Glaube an männliche Vorherrschaft stellt die Basis für sexualisierte Gewalt, Femizide und Terrorismus dar. Paradoxerweise hat die (extreme) Rechte „Frauenrechte" dort für sich entdeckt, wo die „weiße Frau als Opfer" eine scheinbar neue Mobilisierungskraft entfalten kann: in Kandel, Chemnitz oder Wien. Dagegen stellt das AK Fe.In einen Feminismus, der die Fundamente der patriarchalen Ordnung hinterfragt, der Männlichkeit nicht heilen will und der grundlegend antifaschistisch ist. Eike Sanders ist Mit-Autorin des AK Fe.In (Feministische Intervention), welches als Autorinnenkollektiv im August 2019 das Buch „Frauen*rechte und Frauen*hass. Antifeminismus und die Ethnisierung von Gewalt" (Verbrecher Verlag) veröffentlichte. Sie arbeitet im Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin apabiz e.V., wo sie seit zehn Jahren zentral zu dem Thema extreme Rechte und Gender forscht, publiziert und Bildungsarbeit durchführt. Sie ist Mitglied im Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus. Anmeldungen bis zum 15.09.2020 an info@mobile-beratung-nrw.de

28.09.2020 um 09:00 in
25. Deutscher Päventionstag Jubiläumskongress Smart Prevention- Prävention in der digitalen Welt

Der diesjährige Jubiläumskongress des Deutschen Präventionstags beschäftigt sich mit dem Veränderungen, die die Digitalisierung für den Alltag und das Zusammenleben mit sich bringt und den Auswirkungen auf die Gewalt- und Kriminalprävention. Es entstehen neue Fragen Phänomene, für die noch Antworten und Präventionsstrategien entwickelt werden müssen. Es soll offenen Fragen und Unsicherheiten begegnet werden, aber auch Chancen der Digitalisierung für die Präventionsarbeit werden thematisiert.

23.09.2020 um 10:00-15:30 in Online
Rassismuskritische Haltung in der Jugendarbeit - Welche Konsequenzen hat dies für meine pädagogische Arbeit?

Die Fachstelle Jungenarbeit NRW bietet ein Video-Seminar zu dem Umgang mit der spezifischen Form von Diskriminierungserfahrungen, die Jungen* und junge Männer* mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte in Deutschland erleben. Es soll darum gehen, wie in der pädagogischen Arbeit Schutzräume geschaffen und Empowerment durch rassismuskritische Arbeit erreicht werden kann. Hier liegt der Fokus auf dem spezifischen Zusammenhang zwischen Rassismuskritik und Männlichkeit(en). Es wird sowohl eine theoretische, als auch eine praktische Annäherung an Rassismuskritik und Konzepte der rassismuskritischen Arbeit erfolgen.

23.09.2020 um 16.00 - 18.00 Uhr in Online
How to make Facts great again

Verschwörungserzählungen haben Hochkonjunktur. Nicht nur in Krisenzeiten ziehen sie viele Menschen in ihren Bann und erreichen besonders durch Social Media ein breites Publikum. Doch warum glauben Menschen an diese Erzählungen, welche Gefahren bergen sie für die Gesellschaft und für Einzelne und wie können wir mit ihnen umgehen? Giulia Silberberger von „Der goldene Aluhut gUG“ aus Berlin führt durch die großen Verschwörungserzählungen unserer Zeit, zeigt ihren Überlapp zu rechtem Gedankengut und Antisemitismus und Lösungsansätze für den präventiven Umgang mit ihnen auf. Anmeldungen bis 15.09.2020 an info@mobile-beratung-nrw.de

21.09.2020 um ab 14.30 Uhr in Münster
SOZIALETHIK KONKRET "Demokratie stärken - Gerechtigkeit fördern - zur politischen Teilhabe befähigen"

Unsere Demokratie steht - nicht zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie - vor neuen Herausforderungen: die Schere zwischen Arm und Reich weitet sich, die politische Rechte erstarkt neben anderen Extremismen, gezielte Desinformationen verzerren politische Zusammenhänge und demokratiefeindliche Tendenzen wachsen in virtuellen Halböffentlichkeiten. Wie können Politik, Bildung, die Medien und eine gerechte Wirtschaftsordnung die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger und damit die Demokratie stärken?

18.09.2020 um 10:00-18:00 in Berlin/ Online
Erkennen, Einordnen, verantwortlich handeln. Zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus

Cultures interactive e.V. ist ein Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltprävention. Anhand von zivilgesellschaftlicher Jugendkulturarbeit und politischer Bildung sollen Jugendliche in einer Haltung der Toleranz, Weltoffenheit und Gewaltvermeidung gestärkt werden. Durch die Arbeit sollen Chancen und Partizipation der Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft gefördert werden. Bei dieser fünfteiligen Fortbildungsreihe soll ein Handlungskonzept zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der Jugendarbeit vermittelt werden, das dabei hilft, partizipative und diversitätssensible Räume für junge Menschen zu schaffen. Mittels eines 5-stufigen Interventionsplans und praktischer Beispiele werden Strategien entwickelt um präventiv und durch Interventionen mit demokratiefeindlichen und rechtsextremen Äußerungen umzugehen. Modul 1: Wahrnehmen und Einschätzen von Gefährdungslagen, Äußerungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, rechtsextremen Erscheinungsformen

17.09.2020 um 18:00 in 19:30
Umgang mit Parolen in und außerhalb des Netzes

Die Akademie Management und Politik der Friedrich Ebert Stiftung veranstaltet ein Web-Seminar, in dem gemeinsam mit der Trainerin Simone Rafael von Belltower News diskutiert wird, wie mit rassistischen Parolen und (rechts)populistischen Gesprächsstrategien im virtuellen und analogen Raum umgegangen werden kann und mit welchen Argumenten sie sich entkräften lassen.

17.09.2020 um 09:00-17:00 in Kiel
Islam und Salafismus in der Kinder- und Jugendhilfe

Bei der Fachtagung von PROvention soll in verschiedenen Vorträgen und Workshops Unsicherheiten im Umgang mit Religion, Radikalisierung und Extremismus im Kontext der Kinder- und Jugendarbeit begegnet werden. Die Themen der Einheiten decken sowohl Hintergrundinformationen zu der Abgrenzung zwischen Islam und Islamismus oder zur Anzeihungskraft des Salafismus auf Jugendliche, als auch praktische Anwendungsbeispiele und Fragestellungen ab. Die Sozialraumakteur*innen sollen so Hilfestellungen für Herausforderungen in ihrer Arbeit erhalten und Handlungsstrategien entwickeln können.

16.09.2020 um 12:30 in Online
Antisemitismus & Rechtsextremismus: Angriffe auf die Demokratie

Die besondere Gefahr, die von Rechtsextremismus und Antisemitismus für ein friedliches und demokratisches Zusammenleben ausgehen wurden jüngst durch die rassistischen Morde in Hanau und den Mord Walter Lübckes, sowie und den Anschlag auf die Synagoge in Halle, deutlich. Dabei gehen die beiden Ideologien in der Motivation solcher Taten häufig miteinander einher. Die vom Bundesprogramm “Demokratie leben!” initiierten Kompetenznetzwerke Antisemitismus und Rechtsextremismus, die sich wiederum aus verschiedenen Institutionen zusammensetzen, bieten eine Tagung an, bei der Erfahrungen mit den Phänomenen Rechtsextremismus und Antisemitismus ausgetauscht und Strategien dagegen entwickelt werden. Außerdem wird die gegenwärtige Bedrohungssituation analysiert.

15.09.2020 um 16:00-17:30 in Online
Antisemitismus - Geschichte und Aktualität

Das zweiteilige online-Seminar behandeln antisemitische Bilder, Stereotype und Verschwörungsmythen im Laufe der Geschichte und in der Gegenwart. Es wird diskutiert, welche Funktionen sie erfüllen, welche Erfahrungen Jüdinnen und Juden damit machen und mit welchen Strategien man auf antisemitische Äußerungen reagieren kann.

11.09.2020 um 14:14 in Königswinter
Terrorismus in Deutschland - Geschichte und Gefahren heute

In dem zweitägigen Seminar des Johannes-Albers Bildungsforums geht es um verschiedenste Aspekte des Phänomens Terrorismus. Da Rechtsterrorismus, aber auch islamistischer Terrorismus prägend sind für aktuelle sicherheitspolitische Debatten in Deutschland, soll hier eine umfassende Beschäftigung mit dem Terrorismus erfolgen. Dabei wird es zuerst als gesellschaftliches Phänomen in seinen unterschiedlichen politischen und historischen Erscheinungsformen dargestellt und die zugrundeliegenden Ideologien thematisiert. Schließlich soll eine die Frage, ob die Wahrnehmung der terroristischen Bedrohung im Alltag der Realität entspricht und diskutiert und die aktuelle Bedrohungslage in Deutschland analysiert werden.

10.09.2020 um 15:00-16:00 in online
Studying the peripheries: Iconography and embodiment in far right youth cultures

The webinar series "Researching the far right: method and ethics" aims to initiate and facilitate a much needed discussion about the methodological, ethical, political, personal, practical and professional issues and challenges that arise when researching far right parties, protest movements, and violent actions. This Webinar is about iconography and embodiment in far right youth cultures. There will be a Presentation by Cynthia Miller-Idriss (PERIL, American University) followed by a Q&A session.

03.09.2020 um 16:00-17:30 in Online
Antisemitismus - Geschichte und Aktualität

Das zweiteilige online-Seminar behandeln antisemitische Bilder, Stereotype und Verschwörungsmythen im Laufe der Geschichte und in der Gegenwart. Es wird diskutiert, welche Funktionen sie erfüllen, welche Erfahrungen Jüdinnen und Juden damit machen und mit welchen Strategien man auf antisemitische Äußerungen reagieren kann.

03.09.2020 um 13:00 in Online
Islamische und migrantische Vereine in der Extremismusprävention

Die BAG RelEx beschäftigt sich mit religiösem Extremismus und seinen vielfältigen Hintergründen. Sie dient als Schnittstelle zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren, der Politik und der Öffentlichkeit. In dieser Veranstaltung wird die wichtige Rolle von migrantischen Vereinen in der Extremismusprävention und die Herausforderungen, mit denen sie dabei konfrontiert sind, thematisiert.

02.09.2020 um 10:00-13:00 in online
Chancen und Grenzen von Biografieforschung und Typologisierungen

Was kann die Biografieforschung im Kontext eines multifaktoriell beeinflussten Radikalisierungsgeschehen für die Präventionsarbeit leisten? Wie sinnvoll sind Versuche individuelle Biografien und Radikalisierungsverläufe zu systematisieren oder zu typologisieren? Das Kompetenznetzwerk „Islamistischer Extremismus“ (KN:IX) lädt zu seiner diesjährigen Konzeptwerkstatt ein, um über aktuelle Forschungsergebnisse, Erfahrungen aus der Praxis sowie über die Fragen und Handlungspotenziale, die sich aus der Biografieforschung ergeben könnten, zu diskutieren.

02.09.2020 um 09:30-14:30 in Online
Islamisierter Antisemitismus unter Jugendlichen

Das Seminar soll Wissen zu antisemitischen Stereotypen, die religiös aufgeladen werden, vermitteln und Strategien erarbeiten, mit Antisemitismus in Form von Mobbing oder rassistisch-religiöser Diskriminierung im Arbeitsalltag umzugehen.

01.09.2020 um 08.30 Uhr in Wiesbaden/Live-Stream
MOTRA-Jahreskonferenz

Mit Beginn diesen Jahres hat der Forschungsverbund „Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung“ (kurz: MOTRA) seine Arbeit aufgenommen. Vorrangiges Ziel des MOTRA-Verbundes ist es das aktuelle Radi-kalisierungsgeschehen in Deutschland mit einer empirisch-analytischen Zielsetzung längsschnittlich zu beobachten. Dabei soll neben den islamistischen Strömungen auch der Rechts- und Linksextremismus, sowie sonstige Formen der politisch motivierten Kriminalität betrachtet werden, vor allem auch um einen umfassenden Blick auf das Gesamtphänomen zu bekommen und etwaige Wechselwirkungen erkennen zu können. Darüber hinaus wird MOTRA als Plattform des Austauschs für Forschung, Praxis und Politik wirksam, um so letztendlich zu einer evidenzbasierten und an aktuellen Erkenntnissen orientierten Sicherheitspolitik einen Beitrag zu leisten. Dieser Austausch wird im Rahmen einer jährlich stattfindenden Konferenz befördert: Der MOTRA-K. Die MOTRA-Jahreskonferenz versteht sich als ein offenes Forum, das aktiv genutzt werden soll, um eigene Beiträge aus ‚Forschung‘ und ‚Praxis‘ einzubringen und damit einen vitalen Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zu befördern. Anmeldungen an motra@bka.bund.de

27.08.2020 um 10:00-16:00 in Wuppertal
Rechte Mädchen* in der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit

Die Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V. lädt ein zur Diskussion der Fragen: Wie können wirrechtsaffinen Mädchen*/Frauen* und Jugendlichen aus rechten Elternhäusern in unserer Einrichtung begegnen? Was brauchen wir um antifeministische Diskurse und Perspektiven zu erkennen?

18.08.2020 um 19.00 - 21.00 Uhr in Zoom
Wahrnehmungsdiskrepanzen von Antisemitismus in Deutschland

Generell wird Antisemitismus von der nicht-jüdischen Mehrheitsgesellschaft aus verschiedensten Gründen nicht erkannt und erscheint daher den meisten Menschen in Deutschland kaum relevant. Für die jüdische Bevölkerung allerdings ist das Erleben von Antisemitismus omnipräsent und belastend. Auch im pädagogischen Kontext wird selten direkt danach gefragt, was die Erfahrung von Antisemitismus eigentlich für die Betroffenen bedeutet und was sie mit ihnen macht. Der Frage, wie eine solche Diskrepanz in der Wahrnehmung von Antisemitismus zu Stande kommt, wie sie sichauf die Betroffenen auswirkt und wie dem sinnvoll begegnet werden kann, wollen wir in einer Podiumsdiskussion mit Antisemitismus-Expert*innen und Vertreter*innen der jüdischen Community in Deutschland auf den Grund gehen. Anmeldungen an podium2020@demokratieleben-koeln.de

14.08.2020 um in Bonn
„Nie wieder!“? Antisemitismus erkennen und entgegentreten

DAuf unserem Seminar wollen wir uns gemeinsam mit der Geschichte und Funktionsweise von Antisemitismus auseinandersetzen sowie unterschiedliche Formen von Antisemitismus herausarbeiten: Von rechtsextremem Antisemitismus über Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft und der politischen Linken bis hin zu islamisierten Antisemitismus. Auch die sogenannte Israelkritik – was also ‚wird man wohl noch sagen dürfen’ und wo fängt antiisraelischer Antisemitismus an? – werden wir genauer analysieren. Dabei beschäftigen wir uns auch mit explizit jüdischen Perspektiven auf das Thema Antisemitismus. In Anlehnung an das Konzept des Gedächtnistheaters von Max Czollek wollen wir die deutsche Erinnerungskultur an die Shoah hinterfragen und im Gespräch mit einem Gast der Initiative „Meet a Jew“ erfahren wir mehr über Jüdisches Leben in Deutschland heute. Zum Abschluss des Seminars erarbeiten wir konkrete Handlungsmöglichkeiten zum Aktivwerden gegen Antisemitismus. Hinweis: Die Veranstaltung wird unter den geltenden Corona-Schutzvorschriften durchgeführt, d.h. die Unterbringung erfolgt in Einzelzimmern. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt und wir werden Euch vor Seminarbeginn die dann zu beachtenden aktuellen Hinweise bezüglich der Schutzmaßnahmen mitteilen.

24.07.2020 um 16.00 - 18.00 Uhr in Zoom
Durch Ideologie getrennt, durch Gewalt vereint?

Politisch motivierte Gewalttaten haben in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt und die Bundesrepublik erschüttert. Einschüchterungen und Drohungen, Sachbeschädigungen und Brandstiftungen, Morde, sogar Selbstmordanschläge, gehören zum Repertoire politischer Gewalttäter in Deutschland. Trotz vieler Bemühungen scheint ihre Bereitschaft, anderen und sich selbst zu schaden, nicht abzunehmen. Stattdessen hat laut Kriminalstatistik die politisch motivierte Kriminalität im letzten Jahr (2019) sogar zugenommen. Während die Gefahren politischer Gewalt für die Bevölkerung sowie für Demokratie und Freiheit deutlich sind, bleiben die Motive, sich und andere für „die Sache“ zu töten, häufig unverstanden. Bei dieser Diskussionsveranstaltung möchten wir die Motivation für Gewaltausübung im Namen „einer Sache“ besprechen und dabei über Gemeinsamkeiten auf dem Weg in die Gewalt bei den verschiedenen Phänomenbereichen, wie dem linksextremistischen, rechtsextremistischen und islamistischen Spektrum, diskutieren. Der Vergleich nichtstaatlicher Gewaltakteure in Asien und Europa, der unter dem Titel „United by Violence, Divided by Cause?“ in diesem Monat beim Nomos Verlag erscheint, soll hierzu als Hintergrund dienen. https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/9783748905738/united-by-violence-divided-by-cause?hitid=0&search-click

22.07.2020 um 17.00 - 18.30 Uhr in Zoom
Into and Back Out of ISIS: An ISIS Defector Speaks Out

Oliver N. left Austria at only 16 to join ISIS. Upon return, he was convicted on terrorism charges and imprisoned. While in prison, he was a client of deradicalization expert Moussa Al-Hassan Diaw. Now released, Oliver explains how Moussa helped him change his life and free himself from ISIS’s violent interpretation of Islam. He now seeks to educate others about the circumstances under which he, as a young, impressionable and vulnerable boy, was lured into the tight-knit brotherhood of Salafism and eventually into ISIS. Moussa spoke at ICSVE’s second Zoom panel, “Can an ISIS Terrorist Be Rehabilitated and Reintegrated into Society?” about his important work in Austrian prisons and with Austrian law enforcement. At this fifth panel, Moussa and one of his success stories will discuss their journey together, moderated by Dr. Speckhard.

26.06.2020 um 18.00 Uhr in Bonn
"Politisches Framing: Die Macht der Worte in der politischen Debatte

Die Rede ist von Frames – Begriffen und Bildern, die unser Denken, unsere Gefühle und unsere Entscheidungen bestimmen. „Wenn es eine Debatte zu einem Thema gibt, so sind die dabei verwendeten Deutungsrahmen weder zufällig noch notwendig vorgegeben. Sie werden immer ausgewählt, und man kann jederzeit danach fragen, wie diese Auswahl zustande kommt. Entscheiden wir uns, über Chemnitz als eine “Hetzjagd auf Ausländer” zu sprechen, oder reden wir von “rechtsradikalen Ausschreitungen”, die “ein Viertel der deutschen Bevölkerung” zum Ziel haben? Gerade in einem aufrichtigen Gespräch wird genau diese Auswahl immer auch ein Element der Debatte sein. Anderenfalls wird sie fremdbestimmt.“, schreibt Houssam Hamade in der ZEIT. Gemeinsam wollen wir ergründen, wie Sprache unser Denken beeinflusst, wie Begriffe bewusst geschaffen und eingesetzt werden, um Meinung zu machen oder zu beeinflussen. Und wir werden selbst kreativ: Welche eigenen Metaphern und Frames können wir schaffen, um politische Positionen auszudrücken und zu verstärken? Und welche Frames erwarten wir in den Medien, damit nicht bereits mit der Wortwahl – wenn vielleicht auch ungewollt – eine bestimmte Meinung mitgeliefert wird? Werden wir sprachmächtig und bestimmen Diskurse mit! Programm: https://www.vfh-online.de/seminare/politisches-framing/

25.06.2020 um in Osnabrück
Muslimische Gefängnisseelsorge in Niedersachsen (save-the-date)

Das Institut für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück organisiert eine Fachtagung zum Thema der muslimischen Gefängnisseelsorge. Diese Fachtagung findet im Rahmen des Forschungsprojekts »Professionalisierung muslimischer Gefängnisseelsorge im niedersächsischen Justizvollzug« statt. Dieses Projekt wird in Kooperation mit dem Niedersächsischen Justizministerium durchgeführt. Es handelt sich dabei um ein Projekt, in welchem die Projektteilnehmer*innen zu unterschiedlichen Themen im Kontext der muslimischen Gefängnisseelsorge forschen, gleichzeitig aber auch zu Seelsorger*innen ausgebildet und in der Praxis der muslimischen Gefängnisseelsorge in mehreren niedersächsischen Justizvollzugsan-stalten eingesetzt werden. Das Ziel des Projekts ist die Etablierung einer professionalisierten muslimischen Gefängnisseelsorge in Niedersachsen.Im Rahmen dieser Fachtagung werden die Projektteilnehmer*innen ihre Forschungs-arbeiten vorstellen. Außerdem werden profilierte Akteure*innen im Bereich der Gefängnisseelsorge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über Erfahrungen, Standards und Professionalisierung der Gefängnisseelsorge vortragen.

17.06.2020 um 15.00 - 17.00 Uhr in GoTo-Meeting
„Vorsicht Ansteckungsgefahr: Stigmatisierung, Vorurteil und Diskriminierung - Der Einfluss der Corona-Krise auf extremistische Radikalisierungsprozesse in Deutschland“

Verschwörungsmythen sowie die Imagination einer apokalyptischen Umwälzung der gesellschaftlichen Ordnung sind wichtige Versatzstücke in vielen extremistischen Weltbildern. Die politischen, sozialen und ökonomischen Folgen der Corona-Krise und der Gegenmaßnahmen bieten eine Vielzahl von Ansatzpunkten, die sich mit derartigen Narrativen verknüpfen lassen und sie womöglich verstärken. Der CoRE-NRW Workshop „Vorsicht Ansteckungsgefahr: Stigmatisierung, Vorurteil und Diskriminierung - Der Einfluss der Corona-Krise auf extremistische Radikalisierungsprozesse in Deutschland“ fokussiert auf die tatsächlichen und möglichen Schnittstellen zwischen pandemischem Ausnahmezustand und extremistischem Diskurs. Zwei Phänomene stehen dabei im Vordergrund: Der Rechtsextremismus und der Islamismus. Der Workshop betrachtet zunächst jeden Bereich für sich und fragt, wie die erzählerische Verbindung hier hergestellt wird und mit welchen Konsequenzen für die dynamische Entwicklung extremistischer Strukturen zu rechnen ist. Danach nehmen wir eine vergleichende Perspektive ein und identifizieren Gemeinsamkeiten und Unterschiede in rechtsextremistischen und islamistischen Narrativen. Welches Mobilisierungspotential wohnt den Narrativen inne, insbesondere auch im islamistischen Milieu? Wie weit in die Bevölkerung hinein können sie wirken? Welche Forschungsfragen ergeben sich daraus? Und wie können Staat und Zivilgesellschaft darauf reagieren, insbesondere im Kontext von Präventionsarbeit? Der Workshop bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in unterschiedlichen Fachdisziplinen zum Rechtsextremismus und/oder Islamismus forschen, zusammen. Darüber hinaus werfen Beiträge aus der Praxis ein empirisches Schlaglicht auf aktuelle Beobachtungen in extremistischen Milieus. Der Workshop findet virtuell via GoTo-Meeting statt. Teilnahme nur mit Anmeldung möglich. Senden Sie die bitte an doering@core-nrw.de unbedingt unter Angabe des vollen Namens und der institutionellen Anbindung. Uhrzeit 15.00 bis 17.00 Uhr

27.05.2020 um 10.00 - 17.00 Uhr in Mühlheim a. d. Ruhr
Reichsbürger, Identitäre, Antisemiten, Bürgerwehren. Wie rechtsextrem ist NRW?

Rechtsextremismus ist in Deutschland auf dem Vormarsch, wie es u.a. der NSU, der Mord an Regierungspräsident Walter Lübcke und der Anschlag auf die Synagoge in Halle zeigen. Auch in NRW gibt es eine relevante rechtsextreme Szene. Menschen, die sich für eine weltoffene Gesellschaft einsetzen, werden immer öfter Zielscheibe von Hassbotschaften und physischer Gewalt. Von welchen rechtsextremen Personen, Gruppen und Parteien geht aktuell Gefahr aus? Was gibt der rechtsextremen Szene derzeit so großen Auftrieb? Welche Personen und Gruppen sind besonders anfällig für rechtsextremes Gedankengut? Welche Resonanz findet es in der bürgerlichen Mitte? Wie arbeiten Aussteigerprogramme und wie wirksam sind sie? Und wie können und müssen Politik, Staat und Zivilgesellschaft auf den Rechtsextremismus reagieren? Anmeldung an akademieanmeldung@bistum-essen.de oder online.

26.05.2020 um 16.00 - 18.00 Uhr in ZOOM
Antisemitismus im Bildungsbereich – Erscheinungsformen und Handlungsstrategien (Online-Fortbildung)

In den letzten Jahren berichteten Medien vermehrt von antisemitischen Vorfällen an Schulen. Auch gesamtgesellschaftlich erfährt das Thema, spätestens seit dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle im Oktober 2019, eine zunehmende Öffentlichkeit. Damit verbunden ist die Forderung nach einer umfassenden Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus. In unserer Fortbildung klären wir zunächst, was aktuellen Antisemitismus eigentlich ausmacht und in welchen Formen er auftritt. Anschließend setzen wir uns anhand von Berichten jüdischer Schüler*innen mit den Perspektiven von Betroffenen auf Antisemitismus auseinander. Dabei arbeiten wir gemeinsam heraus, wie die Betroffenen Antisemitismus erleben und diskutieren mögliche Strategien im Umgang mit Antisemitismus im pädagogischen Raum. kostenfrei Anmeldung an katja.hauser@koelnische-gesellschaft.de

14.05.2020 um 11.00 - 13.00 Uhr in ZOOM
Antisemitismus im Bildungsbereich – Erscheinungsformen und Handlungsstrategien (Online-Fortbildung)

In den letzten Jahren berichteten Medien vermehrt von antisemitischen Vorfällen an Schulen. Auch gesamtgesellschaftlich erfährt das Thema, spätestens seit dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle im Oktober 2019, eine zunehmende Öffentlichkeit. Damit verbunden ist die Forderung nach einer umfassenden Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus. In unserer Fortbildung klären wir zunächst, was aktuellen Antisemitismus eigentlich ausmacht und in welchen Formen er auftritt. Anschließend setzen wir uns anhand von Berichten jüdischer Schüler*innen mit den Perspektiven von Betroffenen auf Antisemitismus auseinander. Dabei arbeiten wir gemeinsam heraus, wie die Betroffenen Antisemitismus erleben und diskutieren mögliche Strategien im Umgang mit Antisemitismus im pädagogischen Raum. kostenfrei Anmeldung an katja.hauser@koelnische-gesellschaft.de

08.05.2020 um 17.00 Uhr in Gummersbach-Oberrengse
Naturschutz und Rechtsextremismus ABGESAGT

Gemeinsam mit den NaturFreunden bietet das Landesbüro NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung zwei Mal (im April und Mai) das Seminar "Naturschutz und Rechtsextremismus" an, um demokratiefeindliche und menschenverachtende Ideologien und Denkmuster im Natur- und Umweltschutz zu identifizieren und Handlungsoptionen zu erarbeiten.

30.04.2020 um in Osnabrück
Religion als Faktor der Radikalisierung ABGESAGT

Sind insbesondere junge Muslime aufgrund ihrer religiösen Orientierung empfänglich für radikale Botschaften? Können Radikalisierungsprozesse mit einer „richtigen“ religiösen Unterweisung unterbunden werden? Leisten Moscheegemeinden mit ihrer Bildungsarbeit ein Korrektiv? Im Rahmen der Tagung stellt das Forschungsnetzwerk "Radikalisierung und Prävention" am 30. April 2020 die Ergebnisse des Forschungsprojektes "Religion als Faktor der Radikalisierung" sowie den daraus entstandenen Sammelband vor. Ebenfalls präsentiert wird eine Handreichung für Praktikerinnen und Praktiker zum Thema. Anmeldung an kathrin.wagner@uni-osnabrueck.de

04.04.2020 um 9.00 in Köln-Deutz
„NIE WIEDER!“ – „SCHON WIEDER“? Die Wiederkehr der illiberalen Rechten 75 Jahre nach Kriegsende ABGESAGT

Unter Berücksichtigung historischer Perspektiven befasst sich die Veranstaltung mit aktuellen nazistischen, faschistischen, populistischen und extrem rechten Erscheinungsformen und den Ursachen ihres Auftretens in zahlreichen Ländern. Das Aufkommen und Erstarken populistischer und extrem rechter Bewegungen in Europa, der Rechtsruck in den USA, die Wahl eines rechtsextremen Kandidaten zum neuen Präsidenten von Brasilien und eine in Umfragen vielfach konstatierte Demokratieverdrossenheit haben die Frage nach der Möglichkeit und den Gründen einer Wiederkehr rechter Bewegungen mit faschistischen Merkmalsprägungen dringlich werden lassen. Angesichts von rechten Wahlerfolgen und zunehmender rechter Gewalt wird in Politik und Öffentlichkeit über die Möglichkeit einer erneuten Implosion demokratischer Ordnungen in Deutschland und Europa diskutiert: ‒ Erleben wir eine Neuformierung totalitärer und neofaschistischer Bewegungen? ‒ Wie sind die aktuellen rechten Geländegewinne im historischen Rückblick zu bewerten? ‒ Droht eine Wiederkehr politischer Instabilität („Weimarer Verhältnisse“)? ‒ Erodieren die Grundfeste parlamentarischer Demokratien? ‒ Wie widerstandsfähig sind die Strukturen des demokratischen Rechtsstaates? Die Veranstaltung nutzt historische Erkenntnisse als Hintergrundfolie und lädt zu einer vertieften Auseinandersetzung mit aktuellen demokratiefeindlichen Entwicklungen und deren Ursachen ein.

03.04.2020 um 17.00 Uhr in Gummersbach-Oberrengse
Naturschutz und Rechtsextremismus ABGESAGT

Gemeinsam mit den NaturFreunden bietet das Landesbüro NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung zwei Mal (im April und Mai) das Seminar "Naturschutz und Rechtsextremismus" an, um demokratiefeindliche und menschenverachtende Ideologien und Denkmuster im Natur- und Umweltschutz zu identifizieren und Handlungsoptionen zu erarbeiten.

01.04.2020 um 10.00 Uhr in Frankfurt am Main
Umgang mit gewaltbereiten Jugendlichen WEBINAR

Aufgrund der momentanen Lage findet die Veranstaltung als Webinar statt. Obwohl sich die Kriminalstatistiken nicht wirklich extrem verändert haben, so spürt man doch, dass Jugendkriminalität und Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen im Alltag einen höheren Stellenwert eingenommen haben. Zudem stellt sich ein gesellschaftlicher Wandel dar, der Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein für Mitmenschen immer weniger existent erscheinen lässt. Eine hohe Egozentrik und steigender Egoismus treten offensichtlich immer stärker zu Tage, was die rasante Entwicklung im Bereich der "Neuen Medien" noch zu beschleunigen scheint. Besonders aber im Bereich der jugendlichen Gewalttäter und den scheinbar immer jünger werdenden Aggressiven ist es wichtig, eine stabile, eigene Haltung zu entwickeln, die mit den Denkmustern und Verhaltensweisen dieser Menschen vertraut wird und die unserer professionellen Rolle in der Sozialisation der jungen Delinquenten, als verlässlich strukturgebend, regelstiftend und respektvoll gerecht werden kann. Dabei geht es darum, ein sicheres Umfeld geben zu können, aber auch für die eigene Sicherheit zu sorgen. So ist es unter anderem Inhalt dieser Fortbildung, eigene aggressive Anteile und den Umgang mit aggressivitätsgeladenen / schwierigen Alltagssituationen zu beleuchten, kennenzulernen und für eine in diesem Zusammenhang positive, professionelle und sichere Einstellung zu sorgen. Die Fortbildung beinhaltet theoretische und praktische Anteile zum Kennenlernen der Konfrontativen Pädagogik und ist stark praxis- und handlungsorientiert. Eine erfolgreiche Teilnahme setzt die Bereitschaft voraus, sich in angemessenem Maß auf Selbsterfahrungsprozesse einzulassen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung / Wirkung zu den Themen Aggressivität, Nähe / Distanz und Konflikte sind Bestandteil dieser Fortbildung.

31.03.2020 um 10.00 in ZOOM Webinar
Want to improve the effectiveness of alternative and counter narrative campaigns?

The webinar starts with a brief introduction of the background of RAN Communications & Narratives working group and the GAMMMA+ model. Each element of the GAMMMA+ model (Goal, Audience, Message, Messenger, Media, Call to Action + Monitoring & Evaluation) will be elaborated upon, including the questions one has to ask themselves related to the specific element. Every element will be illustrated through a fictional example of a campaign. At the end, questions from the audience will be answered.

20.03.2020 um in Bonn
Extrem. Populistisch. Radikal. Ein Blick nach rechts und links VERSCHOBEN (tbc)

Derzeit wird ein Ausweichtermin geprüft. Die Anmeldung ist jedoch weiterhin offen. Populismus, Extremismus – zwei Begriffe, die fast jeden Tag in den Schlagzeilen zu finden sind. Doch was steckt dahinter? Gemeinsam möchten wir herausfinden, wer und was eigentlich als extrem, populistisch oder radikal bezeichnet wird. Wo liegt die Grenze zwischen radikalen politischen Forderungen und Extremismus? Wie erkennen wir Extremist*innen? Wie, wo und wann treten sie in Erscheinung und was macht sie attraktiv? Gibt es trotz verschiedener inhaltlicher Ziele strukturelle Ähnlichkeiten? Wir betrachten aktuelle Entwicklungen und schauen dabei sowohl nach links, als auch nach rechts, um Populismus und Extremismus zu erkennen und gemeinsam zu überlegen, wie wir dem begegnen und entgegentreten können. Das Seminar richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren.

09.03.2020 um in Kassel
Präventionsarbeit in digitalen Lebenswelten

Die bpb (Bundeszentrale für politische Bildung) veranstaltet in Kassel die Tagung „Präventionsarbeit in digitalen Lebenswelten”. Es geht um islamistische und antimuslimische Agitation als Gegenstand von digitaler Bildung und Online-Streetwork.

09.03.2020 um 15:00-16:45 in Zoom
CoRE-NRW Promovierenden-Treff

Die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein zentrales Anliegen von CoRE-NRW. Wie diese Unterstützung aussehen kann und aus Ihrer Sicht aussehen soll, möchten wir mit Ihnen auf diesem ersten Promovierenden-Treff im Rahmen eines Online-Webinars erörtern.

06.03.2020 um 10.00 Uhr in Köln
Soziale Arbeit - Menschenrechtsarbeit. Wissenschaft und Praxis im Dialog

n der Sozialen Arbeit geht es immer um den Menschen, seine Würde und seine Rechte. Menschenrechtsarbeit ist daher Kernbereich der Sozialen Arbeit. Angesichts weltweiter Migrationsbewegungen, angesichts der Herausforderungen des Zusammenlebens in pluralen und multireligiösen Gesellschaften, angesichts struktureller, kultureller, aber auch personeller Gewalt rückt Menschenrechtsarbeit immer stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit von Politik und Zivilgesellschaft. Die Fachtagung „Soziale Arbeit – Menschenrechtsarbeit“ lädt ein zum multidisziplinären Dialog und Praxistransfer. Sie will Brücken schlagen zwischen Theorie und Praxis, zwischen Ansätzen und Initiativen der Menschrechtsarbeit, zwischen Politik, Recht und Sozialer Arbeit. Sie wendet sich daher an Sozialprofessionelle aus den unterschiedlichen Bereichen der Sozialen Arbeit und politischen Bildung. Die Tagung wird unterstützt von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen DGVN e.V.und vom Transfernetzwerk Soziale Innovation s_inn. Kontakt: fachtagung.ac@katho-nrw.de

13.02.2020 um in Berlin
Extremismusprävention zwischen youtube und Jugendtreff

Ein Fachtag mit Beiträgen aus Forschung und Praxis im Rahmen des Projektes RISE – Jugendkulturelle Antworten auf islamistischen Extremismus.

06.02.2020 um in Köln
Zwischen Extremismus-Prävention und Forderungen nach „Neutralität“: Wie viel Unabhängigkeit braucht politische Bildungs- und Beratungsarbeit?

Die Info-und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) sowie der Lehrbereich Politikwissenschaft und politische Bildung der Universität zu Köln in Kooperation mit der Mobilen Beratung NRW, dem Bundverband Mobile Beratung sowie dem Verein der Forschungsstelle für interkulturelle Studien laden zur Podiumsdiskussion im EL-DE-Haus ein

30.01.2020 um in Bielefeld
Von Ideologieverbreitung bis Finanzierung: Wie extremistische Netzwerke operieren

Abschlusstagung von Forschungsverbund zu Online-Radikalisierung X-Sonar. Das Verbundprojekt leistete praxisorientierte, interdisziplinäre Grundlagenforschung zum Verständnis extremistischer Interaktions- und Eskalationsdynamiken in sozialen Onlinenetzwerken. X-SONAR erforschte die Mechanismen der individuellen und kollektiven Gewaltdynamiken sowie die Selbstregulation von Radikalität in sozialen Online-Netzwerken. Onlineradikalisierung und die Eskalation von Gewalt im Internet sind nicht nur strafrechtlich relevant, sondern fordern auch neue Wege der Früherkennung und die Entwicklung geeigneter Präventionsmaßnahmen.

29.11.2019 um in Düsseldorf
CoRE-NRW Netzwerktreffen

Im Mittelpunkt des CoRE-Netzwerktreffens standen Herausforderungen und Perspektiven der Präventionsarbeit. Eine Einschätzung, welche Bedrohungen derzeit vom Extremismus in NRW ausgehen, gab eingangs Burkhard Freier, Leiter des Verfassungsschutzes NRW. Schlaglichter aus Forschung und Praxis beschäftigten sich anschließend u. a. mit der jugendkulturellen Dimension des Salafismus aus der Genderperspektive sowie mit rechten und salafistisch-dschihadistischen Mobilisierungen zur Gewalt in der virtuellen und der realen Welt. Die 60 Teilnehmenden aus Universitäten und Forschungseinrichtungen, Behörden sowie sozialer und Bildungsarbeit diskutierten zudem, wie die Vernetzung bei Salafismus- und Extremismusforschung verbessert und der Wissenstransfer – insbesondere auch zwischen Wissenschaft und Praxis – intensiviert werden kann. Ein Konferenzbericht erscheint im März 2020.

18.11.2019 um in Solingen
8. Integrationskongress NRW

Mit einem Informationsstand auf dem präsentierte sich CoRE NRW auf dem „Markt der Möglichkeiten“ des Landesintegrationskongresses.

15.10.2019 um in Potsdam
Kongress Glocal Islamism 2019

Die Bundeszentrale für politische Bildung war Veranstalterin der internationalen Fachtagung zum Thema "Glocal Islamism 2019 – Phänomene, Interdependenzen, Prävention".
Sie richtete sich an Akteurinnen und Akteure der Präventionsarbeit, um ein besseres Verständnis der Interdependenzen von globalen und lokalen Ausprägungen des Islamismus sowie lösungsorientierte Handlungsstrategien entwickeln zu können. Zur Tagung trugen auch Mitwirkende von CoRE NRW bei. Katja Mielke, BICC , hielt einen Vortrag zum Thema „Die Taliban-Bewegung im Feld des transnationalen Islamismus". Lisa Kiefer, Aktion Gemeinwesen und Beratung , referierte zu „Prävention und Intervention im schulischen Kontext“. CoRE-NRW stellte sich zudem beim „Projektmarkt“ der Tagung vor.